Meine Frau, meine Tochter und ich sind am 07.09.2014 von Phoenix (Arizona, USA) über Chicago und Berlin nach München geflogen und dort am 08.09.2014 angekommen. Gebucht wurde die gesamte Flugreise bei Air Berlin unter der Vorgangs-Nr. 77HNKC.
Bei unserer Ankunft in München waren die Koffer nicht mitgekommen. Wo sie „stecken geblieben“ sind, wissen wir nicht. Am Donnerstag, 11.09.2014 wurde schließlich das Gepäck zugestellt. Zwei der drei Koffer waren erheblich beschädigt. Beim einen fehlte ein Rad, beim anderen stand eines völlig schief, und bei beiden war das Futter an den Handgrifffen weggerissen. Auch bei unseren Nachbarn, die bei der Reise dabei waren, war ein Koffer beschädigt.
Weil Air Berlin Kofferschäden nicht selbst reguliert, haben wir den Schaden über die dafür vorgesehene Internetseite der Fa. Dolfi 1920 gemeldet und einen Schadensbericht sowie mehrere Fotos der Flugtickets, der Gepäckscheine und von den beschädigten Koffern hochgeladen.
Da uns eine Reparatur der Koffer nicht wirtschaftlich sinnvoll erschienen ist, habe ich als Schadenersatz für beide Koffer zusammen einen Betrag von 100,- € geltend gemacht. Ohne Aufforderung hat mich am 18.09.14 ein Herr Banduwski von der Fa. Dolfi angerufen und mitgeteilt, die Dateien seien vollständig angekommen und Dolfi melde sich telefonisch oder per Mail.
Nachdem ich Wochen später von meinen Nachbarn erfahren habe, dass diese schon eine Woche nach der Schadensmeldung einen neuen Koffer als Ersatz erhalten hatten, habe ich mich am 14.10. telefonisch bei Dolfi gemeldet. Nach ewig langer Wartezeit in der Warteschleife kündigte eine Frau Michalski lediglich an, ich werde per Mail unterrichtet.
Diese kam am 23.10.2014 mit der Aufforderung, die benötigten Dateien Dolfi zukommen zu lassen. Nach meiner Beschwerde, dass dies längst geschehen und der Erhalt von Dolfi auch bestätigt sei, wollte man mit mir einen Abholtermin für die Koffer vereinbaren, für den ich die (kaum erreichbare) Hotline anrufen sollte. Daraufhin habe ich mich entschlossen, die Dateien doch nochmals zu senden.
Als ich mich am 7.11.14 telefonisch, nach ca. 30 Minuten in der Warteschleife, nach dem Stand erkundigen wollte, wurde ich zunächst erneut gebeten, die Dateien (ein drittes Mal) zu senden. Zunächst habe ich deshalb zwei Mal vergeblich versucht, den Vorgesetzten zu verlangen, man ließ mich jedes Mal ca. 10 Minuten in der Wartschleife schmoren. Erst beim dritten Versuch, als ich mit eime Anwalt und einer Strafanzeige gedroht habe, meldete sich, wieder erst nach ca. 10 Minuten, ein Herr Urbancik, wohl ein weiterer Mitarbeiter, aber nach meinem Gefühl kein Vorgesetzter. Immerhin konnte er mir mitteilen, er habe nun die Dateien doch gefunden und nun den Sachverständigen weitergeleitet. Mit einiger Sicherheit werde mein Antrag akzeptiert, aber garantieren könne er es nicht.
Ich habe ihn deshalb aufgefordert, dafür zu sorgen, dass ich übers Wochenende endgültig Bescheid haben will, da ich sonst einen Anwalt einschalten werde und die Sache in reclabox einstelle. Da ich bis heute wieder nichts gehört habe, ist dies geschehen und die Sache in recalbox eingestellt.