Es ist schon schlimm genug, dass viele Mitarbeiter/Sachbearbeiter, die Hartz IV bearbeiten, Entgelte in vielfacher Höhe, von dem was andere sauer durch Arbeit verdienen müssen, monatlich nach Hause tragen. Aber folgenden Fall finde ich besonders beschämemd. Live und aktuell im Kreis Landkreis Ostprignitz Ruppin beim dort ansässigen "Amt für Arbeit" in Wittstock.
Eine Sachberabeiterin dieses Amtes feiert dort schon monatelang krank. Ist also nicht arbeitsfähig. Im Gegenteil, sie ist so krank, dass sie innerhalb kürzester Zeit zwei Kuren wahrnehmen musste. Doch scheint sie so krank gar nicht zu sein. Denn neben dem Kassieren von Krankengeld in nicht unerheblicher Höhe ist sie so fit, dass sie für Privatpersonen und Firmen Steuerberatung von zu Hause aus durchführt und Steuererklärungen erstellt. Gegen Entgelt versteht sich. Und Steuerberater ist sie natürlich auch nicht.
Wie gesagt - es handelt sich nicht um eine Steuerberaterin, sondern um eine Sachberabteirin für Hartz IV Empfänger! Aber wehe es, wagt ein Hartz IV Empfänger irgendwo etwas nebenher zu machen. Dann ist sie sicher eine der ersten, die lächelnd Leistungen kürzt.
Es ist schön zu sehen, wie die öffentliche Hand Gelder für Mitarbeiter zur Verfügung stellt, die für ihre Arbeit weder persönlich Verantwortung tragen müssen und dies auch noch in nicht unerheblicher Höhe vergütet bekommen. Dafür dürfen diese genüsslich krank feiern und zusätzlich Geld verdienen. Da fragt sich der draußen Arbeitende doch mehr als nur "Wofür?"