Ich hatte im März 2014 mein Samsung Galaxy S4 bei Vodafone als Gewährleistungsfall eingeschickt, da das Handy rundherum extreme Spannungsschäden aufweist. Diese Schäden wurden mir im Vodafone Store eindeutig als Gewährleistungsfall bestätigt. Das Problem gibts wohl öfter bei diesen Geräten.
Bereits nach einer Woche kam von Vodafone die Antwort, dass ein Korrosionsschaden festgestellt wurde und somit eine Gewährleistung ausgeschlossen wurde. Das Gerät kam nie mit Wasser oder dgl. in Verbindung. Daraufhin rief ich bei der Kundenhotline an und schilderte den Fall.
Die äußerst schnippische Dame meinte, dass ein Korrosionsschaden nicht unbedingt mit Wasser zu tun hätte und es schon genügen würde, das Gerät von draußen mit nach drinnen (Wohnung) zu nehmen. BITTE? Dafür wurde das Gerät ja wohl ein Handy. Dann behauptete die Dame noch, dass das Gerät defekt sei. Das entspricht keinesfalls der Wahrheit und bezeugte, dass das Handy sicher nicht geprüft wurde.
Ein solcher Grund für einen angeblichen Korrosionsschaden dürfte bei jedem Gerät als Ausrede dienen oder wer lässt das Gerät nur zu Hause liegen! Dafür, dass das Gerät nicht geprüft und so ein läppischer Grund gefunden wurde, durfte ich noch 32,83 EUR bezahlen. Eine Frechheit.
Nachdem mein Handy nach über eineinhalb Wochen immer noch nicht verschickt wurde, rief ich nochmal bei der Hotline an, wo das Gerät bleiben würde. Schließlich brauchten sie nur ein paar Tage, um einen lächerlichen Grund zu finden, aber wehe, der Kunde braucht etwas, da wird abgesessen. Dem Herrn bei der Hotline schilderte ich das Problem und er war entsetzt über das Vorgehen und die Behauptungen der Kollegen. Er meinte, dass er den Prüfbericht anfordere und wir dann das mit der Prüfungspauschale über 32,83 EUR klären können. Er versprach, sich am nächsten Tag zu melden. Ich war erleichtert, endlich mal jemand Kompetenten an der Strippe zu haben. Pustekuchen. Ich wartete und wartete am nächsten Tag, aber gemeldet hat sich niemand.
Am nächsten Tag kam das Handy per Post und sofort beim Einlegen des Akkus hat man klar gesehen, dass das Gerät nicht mal geöffnet wurde. Der feine Staub, der sich nun mal bei der Nutzung ergibt, lag immer noch an den denselben Stellen in den Ritzen.
Ich rief dann nochmal bei der Hotline an, um nachzufragen, ob sich nun doch noch jemand erbarmt und den versprochenen Rückruf tätigen möchte. Ein weiterer Herr schaute unter der o. g. Auftragsnummer der Handyeinsendung und stellte fest, dass gar nichts vom letzten Kollegen angefordert wurde. Wieder mal nur Veräppelung und Ruhigstellen des Kunden. Der Herr meinte dann noch, auf den Korrosionsschaden angesprochen, dass falls dies der Fall sein sollte, auf der Geräterückseite in einem Prüffeldes hinter dem Akku zu sehen wäre. Das Feld mit den Sternchen wäre dann wohl verschwommen. Und siehe da, das Feld ist sternenklar.
Ich frage mich so langsam, ob Vodafone keinen Wert mehr auf seine Kunden legt und diese so veräppeln muss. Traurig für das Unternehmen.
Zum Glück läuft dieses Jahr noch unser DSL-Vertrag mit Vodafone aus. Eine Kündigung wird sicher von meiner Seite folgen! Es gibt auch andere Anbieter, die so ein Vorgehen nicht nötig haben. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.