Sehr geehrte Damen und Herren,
leider muss man sich in Ihrem Fall wohl erst an die Öffentlichkeit wenden. Nach mehrmaligen Telefonaten, E-Mails und einer Beschwerde bei der Bundesnetzagentur habe ich am 31.07.2009 eine Schlussrechnung von Ihnen erhalten. Gekündigt habe ich zum 31.05.2009 (Kd.-Nr.:3166953, Vertrags-Nr.: 910938).
Als Antwort auf mein Schreiben erhielt ich eine E-Mail von einem Herr B., im Anhang befand sich die Schlussrechnung. Ein Guthaben von ca. 620 € war das Ergebnis. Ihr Herr B. schrieb mir, nachweislich, dass das Guthaben innerhalb der nächsten 3-4 Werktagen auf meinem Konto eingehen würde. Da ich den 31.07.2009 noch dazu zähle, hätte das Geld spätestens gestern auf meinem Konto sein müssen. Also habe ich bei der Rufnummer angerufen, wo man die Kontodaten durchgeben sollte. Das habe ich dann noch mal getan, obwohl ich diese schon mehrmals in meinen Schreiben angegeben habe.
Hier konnte man sich dann mit einem Mitarbeiter im Call-Center verbinden lassen. Dieser teilte mir dann mit, dass die Rückzahlung meines Guthabens spätestens in vier Wochen (vorher 3-4 Werktage) auf meinem Konto eingehen müsste. Das kann doch nicht Ihr Ernst sein! Im Gegensatz zu Ihnen bin ich auf dieses Geld angewiesen. Ich finde es eine Frechheit, dass man Ihnen als Kunde so ausgeliefert ist. Zahlt man seine Abschläge nicht pünktlich, drohen Sie sicher mit der Beendigung der Stromversorgung. Nach den ganzen Beschwerden, die man hier liest, kann ich Ihr Handeln nicht nachvollziehen. Ihnen sollte doch daran gelegen sein, die Angelegenheiten zu klären und nicht falsche Versprechungen zu machen.
Ich habe übrigens zu unserem örtlichen Stromanbieter zurück gewechselt. Hier zahlt man zwar ein bisschen mehr, erspart sich aber den Ärger, den man mit Ihnen hat und das Guthaben wird auch direkt erstattet oder verrechnet. Für eine Schlussrechnung braucht das Unternehmen maximal zwei Wochen!
Meine Forderung an TelDaFax:
Erstattung meines Guthabens
Antwort auf die Beschwerde vom 06.08.2009
oh sorry ! Wie wir Ihnen auch per Mail geschrieben haben, ist uns da ein Fehler unterlaufen, den wir natürlich sofort korrigiert haben. Ihr Geld wird heute angewiesen und sollte nach dem Wochenende, allerspätestens am Dienstag bei Ihnen sein. Wenn Sie noch irgendeine Frage haben – schreiben Sie uns gerne an reclabox@teldafax.de.
Herzliche Grüße aus Troisdorf & ein schönes Wochenende !
Judith Tausendfreund
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
TelDaFax Holding AG
kommentare und trackbacks 5
Hallo Frau Tausendfreund,
ich möchte noch einmal ausdrücklich betonen, dass ich eine Frist bis zum 09.08.2009 gesetzt habe. Diese können Sie anscheinend nicht einhalten. Gerne warte ich auch noch den Dienstag 11.08.2009 ab. Sollte bis dahin kein Geld von Ihnen auf meinem Konto eingegangen sein, werde ich Anzeige wegen Unterschlagung und Insolvenzverschleppung erstatten. Herr B. hat das Geld angeblich gestern an mich überwiesen. Ihre Firma ist wirklich sehr fragwürdig! Ich würde niemandem empfehlen mit Ihnen einen Vertrag einzugehen. Diese Hinhaltetaktik ist wirklich nicht sehr nett.
Was ist eigentlich mit den Zinsen, die mir dann seit dem 01.08.2009 zustehen? Dauert die Erstattung länger als zwei Monate, stehen mir diese doch zu oder haben Sie da etwas anderes versprochen?
Schönes Wochenende!
Komischerweise passieren die Fehler nur, wenn TelDaFax Geld zurück zahlen muß. Den monatlichen Abschlag haben sie pünktlich wie eine Schweizer Uhr abgebucht. KOMISCH!
Das kann ich mir sehr gut vorstellen! Bei Kunden, die Geld nachzahlen müssen, ist Teldafax wohl auch schneller beim Erstellen der Rechnungen und beim Einfordern der Beträge. Die sitzen nun mal leider am längeren Hebel. Ich finde es einfach nur unfassbar dreist, wie die mit den Geldern ihrer Kunden umgeht.
Danke Frau Tausendfreund! Dank Ihrer Hilfe war das Guthaben heute auf meinem Konto. Ich finde es aber immer noch sehr schade, dass man erst zu seinem Recht kommt, wenn man hier mit weiteren bzw. rechtlichen Schritten droht.
Werte Frau S.,
das Geschäftsgebahren ist bei denen, Teldafax, normal. Ich und viele andere haben das bereits zur Genüge erlebt. Auch Frau Tausendfreund beschönigt lediglich das unzumutbare Geschäftsgebahren dieses "Unternehmens", "...nur Einzelfälle, ... bedauerlicher Fehler,...usw. Wann greift der Gesetzgeber endlich ein und schützut die Kunden der "Firma"?