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Antwort zu folgender Beschwerde

Gegenstand meiner Beschwerde ist das Verhalten der Geschäftsführung von Web.de. Auf ein persönlich an die Herren Frank Ei. und Jan O. gerichtetes Schreiben vom 13.01.2015 liegt bis heute keine Antwort vor. Vorher wurden sie per E-Mail und per Fax zum gleichen Sachverhalt kontaktiert. Was war die Ursache?

Da alle Aufforderungen zur Rückerstattung einer überhöhten Lastschriftabbuchung im Zusammenhang mit einer falschen Rechnungslegung für eine optional gebuchte Virenschutz-Software für den Dezember 2014 (es wurden über 400% des vertraglich fixierten Monatsbeitrages abgebucht) ergebnislos waren (mehrere Widersprüche / Mahnungen per E-Mail an den Kundenservice sowie per E-Mail und Fax an die Geschäftsführung), wurde nach 4 Wochen eine mehrfach angekündigte Lastschriftrückbuchung veranlasst - innerhalb der möglichen Rückbuchungsfrist.

Web.de versandte daraufhin eine Mahnung und drohte mit einer Sperrung meines E-Mail-Accounts zum 25.01.2015, wenn ich den ungültigen Rechnungsbetrag (der Kundenservice hatte inzwischen selber erkannt, dass die Rechnung falsch war) der Dezember-Rechnung für die optionale Virenschutzsoftware (Lizenz für 3 Win-PC) nicht zurück überweise. Abgesehen davon, dass mein E-Mail-Account (Club-Mitgliedschaft mit getrennter Rechnungslegung) mit der optional gebuchten Virenschutz-Software kausal nicht im Zusammenhang steht, ist es ganz einfach Unfug auf der Erstattung eines Rechnungsbetrages zu bestehen, den man inzwischen selber als falsch eingestuft hat. Statt der Mahnung hätte man lieber die geforderte gültige Dezember-Rechnung erstellen und versenden sollen. Man bediente sich eines nötigenden Instrumentariums um eine Handlung zu erpressen.

Die beiden Geschäftsführer von Web.de wurden mit Schreiben vom 13.01.2015 aufgefordert die nötigende und salchlich falsche Mahnung bis zum 22.01.2015 zurück zuziehen und im Nachgang zu veranlassen, dass binnen einer Woche alle offenen Forderungen meinerseits bezüglich einer korrekten Rechnungslegung für die Virenschutz-Software (12/2014), die ihrem Unternehmen mit Schreiben vom 16.12.2014 erstmals zugingen, erfüllt werden. Für den Fall der Weigerung war eine Anzeige angekündigt, da der Verdacht einer Nötigung existiert.

Dank mehrerer erneuter telefonischer Interventionen, die mich diesmal zur Rechnungsstelle führten, wurde jetzt zumindest das Konto ausgeglichen. Nicht ausgeglichen sind hingegen die sonstigen Aufwendungen (Porto, Telefongebühren, Faxgebühren, Zeitaufwand usw.) von der nervlichen Belastung abgesehen. Das Verhalten der Geschäftsführung ist ganz einfach indiskutabel. Statt einer Entschuldigung zu diesem skandalösen Vorfall schweigt man sich aus.

Fazit:

1. Nach 8 Jahren der Nutzung von Web.de (Club-Mitgliedschaft mit 15€ pro Quartal) und zusätzlichen kostenpflichtigen Optionen (z. B. die strittige Virenschutzsoftware) bin ich jetzt auf der Suche nach einem anderen Dienstleister. Das Verhalten der Geschäftsführung hat meinen Entschluss maßgeblich beeinflusst.

2. Man sollte niemals seine Daten (bei mir fast 2 GB) ausschließlich beim Dienstleister belassen, da man dadurch erpressbar wird. Ich habe jetzt mein E-Mail-Konto in POP3 gewandelt.

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