Ich bin seit über 10 Jahren Festnetz-Kunde von ex-Hansenet, heute Telefónica. Vor rund 6 Wochen wurde mir telefonisch ein Tarifwechsel zu o2 DSL All-in L vorgeschlagen. Nach reiflicher Überlegung und mehrfachem Nachfragen (u. a. zur Verfügbarkeit eines Ports für die vdl-Verbindung) bestellt ich vor ca. 4 Wochen den neuen Tarif.
Obwohl ich mich mit Telefonica auf den 26.6. als Umschaltdatum geeinigt hatte, wurden Telefon/Internet ohne Begründung schon am 20.6.2014 abgeschaltet. Nach Installation des neuen Routers mußte ich dann ab 23.6.2014 feststellen, dass keine Leitungsverbindung hergestellt werden konnte. Trotz unzähliger Anrufe (mit entspr. kostenpflichtigen Warteschleifen) konnte/wollte mir Telefónica keine Störungsursache benennen. Soweit man den Callcenter-Kundendienst überhaupt erreicht, sind die Mitarbeiter absolut uninformiert und desinteressiert. Ich habe Telefónica jetzt mehrfach schriftlich unter Fristsetzung gemahnt. Soweit die Leitung bis zum 3.7.2014, 24 Uhr (d. h. 14 Tage nach Unterbrechung) nicht wiederhergestellt ist, wird der Vertrag am 4.7.2014 fristlos gekündigt. Mein Eindruck ist (ein Kundendienstler der T hatte sich entspr. "verplappert"), dass Telefónica das Produkt verkaufen, ohne die Verfügbarkeit eines Ports zu verifizieren; das wäre dann freilich eine vorsätzliche Täuschung der Kunden und damit ein strafbarer Eingehungsbetrug (§ 263 StGB). Schlußfolgerung: Hansenet/Alice ist ursprünglich einmal als echte Alternative zur Telekom gestartet; der heutige Service entspricht meiner Erfahrung nach nicht mehr diesem Anspruch. Das sollte jeder wissen, der sich mit denen einläßt.