Ich wollte meinen per APP reservierten Mietwagen abholen. Mein Flug hatte 1,5 h Verspätung.
Leider ist mir meine Geldbörse abhanden gekommen, welches ich kurz vor der Abholung gemerkt habe.
Somit konnte ich mich nicht ausweisen, und meine Kreditkarte gab es auch nicht mehr.
Nur noch Führerschein und eine EC Karte. (Hatte ich zufällig seperat)
Die Dame bei Sixt konnte mir somit meinen reservierten Mietwagen nicht aushändigen, was ich ja noch irgendwo verstehen kann. Ein Storno am Schalter (da mein Handy auch weg war) war nicht möglich. Auch konnte ich die Reservierung später Online nicht mehr stornieren.
Da ich beruflich unterwegs war und nicht zu Hause, gestaltete sich alles weitere relativ schwierig.
Ich habe dann eine E-Mail an Sixt geschrieben, ob sie mir ein Stück weit entgegen kommen. Davor ist kein Mensch gewappnet und mit Absicht oder Vorsatz habe ich auch nichts getan.
Ich bekam eine Standard E-Mail, dass die APP ein Prepaid Tarif sei, und ich somit Pech habe.
Nun darf ich über 200 Euro bezahlen. Hätte ich regülar Online reserviert wären die Kosten lt. der Dame am Schalter nicht entstanden.
Was soll ich sagen. Ich dachte ich bin gut aufgehoben bei Sixt. So kann man sich täuschen. Meine Kollegen hatten mir schon von Sixt abgeraten, und leider wurden sie bestätigt. Ich habe die App natürlich nicht auf meinem neuen Handy und werde jedem von Sixt abraten.
Wenn das Unternehmen so mit seinen kleinen braven treuen Kunden umgeht, dann akzeptiere ich das. Und werde versuchen weitere Kollegen und Freunde vor Sixt zu schützen.
Herzlichen Glückwunsch und ich hoffe, Sie sind stolz auf die 200 Euro.
Meine Forderung an Sixt:
Kulanz und Entgegenkommen bei Nichtabholung.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 1
Die Dame am Schalter wollte Ihnen einen Hinweis auf das Widerrufsrecht lt. BGB Fernabsatzgesetz geben. Halten Sie sich zukünftig daran und nutzen Sie es, es ist eine wirklich gute Absicherung für Endverbraucher.
Stichwort Kulanz. Kulanz ist eine freiwillige Sache, es gibt kein Recht darauf. Was wäre, wenn Sixt Sie angerufen hätte um mitzuteilen, das Sie den Wagen nicht abholen können, weil z. B. die Papiere fehlen, und sie deswegen vom Vertrag zurücktreten möchten.
Wie weit ginge Ihre Kulanz in diesem fiktiven Beispiel?
Ich drücke Ihnen übrigens die Daumen, das Sie Handy und Geldbörse zurückbekommen!