Sind es mittlerweile schon Jahre? Ich kann mich kaum noch daran erinnern, als ich die erste Beschwerde an das Ordnungsamt in Hamburg/Harburg schrieb. Viele Anfragen und Beschwerden blieben unbeantwortet.
Wie auf den beigefügten Bildern gut zu erkennen ist, gibt es hier in Harburg an der Bushaltestelle "Moorburger Straße" eine illegale Mülldeponie. Jeden Tag kann man dort alles finden - Kühlschränke, Waschmaschinen, Monitore, Autoreifen und sonstigen Sperrmüll. Tagtäglich wird der Müll fleißig von der Stadtreinigung abgeholt. Aber um die Müllverursacher kümmert sich keiner.
Wer bezahlt denn wohl die Müllabfuhr? Sicherlich wieder die Mieter in den Betriebskosten! Vielleicht sollte einmal unser Herr Bürgermeister von Harburg sich diese Dreckecke anschauen. Oder vielleicht sollten sich diese Müllentsorger die Mühe machen, ihren ganzen Unrat vor das Rathaus in Harburg zu entsorgen. Vielleicht handelt dann endlich mal das Ordnungsamt Harburg.
Meine Forderung an Bezirksamt Harburg:
Endlich Kontrollen, vor allem aber in der Nacht
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Am 18.08.2009 schrieb ich hier in die "Reclabox" eine Beschwerde über die ständige illegale Müllentsorgung an der Bushaltestelle "Moorburger Straße" in 21075 Hamburg. Zeitgleich informierte ich mehrere Male das Bürgerbüro, das Umwelttelefon, sowie die Bundesagentur für Umwelt in Bonn. Auch diese Institutionen wurden durch zahlreiche Bilder von der argen Verschmutzung versorgt.
Gestern, man staune, nach 16 Tagen erhielt ich eine Antwort per E-Mail von der Senatskanzlei- Bürgerbüro.
Ich zitiere hier nur einige Ausschnitte dieser Antwortmail: "In der Zwischenzeit wurde mehrfach der Müll beseitigt. Unverständlich ist mir deshalb Ihre Aussage, es erfolge weder eine Rückmeldung noch eine Reaktion. Bezirksamt als auch Stadtreinigung baten um Fotomaterial.
Als absolute Frechheit jetzt dieses Zeilen im Original: "Anschließend möchte ich Ihnen der guten Ordnung halber mitteilen, dass ich Ihnen künftige Schreiben zur Vermüllung vor Ort nicht mehr beantworten werde. Übrigens: Grundsätzlich werden Beiträge auf etwigen Internetportalen seitens der Hamburger Verwaltung weder kommentiert noch beantwortet."
Mit freundlichen Grüßen
Senatskanzlei-Bürgerbüro
Fazit: Thema verfehlt, Ignoranz, Fragen wurden nicht beantwortet!
Na, dann passt ja der Rest hier dazu:
http://de.reclabox.com/beschwerde/12050-senatskanzlei-buergerbuero-hamburg-ignoranz-der-anzeige-wegen-laufender-illegaler-muellentsorgung
Nein, wurde nicht gelöst. Ich bekam lediglich eine Antwort von der Senatskanzlei, Frau Carola K. Diese teilte mir mit, sie werde auf Beschwerden nicht mehr reagieren.
Die Müllabfuhr klappt in Hamburg ganz ordentlich und der ständig illegal abgeladene Sperrmüll ist ja zeitverzögert abtransportiert worden. Der Rest ist eigentlich ein Problem sozialpädagogischer Arbeit mit den Müll entsorgenden Leuten, die entweder ignorant oder uninformiert sind. Um hier Verhaltensänderungen zu erzielen, bedarf es Geduld und ständiger politischer Initiativen, d.h. letzten Endes wird die Arbeit engagierter Einwohner gefordert, die durch Gespräche mit dem BünaBe, Strassensozialarbeit, Lokal- und Regionalausgaben der Zeitungen und vor allem mit den Harburger Vertretern der Parteien erste Massnahmen erreichen, z.B. durch extra Informationen, dass aller Sperrmüll ganz locker per Termin von der Wohnung abgeholt wird - bequemer geht das eigentlich nicht. Nach meiner Erfahrung kann man vom Bürgerbüro nur eine positive Information bekommen und das ist eine Broschüre der Hamburger Verwaltung mit allen Telefonnummern und Namen und findet da eventuell Ansprechpartner, die weiter helfen können, d.h. es kommt auch auf das eigene Informationsniveau an.
Fazit: Man kann entweder versuchen auf Dienststellen der Verwaltung per Medienschelte etwas Druck auszuüben, dass diese Sachbearbeiter initiativ werden und letzten Endes mit Polizei und Justiz die illegale Müllentsorgung beenden
oder man geht selber, wenn nichts mehr hilft, zum Rechtsanwalt und versucht per Anzeige ein Handeln von Polizei und Justiz zu veranlassen. Am besten wäre natürlich, wenn sich die Bezirksversammlung der Angelegenheit annehmen würde und Maßnahmen in Gang setzte, dass an der Stelle nichts mehr abgeladen wird.