Die HDI hat über einen längeren Zeitraum die Beiträge nicht eingezogen, obwohl monatlicher Lastschrifteneinzug vereinbart war. Nachdem ich es bemerkt hatte, wurde von mir der Versicherungsmakler informiert. Sein Kommentar: "Bei dir auch? Es scheint bei der HDI ein Dauerproblem zu sein, weshalb er mit dieser nicht mehr zusammenarbeite. Hierauf habe ich die schriftliche Kündigung bei der HDI eingereicht, da ich bei einem solchen Sachverhalt kein entsprechendes Vertrauen mehr aufbringe.
Die Folge: HDI weist die Kündigung zurück und kündigt an, den aufgelaufenen Gesamtbetrag in Höhe von knapp 1500 Euro auf einmal einzuziehen. Ich habe hierauf sofort per Einschreiben/Rückschein die erteilte Lastschriftermächtigung entzogen, denn schließlich habe ich diesen nur für regelmäßige monatliche Lastschriften erteilt. Weiterhin bot ich der HDI an (die schriftlich einräumte, dass das Versäumnis bei ihr lag und sich dafür "entschuldigte") den aufgelaufenen Betrag in montlichen Raten zurückzuzahlen und zwar über den gleichen Zeitraum, über den die HDI nicht abgebucht hat.
Das bedeutet für mich, solange die doppelte Belastung, ist aber mE ein durchaus fairer Deal. Seit dem Einschreiben/Rückschein habe ich nichts mehr von der HDI gehört, bis heute. Hier wurde trotz entzogener Lastschrifteinzugsermächtigung der Gesamtbetrag von meinem Konto abgebucht (Verbrechermethoden, statt sich mit einem Sachverhalt auseinanderzusetzen!), was ich selbstverständlich sofort stornierte. Im Übrigen erhielt ich nach Prüfung meiner Unterlagen 2016 auch keine jährliche "Beitragsanpassung". Die Gesamtrechnung weist aber nun eine Beitragserhöhung für 2016 aus, die so dann nicht rechtmäßig sein dürfte.
Ich hatte keine Möglichkeit zu entscheiden, ob ich die Beitragserhöhung für 2016 akzeptiere oder kündige. Da ich keine Lust mehr habe, mit einem solch dilettantischen Verein zu kommunizieren, werde ich die Abwicklung dieser leidigen Angelegenheit wohl dem Rechtsschutz übergeben.
Meine Forderung an HDI Versicherung:
Nur eine einzige vernünftige Antwort von diesem Laden.
Antwort auf die Beschwerde vom 28.09.2017
Sehr geehrter Herr Lainer,
vielen Dank für Ihre in diesem Forum eingestellte Beschwerde.
Wir kümmern uns schnellstmöglich um Ihr Anliegen und melden uns direkt bei Ihnen.
Mit freundlichen Grüßen
HDI Versicherung AG
kommentare und trackbacks 4
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst
Neuester Clou: HDI schreibt, dass es künftig nur möglich sei, den Beitrag nicht mehr monatlich sondern nur noch vierteljährlich abzubuchen. bucht aber den <Monatsbeitrag Oktober 2017 ab. Lastschrifteinzug im Übrigen nach wie vor entzogen. Da weiss die Rechte nicht, was die Linke tut
HDI ist nicht in der Lage, den von ihr selbst verursachten Wirrwarr kundengerecht aufzulösen. Im Gegenteil, Aufforderung zur Begleichung des Beitrages 10/2017, gleichzeitig wird dieser Betrag aber trotz entzogener >Einzugsermächtigung von meinem Konto abgebucht. Da HDI nicht einmal in der Lage ist, die Beiträge ordentlich einzuziehen, möchte ich nicht wissen, was dann bei einem echten Schadensfall für ein Chaos herrscht. Deshalb habe ich heute endgültig gekündigt.
Problem gelöst durch Kündigung meinerseits. Einen weiteren Kommentar erspare ich mir.