Kein Witz! Ich dachte, ich träume und musste mich kneifen!
"Ihr O2 Mobilfunkvertrag Vertageswechsel / Tarifwechsel" (abgeschlossen am 24.09.2016). Auf den ersten Blick völlig korrekt abgeschlossen.
Seltsam ist folgendes:
1. Verträge unterschreibe ich mit meinem vollständigen Namen. Die Unterschrift auf dem Vertrag ist eher ein Kürzel. DAS IST NICHT MEINE UNTERSCHRIFT!
2. Verträge hefte ich konsequent ab. DIE IMMER MITGELIEFERTE KOPIE DIESES VERTRAGES KANN ICH IN MEINEN UNTERLAGEN NICHT FINDEN. Sehr seltsam! Ich kann mich auch beim besten Willen nicht erinnern, so einen Vertrag im O2-Shop erhalten zu haben.
3. Ca. 2 Wochen vorher hatte ich den Vertrag (leider handschriftlich, so dass ich keine Kopie mehr habe) gekündigt. In der Absicht, diesen Vertrag auslaufen zu lassen und nicht zu verlängern. Warum soll ich 2 Wochen später in ein O2 Shop gehen und einen Tarifwechsel veranlassen, wenn ich doch den Vertrag kündigen wollte? Bringt es O2 wirklich fertig, Unterschriften zu fälschen? Stehen die Shop-Verkäufer so unter Druck, dass sie sogar zu solchen Methoden greifen? Ich kann es nicht glauben.
O2 buchte bis August 2016 jeden Monat € 24,99 von meinem Konto ab für einen bestehenden Vertrag. Anfang September ging ich in ein O2-Geschäft und wollte den Vertrag kündigen, weil ich die Numer kaum nutzte und der Vertrag sich als viel zu teuer erwiesen hatte. Der Verkäufer im O2-Geschäft sagte mir, ich müsse schriftlich bei O2 selbst kündigen und gab mir einen Zettel mit der Adresse der O2-Gesellschaft in Nürnberg. Ich kündigte also schriftlich wie anbefohlen im September 2016 meinen Vertrag bei O2.
Es kam auch prompt die Kündigungsbestätigung seitens O2 einige Wochen später. Soweit, so gut. Die Kündigung enthielt keinerlei Hinweis darauf, das ein Tarifwechsel vorgenommen worden war. Der Vertrag war gültig bis zum 16. Dez. 2016 und ich hätte bis dahin noch ca. 2 1/2 Monatbeiträge zahlen müssen, also insgesamt € 62,98. Danach wäre der Vertrag ausgelaufen.
In der Zwischenzeit hatte ich festgestellt, dass O2 für den Vertrag nicht € 24,99, sondern im Oktober 2016 seltsamerweise € 40,98 abbuchte! Ich wollte die Angelegenheit telefonisch klären mit dem Ergebnis, dass ich von einer Warteschleife in die nächste verwiesen wurde und 15 bis 30 min. warten musste, bis man mir die Gnade erwies, mich beschweren zu dürfen.
Zwischendurch rief mich eine Mitarbeiterin von O2 an und fragte mich, ob ich nicht meinen Internet-Tarif umstellen wollte, "Ihr Datenvolumen ist wahrscheinlich zu hoch". Ich solle doch mein Datenvolumen erweitern. (Natürlich mit Erhöhung von Kosten) - Sie hatte wohl festgestellt, dass meine Monatsbuchungen sich erhöht hatten und wollte mir einen neuen Vertrag mit höherem Volumen andrehen.!
Weiter: nachdem also klar war, dass eine telefonische Kärung der Angelegenheit nicht möglich war, buchte ich die o. g. € 40,98 vorsorglich zurück. Daraufhin quillte mein SMS-Konto über mit höflichen Aufforderungen seitens O2, den Betrag doch zu begleichen, dann - Zitat: ". können Sie wieder unbegrenzt surfen. "
24.10.2016: "Zahlen Sie € 40,98. .".
08.11.2016: "Zahlen Sie € 60,97. ".
24.11.2016: "Zahlen Sie € 60,97. ".
23.12.2016: "Zahlen Sie € 70,96
". am besten heute bar im O2-Shop Bahnhofstraße 9. . Wenn Sie lieber überweisen möchten, . ".
