Nichtauszahlung des Restguthabens

Troisdorf

Seit dem 13.11.2009 versuche ich per Telefon die Auszahlung meiner Schlussrechnung (1232009499109; Kunden-Nr. 3221307) vom 22.10.2009 über 213,16 € zu bewirken.

Doch bei der Hotline werden mir fadenscheinige Erklärungen geliefert für die Nichtauszahlung meiner Gutschrift. Es wird sogar mit einer Banklaufzeit von zehn Tagen argumentiert. Und wie viele fallen darauf herein? Es wird scheinbar bewusst versucht, den Kunden für dumm zu verkaufen.

Meine Geduld ist am Ende. Denn nach fünf erfolglosen Anrufen, in denen mir sogar gesagt wurde, dass ich nichts machen kann (UNERHÖHRT!), werde ich meinen Anwalt einschalten und das gerichtliche Mahnverfahren einleiten.

Vielleicht sollten die Kundenbetreuer bei der Hotline dahingehend geschult werden, den Kunden nicht mehr zu belügen, für dumm zu verkaufen und bewusst zu machen, dass der Kunde doch eine Möglichkeit hat, an sein Geld zu kommen, soweit die Firma nicht insolvent ist.

Meine Forderung an TelDaFax:

SOFORTIGE Auszahlung von 213,16 €

Antwort auf die Beschwerde vom 12.12.2009
TelDaFax Holding AG i.I.

Abteilung: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

18.12.2009 | 14:29 Uhr

Hallo Frau Lange,

danke für Ihre Rückmeldung, Ihr Guthaben wurde angewiesen. Wir freuen uns, wenn Sie Ihren Fall als gelöst markieren.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr TelDaFax Kundenservice

bewerten sie die antwort von TelDaFax Holding AG i.I.

Nur mit Hilfe meines Anwalts und der Netzagentur konnte die Angelegenheit geklärt werden. Jedem, der die Absicht hat, Kunde bei Teldafax zu werden, kann ich nur den Tipp geben, sich dies ganz genau zu überlegen und die Beschwerden auf dieser Seite ernst zu nehmen.

Leider Gottes gibt es das Problem nicht nur bei "Ihrem" Sromanbieter, wenngleich dessen Name überproportional oft in Foren wie diesen hier auftaucht. Bei einer gestrigen Google-Suche fand ich auch EON in so einem Zusammenhang, ich selbst warte derzeit bei Envia auf die Endabrechnung und Nachfragen werden teils ganz einfach ignoriert. Man wird auf gut deutsch zum Narren gehalten, verarscht.

In China wurden die Melamin-Milch-Hersteller hingerichtet - da sollte hierzulande eine empfindliche Geldbuße von EUR 10.000 pro Einzelfall realisiert werden. Aber wenn die Stromanbieter immer und immer wieder ihre Mätzchen durchziehen da frage ich mich ob die staatlichen Regulierer eigentlich nichts tun oder tun wollen?

Ein Trauerspiel. Zumal man ja kaum den Anbieter wechseln braucht wenn die Stromanbieter womöglich alle so sind. Und das beste: wer eine Solaranlage kauft um unabhängiger zu werden der muß noch extra Abgaben löhnen. Könnte man auch als Verarschung ansehen.