25.01.2018 | 20:48 Uhr | 463 Views
Uns wurde heute für circa drei Stunden Strom ausgeschaltet und die Einwohner wurden nicht benachrichtigt. Ich habe ein kleines Baby, das mit der Flasche gefüttert werden muss. Mir wurde am Telefon gesagt, dass die nichts machen können. Finde es einfach unglaublich frech.
Meine Forderung an Westnetz:
Bei der Elektro Firma eine Beschwerde einreichen.
Firmen-Antwort ausstehend seit 8 Jahren, 146 Tagen und 10 Stunden.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 4
Wer hat den Strom gekappt? War es ein Stromausfall? Oder Reparaturarbeiten?
Wenn es Reparaturarbeiten waren, dann kann es duchaus vorkommen, dass kurzfristig der Strom abgeschaltet werden muss. Da reicht dann die Zeit ggf. nicht, Anwohner zu informieren.
Wenn ihnen drei Stunden ohne Strom derartige Probleme verursachen, wäre es dringend notwendig, einmal über familieninterne Notfallpläne nachzudenken. Was machen sie, wenn der Strom mal 12 Stunden oder gar Tage ausfällt? Die Wahrscheinlichkeit wird dank der "grünen"Politik immer höher. Was machen sie dann? Haben sie Vorräte? Wasser? Campingkocher? Heizgelegenheiten die ohne Strom funktionieren?
Zitat: "dank der "grünen"Politik"
das ist substanz- und haltloses Geschwafel, der Rest jedoch korrekt:
es ist mit Mündigkeit und Selbstverantwortung zu vereinbaren, dass man auch im 21. Jhd einige Stunden ohne Strom auskommt. In aller Regel warnen Stromversorger vor, wenn es zu vorhersehbaren Abschaltungen kommt; bei unvorhersehbaren Abschaltungen aufgrund unerwarteter Fehler ist sowas logischerweise nicht möglich.
Und ein Baby wird auch nicht sofort verhungern, wenn es mal nicht überpünktlich das (warme) Fläschchen wegen vorübergehendem Stromausfall kriegt. Schließlich haben Babys auch das vorindustrielle Zeitalter, in dem es keinen Strom und auch keinen Flaschenwärmer gab, schadlos überlebt. Sonst gäbe es uns heute nämlich nicht. ;-)
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist gelöst