Im Greifswalder Bezirk 22 gibt es (zu) oft Anlaß für Beanstandungen. Gestern, 11.10.2016, war ich bis 11 Uhr zu Haus. Die beigefügte Karte steckte in meinem Briefkasten, auch für Nachbarn, die im gleichen Haus wohnen. Das spricht wohl dafür, dass nicht einmal der Versuch einer Zustellung unternommen wurde.
Da ich als Schwerbehinderter den ÖPNV kostenlos nutzen kann, schlage ich einen neuen Service vor:
DHL erteilt nur noch gegen Gebühr Lizenzen, und ermächtigt den Empfänger zur Abholung beim Absender.
Nun könnte man meinen, Zusteller leiden an faulencia liferantis (Chronische Zustell-Unlust). Aber ich tippe eher auf einen System-Fehler: Der vom Arbeitgeber erzeugte Druck ist wohl groß genug, damit König Kunde auf der Strecke bleibt.
Das finde ich schade, denn als ehemaliger Fernmelder der Bundespost kann ich mich gut an die Zeit erinnern, wo nicht der Gewinn der Aktionäre, sondern die Kostendeckung im Vordergrund stand. Wir waren eine Familie, und mit einem Teilgewinn (im Amtsdeutsch Abführung an den Bund) des Telefongeschäftes wurde die Post gestützt.
Meine Forderung an DHL:
Entschuldigung scheint angemessen.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 1
Schade - DHL setzt diese Art der Zustellung fort: Sendungsnummer 00340434161602365369 nicht zugestellt, zur fraglichen Zeit haben wir das Auto meiner Frau entladen. Fehler können sicher vorkommen, jedoch scheint die Häufung für System zu sprechen.