Am Samstag, 23. August 2014 sollten zwei Gepäckstücke (einen Koffer und ein Fahrrad) als DB-Kuriergepäck in Hamburg abgeholt und am Dienstag, 26. August 2014 nach Kassel an eine Klinik geliefert werden. Zwei MA der Firma Hermes erschienen und gaben an, dass sie einen Auftrag für zwei Koffer hätten – ein Fahrrad sei nicht Bestandteil des Versandauftrags.
Als ich den Fahrer auf die fehlende Versandverpackung für das Fahrrad, die ich bezahlt hatte, ansprach, zuckte dieser nur mit den Schultern und sagte: „Nix verstehen!“ Danach versuchten die beiden dreimal nur mit dem Koffer zum Lieferwagen zu gehen. Beim dritten Mal wurde ich dann etwas deutlicher und gab den beiden Männern zu verstehen, dass der Fahrradtransport von mir bezahlt worden war und dieses, zusammen mit dem Koffer, gefälligst auch an seinen Bestimmungsort transportiert wird.
Es kam, wie kommen musste, beide Gepäckstücke wurden zum vereinbarten Termin NICHT angeliefert. Die telefonische Nachfrage ergab, dass sich beide Versandstücke noch in Hamburg befinden. Man wolle aber am nächsten Tag anliefern. Große Klasse, das nenne ich mal Service.
Einen Tag später trafen dann tatsächlich die Sachen in die Kassler Klinik ein. Der Koffer einwandfrei und das Fahrrad (noch immer ohne Transportverpackung) mit kleinen Beschädigungen (verbogene Speichen und verbogenen Kettenspanner). Natürlich befanden sich Dinge im Koffer, die ich durchaus einen Tag früher hätte gebrauchen können. Um diesen Ärger zu vermeiden, wäre es vielleicht hilfreich, auf das Auslieferungsdatum ganz zu verzichten. Dann freut man sich, wenn sein Gepäck irgendwann vor einem steht.