Lügen und Insolvenz

Bremen

Auch bin dieser Firma nach dem üblichen Vorgehen auf den Leim gegangen: Vorkasse, keine Lieferung trotz angegebener sofortiger Lieferbarkeit, mehrmals Rückfrage, weitere Vertröstung (unerwartet hoher Abverkauf), dann Stornierung und direkt danach auf einmal Versandhinweis und Lieferung. Ablehnung der Stornierung aus unerfindlichen Gründen. Nach nochmaligem Hinweis auf die bereits vor Versand zweimal erfolgte Stornierung, Androhung der Erhebung einer Wiedereinlagerungsgebühr von 25,oo €, die man mir gerne in Rechnung stellen würde. Umgehende Rücksendung der Ware (z. T. auch noch Falschlieferung) mit Widerruf nach Verbraucherrecht. Danach Argumentation der Firma, sie würden nur Geschäfte mit Gewerbetreibenden machen, Geschäfte mit Endverbrauchern ablehnen lt. eigener AGB's und ich hätte mit meiner Bestellung bestätigt, Gewerbetreibender zu sein. Nach Eingang der Rücksendung, sofortige 8doppelte) Rechnungsstellung der Wiedereinlagerungsgebühr an mich. Einmal neutral vom Service mit ausgewiesener Umsatzsteuer und einmal als Anlage zu einerMail vom Info-System mit ausgewiesener Mehrwertsteuer.

Gestern erhielt ich dann eine Nachricht vom vorläufigen Insolvenzverwalter (das Verfahren ist noch nicht eröffnet), ich solle innerhalb einer Frist diese Rechnung begleichen. Es ist unglaublich! Ich habe meinen Vorgang kurz dargestellt und habe nun die Nachricht des vorl. Insolvenzverwalters, daß er die Sache zur Klärung der Schuldnerin (also AbisZ) vorlegen wird. Natürlich ist ihm davon noch nichts bekannt. Ich hoffe inständig, daß möglichst viele Geschädigte das ebenfalls tuen werden.

Meine Forderung an A bis Z Gastro:

Dem Treiben dieser und weiterer Firmen des Ehepaares Woratschka ein Ende setzen!

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Ich hatte Anzeige erstattet wegen Betrugs und irreführender Werbung. Jetzt erhielt ich ein Schreiben der Staatanwaltschaft, daß meine Anzeige keine Chance hat, da ein Verfahren wegen mehrerer solcher Vorgänge gegen das Ehepaar Woratschka eingestellt wurde, da sie glaubhaft machen konnten, daß sie unzählige solcher Verkäufe korrekt abgewickelt hätten und das andere nur EINZELFÄLLE WÄREN, die sich durch Lieferschwierigkeiten der Zulieferer ergeben hätten. Jetzt bin ich soweit, daß ich kapituliere.

Meine Anzeige gegen das Ehepaar Woratschka wegen Betruges wurde mittlerweile abschlägig beurteilt, weil ein Strafverfahren aufgrund mehrerer Anzeigen mit gleicher Sachlage negativ abgeurteilt wurde, da die Beklagten glaubhaft darstellen konnten, daß unzählige Geschäfte korrekt abgewickelt wurden und es sich bei den Anzeigen nur um "Einzelfälle" handeln würde, die durch Lieferverzögerungen der Zulieferer bedingt gewesen wären. Anscheinend sind entweder nicht genug Anzeigen eingegangen oder die Staatanwaltschaft ist nicht in der Lage diverse Internetforen einzusehen und einfach die Beschwerden zusammenzuzählen. Ich für meine Seite gebe nun auf und hoffe nur, daß möglichst wenige Kunden eventueller neuer Firmen zu Schaden kommen, da ich nicht davon ausgehe, daß man sein Geschäftsgebahren ändert.