Unsere Kinder studieren, und die Familienkasse fordert dazu regelmäßig Belege an. Die bekommt sie auch. Aber dann kommt einige Zeit später eine Mahnung. Und dann - trotz nochmaliger Sendung - nochmal. Und schließlich sogar eine Kürzungsandrohung.
Eine telefonische Anfrage ergab eine Aufklärung: Die Bearbeitungszeit aller Unterlagen betrage sechs Wochen, die Registrierung selbst elektronisch eingegangener Antworten zwei Wochen. Der Kunde selbst hat aber nur zwei Wochen Zeit, Unterlagen einzureichen, das heißt, selbst wenn man umgehend oder fristgerecht antwortet, folgt automatisch die nächste Nachfrage (weil die Antwort ja gar nicht registriert wurde).
In welchem Jahrhundert lebt diese Behörde?
Meine Forderung an Familienkasse Frankfurt am Main:
Modernisierung der Behörden-Infrastruktur ist dringend notwendig. Antworten müssen innerhalb weniger Tage als Eingang registriert werden.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Unser Kindergeld wird nach meinem Anruf wieder gezahlt. Aber gehört habe ich sonst nichts; vermutlich sind die Bearbeitungszeiten auch nicht besser geworden.