Ich habe viele alte Computer-Zubehören über eBay verkauft mit Startpreis 1 EUR. Es gab nie ein Problem mit mir als Verkäufer.
So habe ich einen DDR-Arbeitsspeicher (1 GB) verkauft. Ein Käufer hat diesen für 1 EUR gekauft. Artikelnummer war: 232061222061
Ich habe das folgende Vorgehensweise - wie bei jeden Artikeln, die ich verkauft habe - gemacht:
- Ich habe die Ware geprüft und getestet: sie funktionierte einwandfrei. Ich war nicht allein da, so kann - wie bei jedem Verkauf von mir - durch Zeuge (n) bestätigt werden, dass es so war. Bilder wurden ebenfalls gemacht.
- Der Käufer hat den Kaufpreis + Versandkosten bezahlt.
- Ich habe geprüft ob die genannte Beträge sind bei mir angekommen sind.
- Ich habe die Ware dem Käufer geschickt.
Der Käufer hat die Ware schnelle empfangen, hat jedoch sofort eine Rückgabe-Anfrage gemacht mit der Begründung "die Ware ist fehlerhaft oder defekt". Lt. Käufer sei die Ware nicht defekt. Er wollte den Kaufpreis + die Versandkosten (sowohl für Hin- als auch für Rücksendung) von mir erstatten lassen. Ich habe ihm mitgeteilt, dass die Ware vor dem Versand voll funktionsfähig Ware, und daher ich diese nicht zurück nehmen kann. Als Reaktion hat er über mich die folgende negative Bewertung abgegeben: "Artikel ist defekt und der Verkäufer weigert sich ihn zurück zu nehmen".
Ich habe das Problem dem eBay-Kundenservice gemeldet. Außer pauschale Aussagen habe ich keine Hilfe bekommen, und die Bewertung (die anscheinend zum Missbrauch verwendet wurde) wurde nicht entfernt. Ich war mit diesem Problem allein gelassen.
Da ich eBay zum Verkauf verwende, wollte ich die negative Bewertung unbedingt loswerden. Aus diesem Grund habe ich dem Käufer angeboten, dass er die "defekte" Ware behalten kann, und ich den Kaufpreis (1 EUR) ohne Versandkosten zurück erstatte. Der Käufer hat dieses Angebot akzeptiert und die negative Bewertung danach entfernt. Es ist auch merkwürdig, dass der Käufer plötzlich keine Erstattung der Versandkosten wollte und mein Angebot akzeptiert hat, obwohl die Versandkosten mehr betrugen (wg. versicherten Sendung) als der Kaufpreis selber.
Dieses Theater des Käufers hat mir Zeit und Geld gekostet. Hätte eBay die missbräuchliche Bewertung entfernt, wäre diese Problematik schneller gelöst.
Rechtlich lag die Situation auch zu meinen Gunsten:
Der Käufer behauptete ohne Nachweis(!) die Ware sei defekt. eBay hat meine Beweise auch nicht interessiert, obwohl diese eindeutig und schnell die Richtigkeit meiner Aussagen nachweisen und die Aussagen des Käufers widerlegen, dadurch eBay zur Entfernung der negativen Bewertung verpflichtet ist. Da ich Privatperson bin, genießt der Käufer kein Widerrufsrecht bei diesem Kauf.
Ich kann diese Sache gar nicht wie geschehen akzeptieren. Meine Forderung: eine Kulanzgutschrift von 11 EUR (1 EUR zum Kaufpreis und 10 EUR Entschädigung wegen Zeit und Geld). Diese Forderung kann seitens eBay als Guthaben zu meinem eBay-Konto gezahlt werden.
Der Käufer soll seitens eBay verwarnt oder sogar sanktioniert werden: man sieht schon, dass dieser Käufer viel zu oft Waren zurück schicken will, da sie "defekt sind" (lt. seiner Aussage).
Bestell-/Kundennummer: 232061222061
Meine Forderung an eBay International:
Kulanzgutschrift
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst