Am 27.4.2015 habe ich ein Päckchen aufgegeben, dessen Inhalt für eine Festlichkeit in Traunstein dringend benötigt wurde.
Am 29.4. nachts um 22.46 Uhr konnte der Empfänger nicht angetroffen werden.
30.4. Adresse wurde nicht gefunden, Adressabgleich, Päckchen in Mühldorf, 2.5. wieder auf Tour nach Traunstein, 2.5. Adresse nicht gefunden, 4.5. Adressaufklärung in Mühldorf, 4.5. Sendung wird in der NL Mühldorf aufbewahrt, 5.5. Sendung in der NL Mühldorf eingetroffen
5.5. Sendung auf Tour, 5.5. Adresse konnte nicht gefunden werden, 6.5. Adresse konnte nicht gefunden werden, 6.5. Adressaufklärung in Mühldorf, 6.5. Sendung auf Tour nach Traunstein, 6.5. Adresse konnte nicht gefunden werden, 7.5. Adressaufklärung in Mühldorf
In der Zwischenzeit habe ich mindestens acht Telefonate kostenpflichtig mit dem Kundendienst geführt, Beschwerden geschrieben, man wollte sich kümmern.
Dass es die Straße in Traunstein gibt, wurde von mir bereits in einem meiner ersten Telefonate gesagt, denn es gibt Telefonbucheinträge. Auch meine Kundin bestätigte mir, dass vor ca. 2 Wochen ein Bote dort war.
Auch eine Dame der Reklamationsabteilung bestätigte mir gestern, dass andere Boten bereits die Adresse gefunden haben. Sie wollte gestern mit dem Fahrer in Mühldorf telefonieren.
Inzwischen hat meine Kundin den Kauf storniert, was nur verständlich ist, da sie den Inhalt des Päckchen nicht mehr braucht. So schnell vergrault Hermes meine Kunden.
Als Entschädigung wurde mir ein Gutschein für eine neue Päckchensendung angeboten.
Der persönliche Schaden meiner Kundin ist natürlich uninteressant.
Nun bin ich neugierig wie es weitergeht, da ich heute wieder um Rückruf der Beschwerdestelle gebeten habe.
Pannen kann es mal geben, aber das hier ist haarsträubend. Man ist hilflos ausgeliefert, während Hermes mein Eigentum in der Gegend herum fährt.