Sehr geehrte Damen und Herren,
heute telefonierte ich mit einer Ihrer Mitarbeiterinnen aufgrund des Strombezugs, der mir ab morgen (08-12) für unbefristete Zeit untersagt bleiben soll. Es hieß, wenn ich bis morgen nicht die knapp 750 € bezahle, solle ich zusehen, wie es weiter geht.
Nun, ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass es mir (wie in diversen Widersprüchen geschrieben) bereits seit Erhalt der ersten Rechnung (im August) unmöglich ist, die volle Summe sofort zu begleichen. Nun kam im September die zweite Abrechnung. Ich bezahlte von der ersten erstmal 50 Euro und von der zweiten 200. Dafür konnte ich einen Monat lang meine Miete nicht bezahlen.
Ich weiß, dass Ihre Vorgehensweise rechtens ist (ich kann die entstandene Summe des nicht bezahlten Abschlags nachvollziehen, jedoch nicht die horende Summe, die Sie nun von mir verlangen - ich lebe in einem 1-Personen-Haushalt und nicht im restlichen Haus), jedoch halte ich sie - und nun entschuldige ich mich für meine Ausdrucksweise - für unglaublich dämlich.
Sie klemmen mir morgen den Strom ab. Was denken Sie denn, wie ich die Restbeträge dann begleiche? Dann kann ich das ganze trotzdem nur mittels Raten begleichen. Das heißt, dass Sie Ihr Geld genauso langsam bekommen würden, als wenn Sie mir nicht den Strom abklemmen, und sich auf eine Ratenzahlung einlassen. Ebenso wäre es, würde das ganze über einen Inkassobeauftragten oder per Gerichtsverfahren laufen. Die Mitarbeiterin am Telefon meinte, dass sie davon nichts wisse. (Worauf schulen Sie denn bitte Ihre Mitarbeiter? Einfach nur alles kategorisch abzulehnen, oder was?)
Ausserdem möchte ich mich über den Kundenumgang beschweren. Was ist das bitte für eine Art in jedem zweiten Satz "Das ist mir egal" zu verwenden und dann auch noch zu sagen, dass ich doch mein Konto überziehen kann, wenn ich das Geld sonst nicht habe. Desweiteren hieß es, dass ich zusehen soll, dass ich das Geld bis morgen zusammenkriege, wenn ich nicht will, dass mir der Strom abgstellt wird. Nun, denken Sie, dass das Geld bei mir in der Sofaritze liegt, oder was?
Ich apelliere an Ihre Vernunft (derzeit habe ich eine Angina Pectoris - wie soll das bitte in einer kalten Wohnung heilen? - und muss für fünf anstehende Klausuren lernen - wie, ohne Licht?), sowie Kompetenz (wie oben genannt, würden Sie das Geld sowieso nur in Raten erhalten können, ausserdem ist die Rechnung auf dem Zettel, welcher am 17.11. bei mir im Briefkasten lag, falsch (546,95 + 206,20 = 749,15).
Wie soll ich Sie als Kunde ernst nehmen, wenn Sie nicht mal im Stande sind, eine simple Rechenaufgabe zu lösen?
Meine Forderung an Vattenfall:
Ratenzahlungsvereinbarung
Antwort auf die Beschwerde vom 19.11.2009
Wir sind immer bemüht, in Abstimmung mit dem Kunden eine gemeinsame Lösung zu finden. Die Sperrung der Anlage ist dabei das letzte Mittel, das sehr selten zum Einsatz kommt.
Der gemeinsame Lösungsweg ist allerdings nur möglich, wenn sich der Kunde direkt mit uns in Verbindung setzt. Unter der Servicenummer 0180 1 267 267* sind fachkompetente Vattenfall Mitarbeiter Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr erreichbar. Fragen beantworten wir außerdem im Vattenfall Center, Nürnberger Straße 14/15, 10789 Berlin (Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr) sowie im Kundenservice Sellerstraße 16, 13353 Berlin (Mo-Fr 9-18 Uhr).
*(3,9 ct/min. aus dem Festnetz der T-Com, abweichende Preise aus dem Mobilfunk)
kommentare und trackbacks 9
Eins ist sicher, Vattenfall ist mit Sicherheit nicht IHR Kunde, das war wohl ein freudscher Verschreiber.
Also, ich habe verstanden, daß Sie einen Restbetrag von 753 Euro bezahlen sollen, auch dass Sie im August und im September eine Abrechnung bekommen haben, und davon 1x 50 und 1x 200 Euro beglichen haben. Was ich aber nicht verstehe ist, wie eine derartige Unsumme von 753 Euro in nur vier Monaten für eine Person zustande kommt? Habe ich da etwas falsch verstanden? Ich kann auch nicht verstehen, warum der Anbieter keine Ratenzahlungsvereinbarung annehmen möchte, ist das bei denen so üblich?
Wo schreibt denn der Beschwerdeführer irgendetwas darüber, daß Vattenfall sein Kunde wäre? Ich glaube, Sie haben den letzten Satz nicht richtig verstanden. Das stimmt schon so.
"Wie soll ich Sie als Kunde ernst nehmen" - Damit war ich als Kunde gemeint. Hatte ein Wort vergessen: Wie soll ich Sie als ihr Kunde ernst nehmen? So wär´s korrekt. Aber darum geht es hier nicht.
Das ist es ja, ich kann deise Summe auch nicht nachvollziehen, aber darauf wurde nicht mal eingegangen. Ich habe einen Widerspruch nach dem anderen losgeschickt. Die Frau am Telefon meinte vorhin, dass die Widersprüche eingegangen seien und Vattenfall sich bereits darüber geäußert hätte. Das einzige, was von Vattenfall bei mir ankam, waren nur weitere Mahnungen...
@S Wieding
Also, ohne dass die Ihnen eine genaue Kostenaufstellung geben, würde ich schon mal gar nichts bezahlen. Wer hat denn einen derartig hohen Stromverbrauch in nur vier Monaten. Das gibt´s doch nicht, auch nicht bei Dauerbeleuchtung etc. Können Sie nicht zu einem anderen Anbieter wechseln?
Angenommen, die Stromabrechnung sind korrekt, dann haben Sie keinen Grund, sich zu beschweren.
Sie sind Schuldner und haben dann die entstandenen Stromkosten zu bezahlen.
Angenommen, die Stromabrechnung ist nicht korrekt, dann sollten Sie zum Anwalt gehen.
Wenn Sie unverschuldet in eine Finanzkrise geraten sind, wenden sich an den Staat (Sozialamt).
Bevor der Strom abgeklemmt wird, muß schon viel Papier versendet worden sein. Wenn die Summe unklar ist, sollte man eine Klärung auch nicht auf die lange Bank schieben und aktiv an der Klärung des Problems mithelfen.
Geld konnte ich tatsächlich irgendwie zusammenkratzen...
Soviel Papierkram ist bei denen nicht nötig. habe selbst die erfahrung bei der Eon gemacht, wo ich schon bei der ersten Mahnung einen Termin (den 02.04.12) zur Stromsperre bekam.