Am 27.12.2016 kam ich gegen 15 Uhr nach Hause (nachweisbar) und fand auf dem Abtreter vor meiner Wohnungstür ein Paket vor. Tagsdrauf entdeckte ich im Briefkasten die "gelbe Karte", die auf 14:11 Uhr ausgestellt war. Auf dieser wurde erstens ein falscher Straßennamen angegeben (eigenartigerweise kam das Paket aber in meiner Straße an.) und zweitens wurde dort von einem Wunschort geschrieben.
Am 28.12.2016 umd 11:05 Uhr habe ich dann DHL ein Mail geschickt mit der Frage, was die falsche Straßenbezeichnung dort zu suchen hat und der angebliche Wunschort (ich habe NIE irgendeinen Wunschort oder irgendeine andere Empfängerverfügung erteilt!). Ferner habe ich gefragt, wie "denkbefreit" man sein muss, ein Paket in einem öffentlichen Treppenhaus für jeden "mitnahmegerecht" abzustellen.
Und meine wichtigste Frage lautete, wer bei diesem "Empfang" meine Unterschrift gefälscht hat!
Am 28.12.2016 um 11:40 Uhr bekam ich dann von dem Pseudo-DHL-Kundenservice folgende Antwort: "Wie Sie uns mitteilen, wurde Ihre Sendung abgelegt, obwohl Sie keinen Ablagevertrag mit uns geschlossen haben - das tut mir leid. Natürlich habe ich mich darum gekümmert und die Kollegen vor Ort informiert. Sie werden dafür sorgen, dass so etwas nicht mehr passiert. "
Am 28.12.2016 um 19:28 Uhr schickte ich dann - doppelt hält bekanntlich besser (nur anscheinend nicht bei DHL) - folgenden Text:
"Wie mir scheint, ist man auch im sog. Kundenservice nicht in der Lage, alles zu lesen UND zu begreifen. Ich verlange Auskunft, wer unbefugter Weise das Paket vor die Tür gestellt UND demzufolge meine Unterschrift gefälscht hat! "
Keine Reaktion mehr seitens DHL.
Am 31.12.2016 um 8:21 Uhr schickte ich dann folgenden Text:
"Am 28.12.2016 um 19:30 Uhr wurde untenstehendes Mail geöffnet. Da man seitens DHL nicht in der Lage zu sein scheint, zu reagieren, wurde diese Sache soeben an die Verbraucherzentrale weitergeleitet. Gleichzeitig erscheint dieser Fall in Kürze auf einer Internet-Beschwerdeseite. Das Nichtreagieren auf meine diversen Fragen sowie Ihr Weigern, mir den Ablieferungsbeleg mit der gefälschten Unterschrift zuzustellen, zeigt mir, dass DHL Betrug unterstützt! " Gleichzeitig habe ich darauf hingewiesen, dass ich mir eine Anzeige gegen den Paketboten und gleichzeitig auch gegen DHL (letzteres wegen Unterschlagung von Beweismaterial) und die Einschaltung meines Anwalts vorbehalte.
Daraufhin erhalte ich von DHL folgende Antwort:
"Es tut mir leid, dass in Ihrem Fall der Service von DHL nicht Ihren Wünschen entspricht. Für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten bitte ich nochmals um Entschuldigung. Wird eine Sendung an einem "Wunschort" abgelegt, so wird diese Auslieferung selbst vom Zusteller dokumentiert. Es fälscht niemand Ihre Unterschrift. Da hier in Ihrem Fall eine unberechtigte Ablage erfolgte, wurde der Verantwortliche des Zustellbereiches direkt über den Vorfall zur Auswertung und Optimierung in Kenntnis gesetzt. Jede Beschwerde wird mit dem betroffenen Zusteller ausgewertet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass solche Maßnahmen intern geregelt werden und wir Ihnen hierzu keine weiteren Schritte mitteilen können. "
Gleichzeitig wurde ein Brief übermittelt, dass man es bedauert, aber in diesem Fall sich keine anderen Gesichtspunkte ergeben und man keine andere Auskunft geben kann.
Danach Funkstille. ...
Das heißt - es kann bei DHL jeder Hinz und Kunz nach Lust und Laune Empfangsunterschriften fälschen und Pakete abstellen, wo immer er will.
Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art mit DHL gewesen - andere liegen ebenfalls der Verbraucherzentrale vor. Angeblich soll man ja dort auch Vorfälle dieser Art und andere melden, damit die entsprechenden Paketfirmen abgemahnt werden. Bleibt zu wünschen, dass dies möglichst bald geschieht! Durch das Zurückhalten des Beweismittels (gefälschte Unterschrift) begeht DHL im Übrigen eine Straftat (§ 269 Strafgesetzbuch - Fälschung beweiserheblicher Daten)!
Meine Forderung an DHL:
Keine dummen Ausreden erfinden, sondern Gesetze einhalten.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 4
Ach sieh mal an:
"Nach Prüfung Ihrer Beschwerde konnten wir die Firma/Institution leider nicht über Ihre Beschwerde informieren.
