Ich musste als Vertragspartner von O2 feststellen, dass dieses Unternehmen mit kriminellen Methoden arbeitet.
Im Dezember 2014 wurde mir ein neuer Router von O2 zugesandt. Dies erfolgte nicht auf meinem Wunsch sondern eigenständig von O2, da irgendetwas an der Leitung verbessert wurde.
Nun wollte ich, wie ja üblich, den alten Router zurücksenden.
Aber es lag kein Retourenschein bei.
Folglich rief ich im Servicecenter an und forderte die Zusendung des Scheines.
Brief kam auch, aber ohne Schein. Das Spiel ging zwei Mal so.
Dann gab ich auf.
Im Februar 2015 erhielt ich meine monatl. Rechnung mit der Position nicht zurückgesandter Router 79,00 €. Nicht das O2 mal eine Erinnerung rausschickt hatte, weit gefehlt. Die Forderung wurde ohne Vorwarnung gestellt. Der Lastschrifteinzug von O2 erfolgt immer 14 Tage später. Also war ja noch Zeit.
Nun hatte ich die Faxen satt und schickte den Router auf meine Kosten zurück.
Gleichzeitig schrieb ich O2 an, ob ich den Betrag von der Rechnung abziehen solle, oder ob dieser verrechnet wird. In den 14 Tagen erhielt ich keine Antwort.
Nun sagte ich mir, wenns O2 anscheinend egal ist, kürze ich die Rechnung natürlich um diese 79,00 €, da der Router ja nun unterwegs und sicher schon eingegegangen war.
Kurze Zeit später erhielt ich natürlich ein Mahnung mit dem Hinweis das ich den restlichen Betrag überweisen solle, ansonsten wird mein Anschluss gesperrt. (Wie schnell O2 nun reagieren konnte- erstaunlich)
Telefonisch klärte ich, dass der Router schon längst bei O2 eingetroffen sei.
Ende März 2015 erhielt ich von O2 schriftlich die Mitteilung das keine offenen Forderungen mehr bestehen.
Am 20.04.15 kam dann plötzlich einen SMS mit der Info das mein Internetanschluss gesperrt wurde.
Ich rief bei O2 an und dort sagte man mir, das noch eine offenen Forderung über 90,00€ offen sei.
Ich fragte wie das möglich sei, ich hatte doch ein Schreiben bekommen, das alle Forderungen erledigt seien. Konnten die sich dann auch nicht erklären. Aber der Mitarbeiter der Mahnabteilung sagte, dass ein Fehler in der Buchung passiert ist. Der Betrag des zurückgeschickten Routers wurde als Guthaben auf meine nächste Rechnung gebucht und nicht mit der Forderung verrechnet.
Er gab an, das umzubuchen, dann ist die Forderung erfüllt, das Konto auf Null und der Anschluss wird wieder freigegeben.
Am 22.04.15, der Anschluss war immer noch gesperrt, erhielt ich von O2 die 2. Mahnung über die 90,00 €.
Ein Rückruf in der Mahnabteilung (erwähnenswert dass ich 50 min in der Warteschleife hing)
führte nicht zum Erfolg. Ich solle die 90,00€ bezahlen, erst dann kann der Anschluss wieder freigegeben werden.
Meinen Hinweis, dass O2 dann den Router hat und zusätzlich noch 90,00 € für den Router kapierte die Dame nicht. Ebenso meinen Einwand, dass der Anschluss nie hätte gesperrt werden dürfen.
Das eine hat ja mit dem anderen absolut nichts zu tun. Meine vertraglich vereinbarten monatl. Gebühren sind ja ohne Unterbrechung immer bezahlt worden.
Wenn die Forderung nach einen Artikel besteht, dann ist das völlig separat zu sehen.
O2 macht sich also mit Drohung der Anschlusssperre der Erpressung strafbar. Ich werde nun gegen den Geschäftsführer Telefonica Deutschland Strafanzeige wegen Erpressung stellen.
Ich kann vor diesen kriminellen Machenschaften nur jeden warnen.