Sehr geehrte Damen un Herren,
für den Schaden, der mir durch die Nichteinhaltung der folgenden zwei Vororttermine entstanden ist, fordere ich einen Schadenersatzt i. H. v. 252,00 €:
- Termin/Zeitfenster 23.10.2014 08:00-12:00, vereinbart am 22.10.2014
- Termin/Zeitfenster 24.10.2014 13:00-17:00, vereinbart am 23.10.2014
Der Schaden ist dadurch entstanden, dass ich und meine Ehefrau für die vereinbarten Termine bei dem Arbeitgeber sich jeweils für einen halben Arbeitstag (je 4 Stunden) beurlauben ließen. Außerdem sind Kosten fü die Anreise zur Wohnung mit dem DSL-Anschluss und zurück zur Arbeitsstätte entstanden. Den Entstandenen Schaden kalkuliere ich wie folgt:
2 (Tage) * 4 Stunden * 30 €/Stunden = 240,00 €
2 (Tage) * 20 km * 0,30€/km = 12,00 €
Gesamtschaden: 252,00 €
Der Betrag ist auf das Ihnen bekannte Bankkonto zu überweisen.
Hier ein Auszug aus einer meiner Mails, die ich an Vesatel GmbH geschrieben habe, hier sind die meisten Kritikpunkte zusammengefasst, die leider kein positives Gesamtbild ergeben.
I.) Betreff: Störung der Internetverbindung (DSL) seit dem 18.10.2014
hiermit möchte ich mich über die "Lösung" der am 18.10.2014 gemeldeten Störung der Internetverbindung (DSL) beschweren. Was läuft denn schief:
- die Hotline-Warteschleife: Es hat 8-15 Minuten gedauert, bis die Hotline geantwortet hat, ich erwarte eine Antwortinnerhalb von 2-3 Minuten
- die Reaktion des Technikers erst am Dienstag - das ist zu lange
- die Techniker erwarten, dass jemand zu jeder Zeit vor Ort ist und auf die Geräte Zugriff hat - das geht bei den Berufstätigen wie mir nicht, in der Regle ist man erst nach 17 Uhr zu Hause
- das vereinbarte Zeitfenster (8-12 Uhr) mit Versatel über den Vorort-Besuch des Technikers wurde heute NICHT eingehalten. Liebe Versatel, Sie bzw. Ihre Subunternehmer können nicht erwarten, dass Ihre Kunden sich NUR nach Ihnen richten, bitte berücksichtigen Sie, welche Nachteile die Berufstätigen in Kauf nehmen müssen, ich musste einen halben Tag Urlaub dafür opfern, NUR um für IHREN Techniker vor Ort zu sein.
- die Hotline hat keine Information über den Status der Arbeiten und hat keine Möglichkeit den Techniker zu Kontaktieren (die Aussage der Hotline von heute um ca. 11:40)
- Ihr Subunternehmer vor Ort hat mich NICHT darüber informiert, dass er das Zeitfenster nicht einhalten kann
Liebe Versatel, ich bin sehr lange Ihr Kunde und mittlerweile habe ich den TEUERSTEN Vertrag mit Ihnen für zwei Jahre abgeschlossen, dessen Leistungen ich nur partiell nutze. Die Häufigkeit der DSL-Störungen der letzten 12 Monaten und die Art der Abwicklung des letzten Falls trüben den guten Ruf der Versatel. Der Vertrag läuft nächstes Jahr aus, so dass ich mir gründlich überlegen werde, ob ich weiterhin Ihr Kunde bleibe.
Den heutigen Fall sehe ich nicht mehr als Fauxpas oder eine Unregelmäßigkeit an. Zwar sind die meisten Ihrer Hotline-Mitarbeiter recht freundlich und kompetent, jedoch haben Sie scheinbar grundsätzlich ein Problem mit der Betreuung der "Letzten Meile".
II.) Betreff: Störung der Internetverbindung (DSL) seit dem 18.10.2014
Sehr geehrte Damen und Herren,
hier ist meine zweite Beschwerde zur unangenehmen Situation zum Thema „Störung der Internetverbindung (DSL) seit dem 18.10.2014“. Ich möchte mich beschweren wegen Nichteinhaltung der mit Ihrer Hotline Vereinbarten Termine bezüglich Störungsbeseitigung.
