Beschwerde über das Verhalten von Mitarbeitern

Bonn

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben möchte ich mich über das Handeln und Betreuen einer ihrer Mitarbeiter beschweren und damit meinen Unmut kundtun. Leider habe ich seit 2 Wochen nichts vom Kundencenter gehört. Aus diesem Grund versuche ich es nun auf diesem Wege

Zum Sachverhalt:

In der letzten Woche haben meine Frau und ich, über das Internet, Geschenke und Kleinteile bestellt. Wie geplant sollten die drei Packete dann am 02.08.16 geliefert werden. Am genannten Tag kam dann auch die Postzustellerin Unseren Vertrauens und versuchte die Packete zuzustellen. Da wir aber wie jeder normale Mensch arbeiten gelang dies nicht. Stattdessen wurde nur eines der drei Packete in unserem Carport deponiert. Die restlichen beiden Packete wurden dann wieder eingepackt und nicht hinterlegt. Dies stößt bei mir natürlich auf Verwunderung! Warum nur eins und nicht alle drei hinterlegt wurden?

Dadurch mußten wir die Packete aus der nächstgelegenen Filiale (Winsen/Luhe) abholen. Damit nahm das Unglück leider seinen Lauf.

Als ich heute morgen gegen 10:55 Uhr von meiner Nachtschicht als Polizeibeamter kam, wollte ich noch schnell, weil ich in der Nähe war, die beiden Packete abholen. Doch diese stellte sich nicht so einfach da!

Angekommen in der Filiale (Brahmsallee 29 in Winsen Luhe) stelle ich auch noch fest, das ich auch leider keinen Ausweis dabei hatte. Ich Versuchte der Kundenbetreuerin (Frau P.) dies zu erklären und mich mit meiner EC Karte, Fitnessstudio Ausweis oder Kreditkarte auszuweisen. Dazu kommt das meine 13 Jährige Tochter dabei war und jederzeit meine Identität hätte bestätigen können. Eine Frage hätte gereicht.

Die Kundenbetreuerin ließ jedoch noch mit sich reden und behandelte uns so dermaßen von oben herab das es nicht mehr schön war. Auch ihr versuchte ich die Geschichte mit meinen Packeten zu erklären, dies stieß jedoch auf keinerlei Verständnis bzw. Entgegenkommen. Man wurde noch mit den Worten " holen Sie Ihren Ausweis und dann bekommen sie ihre Packete verabschiedet. Ich bedanke mich noch für das nichtvorhandene Entgegenkommen und die klugen Ratschläge und Sprüche und verließ die Fliliale!

Nach ca. 1 Stund und 20 Km mehr die ich umsonst fahren musste, war ich erneut in der Filiale. Die Kundenbetreuerin hatte auch Glück das sie mich nochmals bedienen durfte. Ich legte ihr meinen Ausweis vor und teilte ihr mit das ich nun bitte meine Packete haben möchte und zusätzlich noch ihren Namen, damit ich mich über das sehr freundlich, zuvorkommende Verhalten von ihr beschweren kann und werde. Da wurde ich dann das erstmal durch die Betreuerin ausgelacht und nochmehr von oben herab behandelt. Es dauerte fast. 10 Minuten bis sie sich dann wieder beruhigt hatte und merkernd und laut lachend (andere Kunden haben dies auch mitbekommen) meine Packete holte.

Nach weiteren 10 Minuten Gelächter und Verhöhnung ( (Bewerden bringen eh nichts und wenn dann können sie das auch hier machen) hatte ich endlich meine Packete und den Namen der Kundenbetreuerin (Frau P.).

Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich etwas schreibe oder nicht. Ich denke aber kein Kunde hat es verdient so behandelt zu werden und es ist bestimmt auch nicht im Sinne des Konzerns so nach außen dargestellt zu werden.

Fazit

Ich denke mit einwenig Fingerspitzengefühl und Verständnis hätte man ein Auge zu drücken können und damit die gesamte Situation entschärfen können. Eigentlich Schade das mir das passiert ist, da ich immer einen sehr guten Eindruck von der Post hatte. Möglicherweise ist dies nur ein Einzelfall, jedoch mit großer Aussenwirkung.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Bestell-/Kundennummer: 00340434138880310855

Meine Forderung an Deutsche Post:

Schulung der Mitarbeiter im Umgang und Führung von Kunden

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

@Markus Färber:

Sie sind also Polizeibeamter, kamen vom Nachtdienst und hatten keinen Ausweis dabei? Dann sind Sie sicherlich im Innendienst ohne Tragen einer Waffe beschäftigt? Ansonsten wären Sie VERPFLICHTET, einen Ausweis mitzuführen (§ 38 Waffengesetz)!

Darüber hinaus kann es durchaus sinnvoll sein, seinen Personalausweis oder Reisepass mitzunehmen. Denn die Polizei ist unter bestimmten Voraussetzungen, etwa während einer Demonstration, berechtigt, die Identität einer Person festzustellen. Wer sich dann nicht ausweisen kann, riskiert mit auf die Wache genommen zu werden (vgl. Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Urteil vom 14.12.2010, Az. 1 S 338/10). Aber das wissen Sie als Polizist ja sicherlich ;-)

Und Sie haben 20 Minuten (10 + 10) am Tresen gestanden und sich auslachen lassen, ohne entsprechend zu reagieren? Dazu sage ich dann mal lieber nichts. ....

PS: Man pa-c-kt zwar, aber es sind dennoch Pa-k-ete ;-)

Kann schon sein, dass zwei Pakete durch DHL und eines durch die Post kam. Oder andersrum. Oder zwei DHL Fahrer unterwegs waren.In Punkto "Polizist" und "sich insg. 20 Minuten auslachen lassen" kann ich meinen Vorpostern nur beipflichten. Denn als Polizist hat man doch sowas wie einen Dienstausweis, den hätten Sie dann ja vorlegen können.PS: Ich krieg besonders das Ko**** wenn (angebliche) Polizeibeamte sich nicht an die Regeln halten (Pflicht sich ausweisen zu können), für welche sie nur allzugern Strafen verhängen.

Also ehrlich. Die Postangestellte hat sich nur an die Vorschriften gehalten, diese gibt es doch nicht ohne Grund! Missbrauch kommt nun einmal häufig vor, also was soll diese Beschwerde? Statt IHR Unrecht einzusehen, fangen Sie auch noch eine Diskussion an. Einfach unverständlich. Ihre Tochter, ein Verwandter oder sonstwer haben doch keine Beweislast, da könnte ja jeder irgendwas erzählen, was eben auch vorkommt. Die Angestellte hält sich zu ihrer eigenen Sicherheit an die Vorschriften. Und auch zu IHRER Sicherheit. Tut sie das nicht, muss sie im schlimmsten Fall mit Konsequenzen rechnen zw für den Verlust der Ware aufkommen.

Und warum sollte sie sich selber ans Messer liefern und ihren Namen rausgeben, damit Sie sich beschweren können? Würde ich auch nicht tun!