seit Jahren benutze ich in und um Berlin herum öffentliche Verkehrsmittel. Es ist z.T. erstaunlich, wie schmutzig und heruntergekommen selbst nagelneue Waggons und Busse innerhalb kürzester Zeit wirken.
Ganz besonders ist es mir aufgefallen, nachdem ich vor kurzem in Zürich war und den ÖPNV dort bewundern konnte. Alles in Top Zustand, und das, obwohl die Straßenbahnen laut Typenschild z.T. schon älter als 30 Jahre waren.
Keine Kratzer, keine Schmierereien, kein Dreck, einfach alles tip top (wie die Schweizer sagen würden).
Nun habe ich mich immer gefragt, ob es denn nicht möglich ist, öffentliches Eigentum vor den Vandalen, auf deren Rechnung diese Zerstörungen gehen, effizienter zu schützen oder aber die Verursacher haftbar zu machen, indem man einfach das Schweizer Modell übernimmt.
Auch eine Kameraüberwachung wäre denkbar. Das ist heutzutage schon für kleines Geld möglich und rechnet sich vermutlich innerhalb kürzester Zeit.
Es ist ein echter Jammer, mitansehen zu müssen, wie hier Millionenwerte ohne irgendwelche Konsequenzen von einigen wenigen, aber sehr effizienten Psychopathen vernichtet werden.
Meine Forderung an BVG:
Bessere Überwachung und Schutz öffentlichen Eigentums. Durchgriff bei Vandalen.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 3
Ich kenne das schweizerische Modell nicht, aber ich würde mal behaupten, dass die Vandalen in Berlin größer ausfallen als in Zürich und die BVG dafür nix kann.
Kameraüberwachung gibt es schon in fast jedem Bus und jeder Bahn und sie schützen nachweißlich wenig vor Vandalismus. Das Geld hätte man auch sinnvoller Einsetzen können.
Im Ruhrgebiet werden Sie ebenfalls Vandalismus in großem Stile vorfinden. Zuweilen siehts in der ersten Klasse S-Bahn schlimmer aus als in der zweiten Klasse. Wie schön war die Zeit, als es noch Schaffner gab. Oft waren die Schaffner auch lustig und hilfsbereit.
Mit Schaffner hätte man 1. mehr Sicherheit, 2. mehr Sauberkeit, 3. weniger Vandalismus, 4. mehr Fahrgäste und 5. weniger Arbeitslose.
Zu teuer können sie ja wohl nicht sein. Über 1 Million arbeiten ja inzwischen unter Hartz IV-Geld. Also gibt es genügend Arbeitswillige, vor allen Dingen aber gibt man ihm mit Arbeit seine Würde zurück.
Allerdings: Mindestlohn muß es schon sein.
Im Wohngebiet hat jemand z. B. Schmutzwasser in eine Waschmaschine geleert, so dass Wäsche nicht mehr sauber wird.