Für die Störungsbeseitigung wurden bisher folgende zwei Termine durch die Mitarbeiter der Versatel-Hotline zur Beseitigung des Problems durch Ihren Techniker vorgeschlagen und von mir akzeptiert. Die Mitarbeiter der technischen Hotline haben per Fernwartung das Problem mit der DSL-Verbindung nicht lösen können, so dass laut Techniker-Aussage meine Anwesenheit vor Ort, d. h. in der Wohnung beim Telefon-/DSL-Anschluss, notwendig ist. Folgende Termine wurden bisher vereinbart.
- 23.10.2014 08:00-12:00, vereinbart am 22.10. 2014
- 24.10.2014 13:00-17:00, vereinbart am 23.10.2014
Zu 1.) : Der Techniker ist nicht erschienen, ich habe KEINE Rückmeldung über den Status der Arbeiten bzw. Benachrichtigung per Telefon/SMS/Mail erhalten, dass der Techniker nicht kommen kann. Die Mitarbeiter der technischen Hotline waren laut deren Aussage nicht in der Lage mit den Mitarbeitern des Subunternehmens (Telekom) Verbindung zu treten, um die Lage zu klären. Mir wurde ein neuer Termin vorgeschlagen (siehe 2.), den ich akzeptiert habe. Das DSL-Problem besteht immer noch.
Zu 2.) Der Techniker ist erneut nicht erschienen, erneut ohne Begründung oder Benachrichtigung. Das DSL-Problem besteht immer noch. Am 24.10.2014, um ca. 16:15 habe ich die technische Hotline angerufen, dabei musste ich 29 Minuten(!) in der Warteschleife darauf warten, dass ich mit der technischen Hotline verbunden werde. Ich habe mich bei Ihrem Mitarbeiter, Herrn [. ] über den Stand der Störungsbeseitigung erkundigt, dabei teilte er mir mit, dass Ihr Subunternehmen Telekom heißt und er habe keine Möglichkeit mit dem Techniker der Telekom in Verbindung zu treten und die Lage über seinen Verbleib zu klären. Mit der Antwort war ich nicht zufrieden und bat ihn, sich so eine Möglichkein zu Verschaffen und sich um die Lösung des Problems zu bemühen. Er antwortete, dass es nicht ginge und schlug mir lediglich einen neuen Ersatztermin vor. Darauf verlangte ich, seinen Vorgesetzten zu sprechen, um die Problematik und die Art der Kundenbetreuung zu besprechen. Daraufhin antwortete Herr [. ], die Vorgesetzte hätten wichtigere Dinge zu tun als mit Kunden zu telefonieren. Bevor ich etwas entgegnen konnte, ist die Telefon-Verbindung und damit auch das Gespräch unterbrochen worden. Da ich KEINEN Rückanruf vom Herrn [. ] mit der Entschuldigung für die Unterbrechung und dem Wunsch der Gesprächsfortsetzung erhalten habe, schließe ich daraus, dass Herr [. ] einfach aufgelegt hat. Meine lieben Damen Und Herren, ich bin über so ein Verhalten gegenüber einem Vertragspartner richtig empört!
Folgendes stört mich an der ganzen Geschichte: Beide vereinbarten Termine wurden nicht eingehalten. Erst ich am 23.10.14, dann meine Ehefrau am 24.10.14 haben uns für den vereinbarten Zeitfenster, jeweils 4 Stunden, bei unseren Arbeitgeber beurlauben lassen, dadurch ist meiner Familie ein Schaden von 2 x 4 Arbeitsstunden + 2 x Anfahrtskosten entstanden + Aufwendungen für die Telefonate mit Ihrer technischen Hotline von ca. 4 Stunden incl. „Warteschleife“ entstanden. Zusammengefasst, abgesehen davon, dass der DSL-Anschluss bereits seit 6 Tagen nicht zur Verfügung steht, hat unsere Familie bereits weit über 12 Arbeitsstunden in dieses Thema investiert. Die Versatel kommt jedoch mit der Erfüllung Ihrer Vertragspflichten nicht nach!
Meine Damen und Herren, meine Ehefrau und ich sind beide Berufstätig und sehen es nicht ein, dass wir weiterhin für die Erfüllung IHRER Vertragspflichten, nämlich, den DSL-Anschluss im funktionierenden Zustand zu halten, im Voraus Zeit reservieren, wie wir es bisher gemacht haben. Weiterhin bin ich nicht bereit Zeit in die Wartezeiten in Ihren Hotline-Warteschleifen zu investieren - ich werde also nicht mehr anrufen. Bitte bemühen Sie sich nun um ein Gespräch mit mir und die Vereinbarung der Termine.
Mit freundlichen Grüßen