Am 3.6.14 verschickten wir zwei Pakete mit je 12 Flaschen Spirituosen an einen Kunden. Ein Paket wurde dem Kunden ordnungsgemäß zugestellt. Das zweite Paket wurde lt. Hermesinformationssystem beschädigt und sollte an den Versender zurückgeführt werden.
Daraufhin haben wir eine Ersatzlieferung an unseren Kunden verschickt. Plötzlich wurde dann doch, zusammen mit der Ersatzlieferung, versucht, dem Kunden die beschädigte Sendung zuzustellen. Der Kunde hat natürlich die Annahme der beschädigten Sendung verweigert.
Am 21.06.14 wurde uns dann erst das Paket mit völlig zerstörtem Inhalt zurückgeliefert. Wir haben daraufhin einen Antrag zur Schadensregulierung gestellt, der jetzt nach mehr als vier Wochen Bearbeitungszeit abgelehnt wurde, da der Schaden aufgrund von mangelhafter Verpackung entstanden sei.
Wir verschicken mehr als hundert Pakete dieser Art im Jahr und verpacken unsere Ware ausgesprochen gut. Die Flaschen befanden sich in zwei Originalkartons mit Papptrennstegen, jede Flasche war nochmal einzeln verpackt. Die beiden Kartons waren nochmal in einem stabilen Umkarton verpackt, nach allen Seiten mit Muldenkartons abgepuffert. Außerdem war der Karton mit "Vorsicht Glas" versehen. Bei sachgemäßer Behandlung konnte das Paket nicht zu Bruch gehen.
Interessanterweise gehen diese Sendungen das ganze Jahr über gut, aber jedes Jahr in der Urlaubs- und Weihnachtszeit häufen sich die Schadensfälle und nach der zweiten oder dritten Schadensmeldung, vor allem wenn der Warenwert mal höher ist, verweigert Hermes die Schadensregulierung