Preiserhöhungsankündigung - bewusste Trickserei oder Unfähigkeit?

Düsseldorf

Anbieter gas.de hinterlegt Preiserhöhungsankündigung von über 30% im Online-Account, ohne hierüber eine Email-Mitteilung zu machen. Habe Schreiben erst sehen können, als ich eine gas. de-Mitteilung per Email über die Hinterlegung der Jahresrechnung erhielt. Die Sonderkündgungsfrist nach Preiserhöhung konnte durch zu späte Kenntnisnahme nicht eingehalten werden. Gas.de teilt lapidar mit, dass dort kein Rückläufer einer an mich gerichteten Email eingegangen ist, weist aber nicht nach, dass er überhaupt eine Email an mich gesendet hat und besteht auf weitere 12 Monate Vertragslaufzeit zu überhöhten Preisen.

@gas.de: Schon mal was von Lesebestätigungen oder Übermittlungsbestätigungen gehört, wenn schon Briefporto gespart werden soll? Insbesondere Unternehmen, die nur online unterwegs sind von ihren Kunden aber Wege zur Post verlangen, um Vertragskündigungen per Einschreiben zu versenden, sollten für eigene, wesentliche Vertragsänderungen eine bestätigte Übermittlung sicherstellen.

Meine Forderung an gas.de:

Gaspreiserhöhung von 36 Prozent = ca. 1.030 € mehr für 12 Monate

Antwort auf die Beschwerde vom 22.10.2016
gas.de Versorgungsgesellschaft mbH

Abteilung: Kundenservice

25.10.2016 | 06:39 Uhr

Sehr geehrter Kunde,

Wir bedauern, dass Sie Grund zur Beschwerde haben.

Um Ihr Anliegen mit Ihnen persönlich zu klären, bitten wir Sie uns Ihre Vertrags- oder Bestellnummer mitzuteilen. Sobald uns diese vorliegen werden wir Sie in Kürze kontaktieren. Nochmals vielen Dank für Ihre Geduld und entschuldigen Sie bitte die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Freundliche Grüße

Ihre gas.de Versorgungsgesellschaft mbH

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Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst

Gas.de hat fristlose Kündigung akzeptiert.