Weiter: Zwischendurch versuchte ich immer wieder, die Angelegenheit telefonisch zu klären. Im Januar 2017 hatte ich tatsächlich ein menschliches Wesen an der Strippe (!) und schilderte den Sachverhalt. Ergebnis: der Mitarbeiter brach die Verbindung kurzerhand ab, nachdem ich ihn fragte, ob das alles eigentlich ein Witz sein soll!
Am 19.01.2017 erhielt ich ein Schreiben (!) von O2:
". auf Ihrem Vertragskonto besteht noch immer ein offener Posten in Höhe von € 80,95. Einen Zahlungseingang konnte wir bis heute nicht verzeichnen. Wir haben Ihr mobiles Internet gesperrt. "
Anmerkung: Der Anschluss war nicht seit diesem Datum (19. Januar 2017), sondern schon seit Oktober 2016 gesperrt!
Schreiben O2: --- "Um zu vermeiden, dass wir Ihnen Ihren Anschluss nach § 45 k TKG auch für ausgehende Gespräche sperren müssen, Zahlen Sie bitte bis zum 04.02.2017 € 80,95. ."
Weiter: Ich hatte in der Zwischenzeit die SIM-Karte für o2 entsorgt, da sie nicht mehr funktioniert. O2 stellt weiterhin Rechnungen aus. Mittlerweile beläuft sich die Gesamtrechnung auf € 115,93. Am 03.03.2017 erhalte ich von O2 die Kündigungsbestätigung:
"IHR ANSCHLUSS WIRD ZUM 18.12.2018 DEAKTIVIERT-. "?
Weiter: Am 8. März erhalte ich folg. Schreiben von O2:
"Ihre Rechnungsanfrage. verzeihen Sie bitte die verspätete Antwort. Ich kann Ihre Verärgerung duchaus verstehen (!). . Die Rechnung setzt sich zusammen aus
jeweils anteiligen Grundgebühren für Ihren O2 Blue All-In M und den neuen O2 Blue Basic Tarif sowie der einmaligen Tarifwechselgebühr in Höhe von 19,99 € zusammen. ."
ENDLICH - NACH FAST 6 MONATEN - WAR KLAR, WORUM ES GING:
O2 HATTE DEN ALTEN VERTRAG ZWAR GEKÜNDIGT, ABER HATTE GLEICHZEITIG DEN TARIF FÜR DIESEN VERTRAG UMGESTELLT UND DAMIT EINEN NEUEN VERTRAG UM 2 JAHRE VERLÄNGERT!
Mittlerweile hat O2 eine Anwaltskanzlei namens Bissel & Partner (Nürnberg) beauftragt, um ihr Geld einzutreiben. Gesamt-Forderung: 115,93 €.
Fassen wir zusammen:
1. Ich will einen Vertrag kündigen und O2 lügt es in eine Tarifumstellung um.
2. Es werden höhere Beträge eingezogen, ohne über die Gründe zu informieren. Es werden Kontoaabuchungen vorgenommen, obwohl der Vertrag schon lange gekündigt wurde und ausgelaufen ist.
3. Eine einfache telefonische KLärung von Missverständnissen ist kaum oder erst nach langwierigen, häufigen Versuchen möglich.
4. Endlich geglückte telefonische Klärungsversuche verlaufen unbefriedigend oder völlig ohne irgendeine Zielführung im Sinne des Kunden.
5. Statt Kundenprobleme zügig aufzuklären, werden Konflikte durch lange Wartezeiten heraufbeschworen und durch inkompetentes Verhalten sog. Servicemitarbeiter verschärft
6. Shop-Mitarbeiter schrecken offenbar nicht davor zurück, Verträge zu fälschen, um Kunden an der Leine zu halten
7. Es besteht der Verdacht, dass mit Rechtsansprüchen ebenso lukrativ gehandelt wird, wie mit legal laufenden Verträgen.
FINGER WEG VON O2!
Bestell-/Kundennummer: 33053230
Meine Forderung an O2:
115,93 €
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kommentare und trackbacks 1
Hier rate ich ihnen DRINGEND zum Anwalt zu gehen, dort Strafanzeige zu stellen. Denn, wenn es stimmt ist es Betrug und Urkundenfälschung. sie haben sicher noch Kündigung? Das alles sind Beweise. Viel Glück.