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Antwort zu folgender Beschwerde

Vorweg: ich war sehr viele Jahre zufriedener Premiere- bzw. Sky-Kunde.

Im Mai 2014, einen Tag vor einer möglichen Kündigung, schickte Sky mir eine Nachricht. Ich sollte einen Zwangsreceiver zugeschickt bekommen (technisch minderwertig mit gepairter Karte). Da ich seit vielen Jahre eigene Hardware (qualitativ hochwertig) zum Empfang benutze und dies ausdrücklich mit Sky vereinbart war, lehnte ich ab. Der Receiver ging an Sky zurück. Ich rief die Hotline an und teilte dort mit, dass ich keinen Reverver von Sky wünsche. Antwort: ohne den Sky-Receiver gebe es keinen Empfang mehr. Ich kündigte mündlich und schriftlich, da ich wußte, das mit dem Kartenpairing und der verschlechterten Aufnahmemöglichkeit erhebliche Nachteile auf mich zukommen würden.

Noch während des laufenden Altvertrages sperrte Sky meine Karte, sa dass kein Empfang mehr möglich war. Ich teilte Sky dies schriftlich und mündlich mehrfach mit und forderte Aktivierung meines Accounts. Ich erlaubte Sky ausdrücklich, mich auch telefonisch wegen dieser Angelegenheit zu kontaktieren. Da dies trotz Fristsetzung nicht geschah, sprach ich aufgrund der erheblich geänderten Vertragsbedingungen durch Zwangsreceiver und Zwangspairing die sofortige Kündigung wegen Nichterfüllung des Vertrages seitens Sky aus.

Meine Kündigung wurde mit einem Standardschreiben unsubstantiiert abgelehnt. Ich widerrief meine Abbuchungsermächtigung und forderte von Sky die Rückzahlung der Beiträge für den Zeitraum des Nichtempfangs. Es folgte eine Standardantwort ohne Bezug zu meinen Argumenten. Danach gegann Sky zu mahnen. Ich widersprach jeder Mahnung form- und fristgerecht; die Antworten waren immer Standschreiben ohne inhaltliche Argumente. Sky versuchte es mit einem Inkasso. Ich widersprach unter Angabe meiner Gründe und warte auf die Bestätigung seitens des Inkassounternehmens. Einem gerichtlichen Mahnbescheid würde ich selbstverständlich auch widersprechen und einer gerichtlichen Entscheidung ruhig entgegensehen.

Eigentlich hätte Sky mir nur eine ungepairte Karte mit dem neuen Verschlüsselungsssystem zuschicken müssen.

Allerdings hätte Sky dann auf Pairing und Aufnahmebeschränkungen verzichten müssen.

Übrigens: die alten S02-Karten sind auch 2015 noch von Sky zertifiziert, so dass überhaupt keine technische Notwendigkeit eines Kartentausche besteht. Mein Schwager verwendet z. B. immer noch seine alte Karte nebst Hardware; auch mit Sky abgesprochen.

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