Ich bin seit 2004 dabei und habe die Rechtschutz einmal 2013 wegen einer Arbeitsplatz-Kündigung in Anspruch nehmen müssen, wobei es nur bis zur Güteverhandlung ging, also nicht mal bis vor den Richter. Ein weiteres mal hatte ich Anfang diesen Jahres ein telefonisches Beratungsgespräch bei den hausinternen Rechtsanwälten der Rechtsschutzversicherung gehabt. Trotzdem habe ich in all den Jahren mehr eingezahlt, als was für mich ausgegeben wurde.
Letzten Monat bekam ich die Kündigung von der Roland Rechtschutzversichung (ein Tag vor Ostersonntag macht so ein Brief besonders viel Freude). Begründung ist der Schadenverlauf. Da frag ich mich, warum man sonst einen Vertrag abschließen sollte, wenn man ihn nicht nutzen darf?
Da ich noch einen günstigen Alt-Vertrag trotz jährlicher Erhöhungen habe, vermute ich sehr stark, dass ich deshalb die Kündigung erhalten habe.
Folgender Inhalt der Kündigung:
"Dieser Schritt ist in seltenen Fällen nötig. Denn eine Versicherung ist eine Gemeinschaft, in der viele Versicherte die Kosten für Einzelne gemeinsam tragen. Haben jedoch mehrere Kunden viele Schadenfälle, reichen die Beiträge der Gemeinschaft nicht mehr aus. Wir wollen aber, dass die Beiträge wettbewerbsfähig bleiben."
Meine Forderung an ROLAND Rechtsschutz:
Rücknahme der Kündigung.
Antwort auf die Beschwerde vom 10.05.2017
Guten Tag Frau Diebler,
es tut uns leid, dass Sie verärgert sind. Möchten Sie, dass wir uns Ihren Fall noch einmal ansehen? Dann schicken Sie uns bitte eine E-Mail mit ihrer Versicherungsschein-Nummer an socialmedia@roland24.de.
Viele Grüße
Ihr ROLAND Online-Team
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Mir wurde nun angeboten, das ich nun selber kündigen kann. Allerdings nicht zum Ende des Versicherungsjahres Ende November, sondern jetzt zu Mai.
Der Zeitraum ist so knapp bemessen, das es fast unmöglich ist, in der Zeit eine neue Versicherung zu finden. Schließlich haben wir schon Mitte Mai.
Zumal bei mir noch ein Schadensfall offen wäre. Das witzige ist, davon weiß ich selber nichts. Telefonisch komme ich aber nicht durch, um nachzuhaken und per Email bekomme ich keine Antwort mehr.
Das werde ich wohl nur über einen Ombudsmann klären können.
Ich berichte, wie es weitergeht.
Nachdem ich die Möglichkeit bekam, innerhalb eines knappen Zeitrahmens selber zu kündigen, kam erst 1 Tag vor dem Versicherungsablauf das Schreiben mit dem Schadenverlauf und des Versicherungsendes. Allerdings steht nicht wie vereinbart drin, das ich selber gekündigt habe und weiterhin steht "Kündigung durch Schadensfall" (obwohl das nicht korrekt ist). Daraufhin Fax geschickt. Das ist jetzt auch schon wieder einige Tage her. Die Versicherung schindet anscheinend auf Zeit, obwohl das Vertragsende schon seit einigen Tagen verstrichen ist und ich noch keine Rückantwort erhalten habe bezüglich dessen, das ich als Kündigender ja drin stehen müsste. Somit steht ich wohl zur Zeit ohne Versicherungsschutz da, weil ich mit den falschen Angaben keine andere Versicherung bekomme. Der Schadensfall ist auch völlig falsch. Der nächste Schritt ist nun der Ombudsmann.