"Kundenfreundlichkeit" bei Dell

Dell GmbH
Frankfurt am Main

Am Sonntag habe ich ein Dell-Notebook online gekauft und per Vorauskasse bezahlt. Am Dienstag bekam ich dann die Auftragsbestätigung. Da merkte ich, dass ich doch lieber ein anderes Notebook wollte.

Darauf meldete ich mich gleich am Dienstag per Mail beim Kundenservice mit der Bitte, diese Bestellung nicht auszuführen und mir lieber ein größeres Notebook zu verkaufen. Differenzbetrag wollte ich sofort überweisen. Dachte mir, dürfte ja kein Problem sein, da das Notebook noch nicht hergestellt wurde.

Mittwoch verging, Donnerstag verging, obwohl ich jeden Tag eine neue Mail an den Kundenservice schrieb, passierte nichts. Heute habe ich dann mal dort angerufen, mittlerweile ging die Bestellung in Produktion. Man teilte mir sehr agressiv und unhöfflich mit, dass das Notebook ersteinmal ausgeliefert werden würde und ich dann halt die Annahme verweigern solle.

Auf die Frage, ob man diesen umständlichen Weg nicht lassen könne, wurde der Sachbearbeiter recht frech und legt plötzlich einfach auf. Nennt Dell so etwas Kundenfreundlichkeit und -nähe? Ich werde also die Annahme verweigern, hoffen, dass auf den Transportwegen nichts passiert, auf mein Geld warten und ganz bestimmt kein Dell-Notebook mehr kaufen.

Denn wer weiß, wie es dann mit dem Kundenservice steht, wenn ich mal Probleme mit dem Dell-Gerät hätte.

Meine Forderung an Dell:

Kundenfreundlicher/unnütze Wege vermeiden

Firmen-Antwort ausstehend seit 16 Jahren, 303 Tagen und 6 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Habe das Geld nach 14 Tagen der Annahmeverweigerung zurückerhalten, ansonsten kein Kommentar von Dell.

Habe das Geld zurückerhalten, nachdem ich die Annahme verweigert habe. Rücküberweisung dauerte 14 Tage. Von Dell hat sich keiner gemeldet.