Seit Krankenhausaufenthalt nur Ärger mit Rechnungen

Berlin

Ich musste im April diesen Jahres unvorhergesehen stationär ins Krankenhaus. Daher ergab sich leider, das ich die Aprilrechnung fällig zum 21.04.2015 in Höhe von 20,10€ erst am 07.05.2012 inkl der 5€ Mahngebühren angewiesen habe. Dieser Betrag ist laut Primacall allerdings nur mit 0,10€ bei ihnen verbucht worden und wurde mehrfach angemahnt.

Trotz telefonischer Rücksprache und eines gefaxten Zahlungsnachweises meiner Bank und telefonischer Bestätigung durch einen Mitarbeiter, das es sich um einen Systemfehler handele und geklärt sei. Nachdem ich davon ausgegangen bin das dies stimmt, habe ich mich leider dazu verleiten lassen den Vertrag telefonisch zu verlängern und auch wieder die Lastschrifteinzugsermächtigung zu erteilen. Für die sollte ich 15€ Gutschrift erhalten und 5€ für die erneute Einzugsermächtigung. (Habe ich heute wieder per Fax widerrufen, da auf meine E-Mail nicht geantwortet wurde)

Die 5€ sind laut Rechnung verrechnet worden. Die 15€ wurden mir schriftlich zugesagt, sind aber nirgends ersichtlich verrechnet worden.

Aber jetz kommt der Ärger erst so richtig, seitdem werden mir die angeblichen 20€ Differenz aus dem April, die ich nachweislich in voller Höhe inkl. Mahngebühren gezahlt habe angemahnt und mittlerweile 2x von meinem Konto abgebucht.

Zusätzlich habe ich die Mai Rechnung in Höhe von 21.08€ am 29.05.2015 angewiesen, da ich nicht damit gerechnet habe, das diese rückwirkend auch per Lastschrift abgebucht würde. Auch nicht nur 1x am 01.06.2015, genauso wie die unberechtigten 20€ (Nachweislich!) auch nach Widerruf meinerseits wurden beide Beiträge nochmal am 15.06.2015 abgebucht und nochmal von mir widerrufen.

Sämtliche telefonische Kontaktaufnahme unzufriedenstellend, auf E-Mail wurde nach 2 Wochen mit einer unvollständigen Kontoübersicht und ohne Erläuterung von dubiosen ausstehenden Beträgen und der Aussage, das Mahngebühren mit meiner Zahlung vom 29.05.2015 verrechnet wurden.

Selber nachvollziehen konnte ich davon nichts, weil im Serviceportal keine Konteneinsicht möglich ist, telefonische Aussagen ebenfalls unvollständig und widersprüchlich waren. Die Einzige partielle Kontenübersicht mir heute am 29.06.2015 zugegangen ist zusammen mit der Androhung einen ausstehenden Betrag von 46,67€ am 01.07.2015 abbuchen zu wollen und bei Widerruf die Leistungen einzustellen und sämtliche anfallenden Kosten auf mich umzuwälzen inkl alle monatlichen Grundgebühren bis zum Ende des Vertragsverhältnisses.

Ich kann zu den 2 Jahren als Kunde bei Primcall nichts negatives sagen, deshalb habe ich mich zur Verlängerung überreden lassen. Aber was seitdem passiert ist und das Gebahren seitens Primacall sind einer Beschreibung unwürdig. Dazu kann ich nur jedem Kunden von dem Lastschrifteinzug abraten, zumal keinerlei Klärung erfolgt und die telefonischen Kontaktaufnahme ebenso zu nichts führt.

Ich verlange nichts weniger als die Klärung des Sachverhalts inkl. einer kompletten Kontenübersicht mit genauer Auflistung wie sich diese ganzen dubiosen Beiträge zusammensetzen. Und im Zweifel eine Auflösung des Vetragsverhältnis.

Bestell-/Kundennummer: Kundennr.: 240736292

Meine Forderung an primacall:

Ich verlange nichts weniger als die Klärung des Sachverhalts inkl. einer kompletten Kontenübersicht mit genauer Auflistung wie sich diese ganzen dubiosen Beiträge zusamme

Antwort auf die Beschwerde vom 29.06.2015
primacall GmbH

Abteilung: Presseabteilung

07.07.2015 | 15:48 Uhr

Sehr geehrter Herr Walch,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Da uns zufriedene Kunden sehr am Herzen liegen, haben wir Ihre Beschwerde mit Bedauern zur Kenntnis genommen und Ihren Fall nochmals gründlich geprüft.

