Meine Schwiegermutter Frau E. S., 85 Jahre muss seit letzem Jahr Oktober 3xwöchentlich an die Dialyse, Demenz schreitet weiter fort. Sie schafft weder den Haushalt, noch isst sie alleine ausreichend oder schafft alltäglich Dinge selbstständig zu meistern. Pflegestufe wurde beantragt und im Dezember 2016 abgelehnt. Mit der Begründung, dass der Pflegeaufwand nicht ausreicht. (Na ja, wer kann in 3 Min (im Wort DREI Minuten duschen?) Die zuständige Mitarbeiterin hat weder das persönliche Gespräch gesucht, noch richtige Angaben gemacht. Dies sieht man ja leider erst, wenn man das Gutachten bekommt. Wir haben im Januar einen Widerspruch eingelegt, der bis heute unbeantwortet geblieben ist. Auf E-Mails, Faxe und Telefonate wird gar nicht erst reagiert.
Die größte Frechheit war am letzen Freitag. Ich habe mehrmals versucht, die zuständige Sachbearbeiterin Frau C. anzurufen. Entweder war besetzt oder ich wurde einfach wegedrückt. Meine Schwiegermutter muss eher heute als morgen in ein Pflegeheim, was aber ohne Einstufung finaziell nicht möglich ist. Zur Zeit übernehmen mein Mann und ich (wir sind beide Vollzeit berufstätig) weitensgehend die Pflege, kümmern uns um finanzielle Angelegenheitem, gehen einkaufen. Den Pflegedienst für die Medikamentengabe und 2x wöchentlich Haushalt plus duschen bezahlt Mutti aus eigener Tasche, ihr bleiben dadurch knapp 170 Euro zum Leben.
Ich arbeite seit 22 Jahren in der Pflege, aber soetwas habe ich noch nicht erlebt. Ausserdem wurde mein Mann übelst von einem IKK Mitarbeiter angepamt, nur weil er wissen wollte, wie er eine Befreiung für Medikamente beantragen kann. Am liebesten würden wir einen Anwalt einschalten, den wir uns leider fianziell nicht leisten können. Aber auch dies würde wahrscheinlich von der IKK Classic ignoriert werden. Wir fühlen uns komplett allein gelassen und unsere Mutti darf alleine zu Hause dahinwegetieren. Was hat meine Schwiegermutter der IKK Classic angetan, dass so mit Ihr umgegangen wird?
Bestell-/Kundennummer: J286732883 Elisabeth Schulze Geb.: 24.05.1932
Meine Forderung an IKK classic:
Erneute Begutachtung und das zügig.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Wenn sollten sie im Auftrag ihrer Mutter einen Anwalt beauftragen und dann sich einen Beratungsschein vom Amtsgericht ausstellen lassen. So fallen erst mal nur 15 Euro für das Gespräch an und der Rest wird übernommen.
2 Tage nach Veröffentlichung kam ein Anruf von der IKK, das wohl einiges schief gelaufen sei und das rückwirkend alle Leistungen bezahlt werden und meine Schwiegermutter den Pflegegrad 2 ebenfalls rückwirkend ab Januar bekommt. Sie ist heute in ein wundervolles Pflegeheim eingezogen. Ohne Euch der Reclabox hätten wir wahrscheinlich niemals etwas erreicht. Vielen Dank, das es Euch gibt. Sylvia Nührnann