Hallo Leute, ich will den Sachverhalt kurz und knackig beschreiben:
- Ich bestelle bei einem Händler aus Großbritannien eine Sammelfigur. Der Händler ist absolut zuverlässig, ich kaufe da seit Jahren.
- Ich erfrage beim Händler die Tracking-Nummer, welche dieser auch anstandslos herausgibt.
- Das Tracking von Parcelforce sowie die Sendungsverfolgung des deutschen Parcelforce-Partners GLS sagen mir zu meinen Erstaunen, dass die Sendung bereits zugestellt wäre.
- Unnötig zu erwähnen, dass ich nichts bekommen habe.
- Es war auch keine Postkarte eingeworfen worden, welche mich zu Abholung des Paketes aufgefordert hätte.
- Auch im Garten um das Haus wurde nichts abgestellt.
- Die Sendungsverfolgung von GLS zeigt, dass mit "WELIEG" unterschrieben worden wäre. So heiße ich weder mit Vor-, noch mit Nachnamen.
- Es gibt auch weit und breit keine Nachbarn, welche diesen Namen trügen.
- Das Versandpordukt war "europriority" von Parcelforce. In der Leistungsbeschreibung auf der Parcelforce-Webpräsenz heißt es ganz klar: "We always obtain an electronic signature. "
- Da mir nichts geliefert wurde, konnte ich natürlich auch nichts unterschreiben.
Für mich sind jetzt vier Szenarien denkbar:
- Der Postbote hat das Paket gemopst. Unterschrieben hätte er selbst, eventuell auch mit falschem Namen. Diese Variante glaube ich eher weniger. Das ist zu dreist.
- Der Postbote hat das Paket einfach außerhalb des Hauses abgestellt, woraufhin es von einem Dritten gemopst wurde. Das glaube ich schon eher, denn ein einfach abgestelltes Paket hätte vom Vormittag (Lieferzeit laut Tracking: 11:25 Uhr) bis weit nach Einbruch der Dunkelheit rumgestanden und gerufen: "Klau mich! " Zur Erklärung: Der Hauseingang ist von der Straße her problemlos einsehbar; und gegenüber gibt es keine Häuser, sondern eine Wiese mit fütter- und streichelbaren Rehen. Da bleiben täglich dutzende Personen stehen, und Gelegenheit macht bekanntlich Diebe. Einen Einbruchsversuch gab es bei uns vor einigen Monaten auch (wurde der Polizei zeitnah gemeldet). Unterschrieben hat der Postbote in dem Fall selbst, eventuell auch mit falschem Namen. Hauptsache schnell weiter, die sind ja alle unter Druck.
- Der Postbote hat das Paket an irgendjemanden zugestellt. Vielleicht an einen Nachbarn, welcher mit falschem Namen unterschrieben hat, um das Paket unrechtmäßig in seinen Beseitz zu bringen.
- Die Sendung wurde beim Transport beschädigt, was nun vertuscht werden soll. Das ist die Verschwörungstheorie-Variante.
Falls jemand daran interessiert ist, worum es geht: http://www.first4figures.com/component/option,com_myphp/Itemid,3/product,124/
Das Paket muss sehr groß sein, da die Sammelfigur laut Produktbeschreibung gigantisch ist. Das kann sicherlich keiner übersehen.
Meine Forderung an GLS:
Zustellung des Paketes, oder den vollen Kaufpreis samt Versandkosten zurück.
Antwort auf die Beschwerde vom 02.11.2015
Sehr geehrter ReclaBoxler-2731236,
ihre Zufriedenheit liegt uns am Herzen, weshalb wir sehr bedauern, dass Sie Anlass zur Verärgerung hatten.
Gerne klären wir den Vorgang mit Ihnen direkt. Mailen Sie uns hierzu bitte Ihre Adressdaten, möglichst inklusive einer Rufnummer an: "dcs.carecenter@gls-germany.com". Hilfreich für eine schnelle Klärung ist die Angabe einer betroffenen Paketnummer und / oder Track-ID.
Wir versichern Ihnen eine vertrauliche Behandlung Ihrer Daten und eine zeitnahe Rückmeldung aus unserem Reklamationsmanagement.
Freundliche Grüße von Ihrem GLS-Service-Team
kommentare und trackbacks 1
Da sich der Beschwerdeführer nicht mehr meldet, wird diese Beschwerde von ReclaBox als gelöst markiert.