Die Firma/Institution gehört zu einer der wenigen, die uns untersagt haben, sie über die Beschwerde auf ReclaBox zu informieren. "
Klar, das ist natürlich zu verstehen, denn es werden bei DHL wohl pro Tag hunderte oder noch mehr Beschwerden eingehen, da hat man natürlich keine Zeit, alle zu beantworten (obwohl man ja eigentlich nur Textbausteine verschickt.)
Aber DHL ist über die Veröffentlichung hier informiert, indem ich denen eine Kopie von dieser Seite schickte.
Es wird DHL natürlich nicht interessieren, aber die Öffentlichkeit. Und genau das habe ich damit beabsichtigt.
Natürlich ist noch nichts gelöst - genauso, wie man es von DHL erwartet. ....
Nachdem ich die Verbraucherzentrale und die Bundesnetzagentur über diesen Vorfall informiert habe, bekam ich eigenartigerweise umgehend seitens DHL (DHL Paket GmbH - Kundenservice PeP) ein Mail, dass man "auf Bitten der Bundesnetzagentur" mir antworten würde. Man forderte meine Anschrift und die Sendungsnummer (nochmals) an. ....
Vom "DHL Kundenservice" erhielt ich ebenso umgehend ein Mail mit einem Anhang, der angeblich die gewünschten Angaben enthalten würde.
Das Beste daran: Dieser Anhang lässt sich nicht öffnen!
Daraufhin habe ich diesen "DHL Kundendienst" informiert, dass sie den Anhang in einer allseits bekannten (z. B. jpg-) Form schicken sollen und fragte gleichzeitig, "oder ist es gar gewollt, dass sich der Anhang nicht öffnen lässt? ". ....
Dem "DHL Paket GmbH - Kundenservice PeP" teilte ich meine Adresse und die Sendungsnummer mit und fügte das Mail des "DHL Kundenservice" samt dem ominösen Anhang bei mit der Bitte um umgehende Antwort.
Jetzt sind zwei Tage vergangen und "weder - noch" hat geantwortet. Heute bekommen beide Seiten noch einmal eine Erinnerung, dann wird sich jemand anderes darum kümmern. .....
Fast im gleichen Moment, als ich meinen obigen Kommentar abschickte, erhielt ich seitens "DHL Paket GmbH - Kundenservice PeP" ein Mail mit dem - jetzt zu öffnenden - Anhang.
Dieser besteht aus einem Brief (den ich übrigens auch noch per Post zugeschickt bekomme. ....) mit u. a. folgendem Inhalt:
"Sie haben sich die Mühe gemacht, uns Ihre Erfahrungen mit unserem Service zu schildern. Dafür danken wir Ihnen.
Sie vermissen ein Paket - das tut uns sehr leid. Natürlich haben wir sofort mit der Suche begonnen, bisher aber erfolglos: Es ist nicht mehr ohne Weiteres nachvollziehbar, wo sich Ihre Sendung zurzeit befindet. Bitte setzen Sie sich deshalb mit dem Absender in Verbindung, damit dieser eine Nachforschung einleiten kann. "
Ich habe daraufhin geantwortet, dass es eigentlich sonst nicht meine Art ist, ausfallend zu werden. Hier jedoch frage ich, ob es bei DHL eigentlich auch Menschen gibt, die einen Verstand haben und diesen einschalten, wenn sie Beschwerden wie meine obige bekommen. ....
Es ist nicht zu fassen, was dort arbeitet. ....
Anscheinend ist man jetzt bei DHL aufgewacht.
Gestern am späten Nachmittag erschien zusammen mit dem für unseren Distrikt zuständigen Paketboten (mit dem ich übrigens sehr zufrieden bin), ein mir unbekannter Mann, der sich als Mitarbeiter von DHL durch Karte auswies.
Er versuchte mir zu erklären, dass diese ganze Geschichte der Fehler des damaligen Aushilfs-Paketboten gewesen sei. Dieser wäre davon ausgegangen, dass ich einen “Wunschort” hätte (klar, ich gebe MICH SELBST als "Wunschort" an. *kopfschüttelnd*).
Besagter Mitarbeiter zeigte mir anhand des elektronischen Gerätes zur Scannung der Pakete, was er meinte. Dort stand jedoch der Name eines Hausbewohners, der mich als “Wunschort” angegeben hatte. Dass das absolut nichts mit einem Wunschort zu tun hat, den ich angeblich mitgeteilt habe, würde jeder auf Anhieb erkennen, wenn er denn vernünftig angelernt worden wäre bzw. auch Deutsch lesen könnte.
Und mit einem bisschen Nachdenken dürfte wohl jedem halbwegs verständigen Menschen auffallen, dass ich nicht mich selbst als “Wunschort” angeben würde.
Angeblich hätte der Paketbote auch selber unterschrieben, eben weil er davon ausging, dass das mein “Wunschort” gewesen sei.
Ich kann diese Erklärung nun glauben oder auch nicht.
Ich frage mich jedoch immer noch, wie unsinnig man innerhalb DHL arbeitet, wenn man sich die diversen Mails ansieht, die dazu bei mir eingegangen sind. Vor allem das letzte, dass man es bedauert, das sich mein Paket nicht erhalten habe und man es nun sucht. Gerade solche unsinnigen Schreiben tragen einmal mehr dazu bei, dass man diesem Verein nicht mehr über den Weg traut!