Ihre Zahlung in Höhe vom 25,10 € (bei uns eingegangen am 11.05.2015) können wir bestätigen. Wie Sie unserem Schreiben vom 27.04.2015 entnehmen konnten, war der geleistete Betrag jedoch bereits zum 04.05.2015 fällig und zum Zeitpunkt Ihres Zahlungseingangs am 11.05.2015 hatten sich die Mahngebühren nochmals erhöht. Auch dies haben wir Ihnen mit Schreiben vom 11.05.2015 mitgeteilt. Da die Mahngebühren mit Ihrer verspäteten Überweisung nicht vollständig ausgeglichen wurden, haben wir Ihre Zahlung vom 01.06.2015 in Höhe von 21,08 € anteilig auf die Mahngebühren verbucht. Die übrigen 11,08 € wurden als Überzahlung vorgemerkt und Ihnen mit der Rechnung vom 15.06.2015 gutgeschrieben. Die Rechnung für Mai war aus diesem Grund in unserem System weiterhin offen. Wir haben daher in der Folge die offenen Posten (Rechnung + Mahngebühren) von Ihrem Konto abgebucht. Aufgrund Ihrer eindeutigen Zustimmung zum Lastschriftverfahren im Rahmen der Vertragsverlängerung am 20.05.2015 waren wir hierzu zunächst auch berechtigt. Für die weiteren Abbuchungen nach Entzug des Lastschriftmandats und die dadurch entstandenen Unannehmlichkeiten möchten wir uns aber ausdrücklich entschuldigen.

Nach genauer Überprüfung Ihres Falles haben wird festgestellt, dass wegen der mehrfachen Überschneidungen (Abbuchungen, Rückbuchungen und manuellen Überweisungen) die Zahlungseingänge nicht korrekt übernommen wurden. Aus diesem Grund wurden von Ihrem Konto die Rechnungsbeträge in Höhe von 20,00 € und 21,08 € nochmals abgebucht, obwohl dieser von Ihnen bereits per Überweisung geleistet wurden. Auch hierfür möchten wir uns ausdrücklich entschuldigen.

Auf Grund der von uns durchgeführten Abbuchungen beträgt Ihre Überzahlung derzeit 30€. Wir würden Sie der einfachheitshalber jedoch bitten, die von uns am 30.06.15 sowie am 2.07.15 eingezogenen Zahlungen nicht zu widerrufen. Im Gegenzug schreiben wir Ihnen die überzahlten 30 € nebst den versprochenen 15 € für die Laufzeitverlängerung Ihrem Kundenkonto gut. Aus Kulanz haben wir uns außerdem entschlossen, Ihnen die zusätzlichen entstandenen Mahngebühren in Höhe von 10 € zu erlassen.

Zudem bestätigen wir Ihnen hiermit ausdrücklich, dass Sie in Zukunft am Lastschriftverfahren nicht mehr teilnehmen. Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, würden wir Sie aber bitten zukünftig Ihre Rechnungsbeträge rechtzeitig auszugleichen.

Wir sind zuversichtlich alle Unstimmigkeiten gelöst zu haben und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr primacall Team!

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Heute am 02.07.2015 wurden die Beträge von 21,08€ und 20€ zum 3en mal abgebucht! Entgegen eigener Ankündigung und obwohl ich die Lastschriftermächtigung per E-Mail und Fax widerrufen habe!

Nach wie vor keine Lösung. Wie ich schon geschrieben habe wurden die Beträge am 02.07.2015 ein 3es mal abgebucht. Eine Erklärung fehlt dazu immer noch.

Dieser Kommentar wurde vom Beschwerdeführer gelöscht.

Am 06.07.2015 wurde nun noch die Juni Rechnung in Höhe von 25,59 abgebucht (Die Rechnung beinhaltet eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 16,80 deren Ursache völlig unklar ist und mir telefonisch natürlich auch niemand erklären konnte). Wie gesagt habe ich die Lastschriftsermächtigung am 29.06.2015 per Fax widerrufen. Generell kann man bei Primacall telefonisch absolut gar nichts erreichen. Angeblich werden jedes mal "Tickets" erstellt die zu nichts führen und zum Kontostand bzw zu den Abbuchungen erfolgen nur schwammige bzw gar keine Erläuterungen.

Hallo Presseabteilung,

hinsichtlich des Verlaufs bin ich etwas irritiert, ich habe die Zahlung für April am 07.05.2015 inkl der 5€ Mahngebühren angewiesen. Die 2te Mahnung ist mir nach dem 11.05 zugegangen und enthält folgenden Satz "Sollten sie zwischenzeitlich die bestehende Forderung beglichen haben, können sie dieses Schreiben als gegenstandslos betrachen. " Das habe ich soweit dann getan, ausserdem habe ich mehrmals mit ihrem Support telefoniert und mir wurde mitgeteilt das mein Konto am 28.05 ausgeglichen war. Selber nachvollziehen konnte ich das ja nicht, da man im Serviceportal keine Konteneinsicht hat. Desweiteren wäre die Differenz 10€ gewesen, es wurden aber offensichtlich 20€ neben der Mairechnung abgebucht. Ich kann das daher nicht ganz nachvollziehen.

Ihr Entgegekommen in allen Ehren, aber ich bitte nochmals um eine komplette Auflistung. Desweiteren bitte ich darum mir kommende Rechnungen am Anfang oder Ende eines Monats zuzusenden.

Abschliessend habe ich noch nach den 16€ Bearbeitungsgebühren in der Juni Rechnung gefragt. Es war nicht ersichtlich für was diese sind.

Wie gesagt, danke für ihre Kulanz, aber das waren jetzt 2 Monate Ärger, ca 10 Telefonate. 1 Fax und eine E-Mail.

