Nach wochenlanger Korrespondenz mit PayPal ohne Freigabe der Gelder, musste die Webseite abgeschaltet und die Belegschaft entlassen werden. Übrig blieb nur der wirtschaftliche Schaden in Höhe von circa 530.000,-Euro. Kein Einzelfall, sondern traurige Regel beim bekanntesten Payment-Service-Provider der Welt und niemand tut etwas dagegen. Nicht die Politik und auch nicht die Staatsanwaltschaft mit ihren Rechtsorganen. Die deutsche Volkswirtschaft bzw. der Steuerzahler zahlt die Zeche. Eine Schadenersatzklage wird über einen Kölner Anwalt derzeit vorbereitet.
Meine Forderung an PayPal (Europe):
Gewerbeverbot für PayPal in Deutschland.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Was hat Paypal als Ursache zur sperrung des Kontos angegeben?
Paypal wollte weitere Informationen zum Unternehmen und die Bildung einer Reserve in Höhe von 20% des Umsatzes, sowie Sendungsnachweise. Bis auf die preisgabe einiger Geschäftsgeheimnisse wurden alle Forderungen, Sendungsnachweise etc. erfüllt (mehrmals, alle 3 Tage). Der prozentuale Abschlag als Reserve sollte nach langem hin und her noch verhandelt werden.
Es gab in der Hinsicht keine Erklärung, es konnte einfach nichts mehr abgerufen werden. Erst auf telefonische Nachfrage wurde mit "benötigten Unternehmensinformationen und möglichen Käuferschutzfällen" in der Zukunft argumentiert.
Ich wünsche Ihnen viel Glück, auf daß Ihre Anwälte für Sie alles rausholen und PayPal eins auffen Sack bekommt.
Allerdings ist es mir ein Rätsel, daß man auf PP setzt, obwohl die schon ewig einen sehr zweifelhaften Ruf haben.
Auf PP hätte ich auch kein Geschäft aufgebaut. Aber wieso wegen der Nichtfreigabe von 25 Tsd nun das Unternehmen geschlossen werden musste und ein Schaden von 530 Tsd entstanden sein soll, klingt auch etwas unglaubwürdig.
Danke für die Anteilnahme. Selbst Schwarz auf weiß und live in Farbe kommt einem das Alles "unglaublich" vor. Aber so ist es nunmal. Reine Mathematik: Entgangener Gewinn + Schaden durch (von uns) Rückerstattete Kunden + Lieferantenrechnungen + duch Speditionspfandrecht untergegangene Lieferungen (ca. 130 Sendungen) und deren Warenwert. Das Geschäft war 100% selbstfinanziert (mit 5000,- aus Autoverkauf gestartet). Wir waren auf das Geld angewiesen um Rechnungen pünktlich bezahlen zu können und Nachschub zu ordern (auf Vorkasse). Alle 1 bis 3 Tage wurde daher abgerufen - im Shop wurde zu 70% mit Paypal eingekauft. Nach wochenlangem alle 3 Tage Sendungsnachweise und Nachfragen war irgendwann der Punkt erreicht an dem die Ware alle war und keine Möglichkeit der Vertragsgerechten Erfüllung mehr bestand auch nicht in näherer Zukunft. In diesem Moment bin ich verpflichtet das Angebot einzustellen ansonsten mache ich mich strafbar. Mal versucht einen Onlineshop ohne Paypal als Zahlungsmöglichkeit zu monetarisieren? Bin ja nicht Amazon. Es fehlt eine so große Prozentzahl an der Zielgruppe dass keine Kampagne mehr profitabel läuft - BTDT. Man sucht sich ja nicht Paypal aus, man hat quasi keine Wahl. Freundliche Grüsse,