"Neugestaltung" der Angebote und Preise zum 1. November 2016

Bonn

Ach wie vollmundig diese Versprechung doch klang, welche einem beim Aufruf der Internetseite " www.postbank.de" in den letzten Monaten in's Gesicht grinste.
Dauerhaft kostenloses Girokonto - und sogar noch eine Prämie.

Schließt man dann den entsprechend beworbenen Vertrag zur Eröffnung des Griokontos
ab, so erscheint dann Auf Seite 4 der Vertragsunterlagen, Punkt "Besondere Hinweise zum Konto:

"[Aktionsangebot: Sie zahlen für die beleglose Kontoführung des Girokontos DAUERHAFT und BEDINGUNGSLOS" kein Entgelt]. "

Im Schreiben der Postbank vom 19. August 2016 mit dem schönen Titel
"Wichtige Informationen zu Ihrem Postbank Giro plus" darf man dann lesen, wie weit es mit der Bedingungslosigkeit und Dauerhaftigkeit her ist. Ab November 2016 soll man dann doch Zahlen 12 x 3,90 EUR = 46,80 Euro / Jahr.

Natürlich kann man sogar, freundlich und serviceorientiert wie die Postbank hier auch ist,
KOSTENLOS und FRISTLOS - warum nicht auch dauerhaft und bedingungslos - KÜNDIGEN.

Leute - ist das Euer ernst!

Ach ja - unter der angepriesenen Internetseite "postbank.de/kontowelt", unter der Rubrik "Ich habe das Konto im Rahmen einer Aktion abgeschlossen, da wurde mir ein kostenloses Konto versprochen. Wieso muss ich jetzt zahlen? " darf man dann noch folgenden Hohn lesen:

"[Als Sie das Konto eröffnet haben, galt ein anderes Preismodell. Inzwischen hat sich der Markt für Banken verändert]. "

Wie war das "DAUERHAFT" und "BEDINGUNGSLOS". aha!

Bestell-/Kundennummer: Kontonummer ...

Meine Forderung an Deutsche Postbank:

Halten Sie Ihre Zusagen ein -> Ihre Kunden haben darauf vertraut: "DAUERHAFT und BEDINGUNGSLOS" -> kein Entgelt bei belegloser Kontoführung!

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Auf ein Beschwerdeschreiben erhielt ich zwischenzeitlich eine weitere lapidare Erklärung von Seiten Postbank (Beschwerdemanagement des Vorstandes), dass die veränderte Ertragslage schuld daran ist, dass die Postbank sein Versprechen (bedingungslos und dauerhaft) nicht einhalten kann -> man kann ja kündigen. Sauber - das nenne ich mal Kundenverarsche vom FEINSTEN! Erst Kunden mit Angeboten / Versprechnungen locken und dann. den Rest kennen wir ja.

So ein Schreiben bekam ich auch. Allerdings erst, nachdem ich an den Vorstand habe schreiben müssen, da sich nach der ersten Antwort nichts tat. Diese 1. Antwort war nichts weiter als das, was ich per Briefpost bekam, als Email.

Das war der 2. Klopps, den sich dieser Verein leistete; einen 3. werde ich da nicht mehr erleben.

Ja prima, und wieder mal nur 10% meines Textes. Leckt mich und löscht mich!

Nach zwei weiteren Schreiben an die Beschwerdestelle der Postbank, sowie an die
Bearbeiter, die die Vorstandsbeschwerden bearbeiten dürfen, lenkte das Unternehmen ein und hält sich nun an den geschlossenen Vertrag. Danke - warum nicht gleich so?