Ich habe jetzt keinen der 3 Beträge zurückgebucht, aber ich hoffe wirklich das der Rest auch aufgeklärt wird und adäquat mit den kommenden Rechnungen verrechnet wird.

Wie in meinem letzten Kommentar ersichtlich, ist für mich der Fall noch nicht gelöst.

Ich habe heute am 15.07.2015 von ihnen die Rechnung für Juni bekommen. In dieser wurden auch wieder, wie in der letzten Rechnung eine Bearbeitungsgebühr von 16,80€ erhoben. Ihr Kundensupport hat mir nun mitgeteilt, das diese Bearbeitungsgebühren für die widerufenen Abbuchungen erhoben wurden. Erstmal sind sie in dieser Höhe total absurd und unüblich, noch dazu hatten meine Rückbuchungen ja einen handfesten Grund, den sie bislang ignorieren.

Zwar wurde die Rechnung wie von ihnen angekündigt mit meiner "Überzahlung" verrechnet, aber wie schon mehrfach von mir erwähnt, gab es für diese mehrfachen Abbuchungen keine rechtmässige Veranlassung.

Daher sind auch die Gebühren für mich unrechtmässig, mal ganz davon ab daß ich alleine im Juni 5 Telefonate mit ihrem Support geführt habe auf meine Kosten, nur um eine Klärung herbeizuführen.

Nun noch etwas kurioses, ich habe am 10.07.2015 ein Schreiben ihrer Qualitätsmanagement Abteilung bekommen. Inhalt wie folgt:

Jede weitere Abbuchung werde ich zur Anzeige bringen.

Desweiteren erwarte ich immer noch, eine komplette schriftliche detaillierte Auflistung ALLER Rechnungen und Zahlungen seit Ende April. Ansonsten werde ich zumindest die 20€ zurückbuchen.

Zahlungsnachweise usw haben sie von mir ja erhalten, aus denen ersichtlich hervorgeht, das ich die Zahlungen geleistet habe und somit mir völlig unklar ist wie es zu diesem Fall kommen konnte.

Hier das Schreiben vom 08.07.2015, welches mir am 10en zuging.
Leider konnte ich das Bild in meiner direkten Antwort nicht einfügen.

Meine Aussage zu etwaigen weiteren Abbuchungen bezieht sich darauf.

Mir ist durchaus bewusst wie sie auf den Betrag von 20 € kommen, aber für mich sind die 10 € Mahngebühren durch die Überschneidung von Zahlung und Anmahnung nicht rechtmässig, weil sie selber in der 2en Mahnung darauf hinweisen, das ich diese als gegenstandslos betrachten könne, wenn die Forderung bereits beglichen wurde.

Das beinhaltet für mich auch die Gebühren der 2en Mahnung, zudem habe ich mehrfach telefonisch nachgefragt. Es gab erst ein Problem, das nur 0,10€ verbucht worden seien und dann wurde mir mitgeteilt mein Konto sei am 28.05 ausgeglichen und ein paar Tage später gingen die Abbuchungen los. Und nur auf diesen 10€ Mahngebühren baut im Grunde das ganze Problem auf, was mit einer zeitnahen, kundengerechten und vor allem korrekten Kommunikation gar nicht so weit gekommen wäre.

Da telefonisch nach mehrfacher Nachfrage auch in schriftlicher Form keine bzw verzögerte und unvollständige Erklärung erfolgte, zudem für mich der Kontostand nirgends einsehbar war - sind/Waren diese Abbuchungen für mich inakzeptabel. Zumal sie nicht einmal, nicht zweimal, sondern dreimal erfolgt sind. Normal wäre in meinen Augen gewesen, die Forderungen nochmal schriftlich mit Erläuterung anzumahnen.

Wie schon mehrfach erwähnt, gibt es im Serviceportal für den Kunden keine Kontenübersicht oder dergleichen, man ist somit auf die telefonischen Aussagen und Anschreiben und deren Nachvollziehbarkeit angewiesen. Dazu kommen die zeitlichen Verzögerungen ihrerseits, wie z. B 10 Tage Reaktionszeit auf eine schriftliche Anfrage.

Und nur am Rande sei erwähnt, das ich erst am 07.05.2015 aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Die Überweisung umgehend veranlasst habe und sofort bei der 2en Anmahnung Kontakt mit ihrem Kundensupport aufgenommen habe.

Hätte man mir zu irgendeinem Zeitpunkt telefonisch oder schriftlich den richtigen Kontostand sowie die angefallenen Gebühren nachvollziehbar mitgeteilt, hätte ich darauf entsprechend reagiert. Aber ohne Erläuterungen immer mehr und repetetiv Beträge abzubuchen ist aus meiner Sicht einfach nicht in Ordnung.

(Das sie dennoch die Widerrufsgebühren in unüblicher Höhe und ohne Erläuterung abgebucht haben und auch erst reagiert haben nachdem man sich auf einer externen Seite beschwert, sagt im Grunde schon Alles. Das sie mir dann die 10€ Mahngebühren aus "Kulanz" erlassen, auf denen im Grunde alles beruht ist fast schon eine Frechheit.)