DHL Paket und Deutsche Post machten bei zwei Paketen am 02-12-2014 und 05-12-2014 mehrfache Zustellungsfehler und gaben ab 06-12-2014 keine bzw. irreführende Informationen. Überdies fielen gleich mehrere Mitarbeiter von DHL Paket zwischen 10-12 und 19-12 durch katastrophales Beschwerdemagement auf.
Ich hatte mit dem Absender der zwei Pakete, einem Unternehmen, vereinbart, daß beide auf meinen Namen in der Postfiliale Saarbrücken-St. Johann gelagert werden sollten. Das erste Paket hätte dort am 02-12 ankommen sollen, das zweite am Sa, 06-12-2014. Der Zustellungsversuch erfolgte entweder gar nicht oder er schlug fehl, und es gab keine Benachrichtigungskarten in meinem Briefkasten.
Als ich am Samstag, 06-12 bei der Postfiliale nach den Paketen fragte, hieß es, es gebe keine auf meinen Namen, und wenn es welche gäbe, seien sie ausschließlich in der Hauptpost abzuholen. Da keine Benachrichtigungsscheine vorhanden waren, erklärte sich die Post auch dort für nicht zuständig, und verwies an DHL Paket.
Der Absender der Pakete teilte am 08-12 mit: Beide Pakete wurden in der Postfiliale abgegeben, jedoch beide schon zu Beginn der siebentägigen Lagerfrist mit dem Vermerk „unbekannt“ wieder zurückgesandt.
Tel 10-12 nachmittags mit DHL Paket Callcenter Tel 0800 – 18 88 444. Ich nenne die Beschwerdepunkte: Nichtzustellung der Pakete, fehlende Benachrichtigung, Unterschreitung der Lagerfrist. Ich fordere schriftliche Entschuldigung und Schadenersatz 10% vom Warenwert 250,- EUR. Bearbeitung der Beschwerde wird zugesagt.
Tel 19-12, 13.51 h, Tel 0800 – 18 88 444. Nach 20 Minuten Warteschleife meldet sich Herr Simon Flickinger. Ich frage, warum binnen neun Tagen keine schriftliche Reaktion erfolgte. Herr Flickinger: es gebe keine Vorgangsnummer, mein Anruf vom 10-12 sei nicht dokumentiert. Ich möchte einen seiner Vorgesetzten sprechen. Antwort: „Es ist kein Verantwortlicher da. “ Ich beende das Gespräch.
Tel 19-12, 13.55 h, DHL Callcenter Bonn, Tel 0228 – 76 36 76 23 Frau? - schaltet plötzlich die Warteschleife ein, während ich noch die Beschwerdepunkte erläutere.
Tel 19-12, 13.58 h, DHL Callcenter Bonn, Tel 0228 – 76 36 76 23 Herr Hermann Knauf legt erstmals eine Vorgangsnummer an. Er teilt mit, das zweite Paket sei am 05-12 nach 09.00 h in der Postfiliale angenommen worden, jedoch sei wenige Minuten später die Annahme rückwirkend verweigert worden; daher sei das Paket am gleichen Tag an den Absender zurückgegangen. Ich wiederhole meine Forderung: schriftliche Entschuldigung, Schadenersatz 10% von Warenwert. Ich wiederhole und ergänze die Beschwerde: Nichtzustellung, fehlende Benachrichtigungsscheine, Nichtbehandlung der Beschwerde vom 10-12 durch Callcenter 0800 – 18 88 444, Nicht-Erreichbarkeit von Vorgesetzten am 19-12 bei Callcenter 0800 – 18 88 444, Nichtbehandlung der Beschwerde am 19-12 durch Mitarbeiterin Callcenter 0228 – 76 36 76 23.