Ende September/Anfang Oktober teilte ich (Kundennummer: 3502379) Teldafax fristgerecht und in klaren, unmissverständlichen Zahlen meine Verbrauchsdaten für Gas mit. Ich ging sogar soweit, eine komplette Abschlussrechnung (detailliert) beizufügen, aus der eine Rückerstattung von ca. 100 € hervorging - was sehr einfach war, weil der Verbrauch eindeutig war (mein früherer Endstand beim Voranbieter steht auch nicht zur Disposition!) und der Preis durchgehend konstant blieb. Eine Sache von wenigen Minuten.
Trotz mehrer Mails und Anrufe, selbst bei der Pressestelle (weil es beim Service einfach kein Weiterkommen gab), war Teldafax bis heute nicht in der Lage, eine Rechnung zustande zu bringen.
Muss man wirklich mit dem Rechtsanwalt drohen, damit man zu seinem einfachsten Recht kommt? Wir, Verbraucher, sind nicht dazu verdammt, Kreditgeber einschlägig bekannter Firmen zu werden, die ihren Kundenbestand endlos aufblähen, um sich dann damit zu entschuldigen, sie könnten wegen der Masse und der wenigen Mitarbeiter nicht die fundamentalsten Dinge regeln.
Es wird dringend Zeit, dass EU-Richtlinien, die die Beseitigung solcher Mängel vorsehen und den Verbraucherschutz stärken, endlich umgesetzt werden. Solche Entschuldigungen wie Mitarbeiter-Mangel sind kein Argument, vor allem dann nicht, wenn einem Kunden bei dem kleinsten Versehen oder berechtigter Gegenwehr mit Inkassoverfahren gedroht wird, aber da, wo es ums Einkassieren und Geld abbuchen geht, alles reibungslos funktioniert (abgesehen davon, dass schon mal gelegentlich etwas vorzeitig oder zuviel abgebucht wird). Dafür stehen genügend Mitarbeiterkräfte zur Verfügung.
Eine Kopie dieser Mail geht bei wiederum ausbleibender Reaktion nach zehn Tagen an Behörden und Redaktionen, die mit dem Verbraucherschutz befasst sind, verbunden mit dem Link auf Teldafax-Vorgänge, wie sie in Reclabox umfänglich dokumentiert sind.
Meine Forderung an TelDaFax:
Unverzügliche, fehlerlose Jahresschlussrechnung zu Ende 09/2009 + Rückerstattung des Betrags
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 3
Es geht mir genau wie dir, das scheint System bei Teldafax zu sein! Ich kann jedem nur davon abraten, einen Vertrag bei Teldafax abzuschliessen. Das einzige, was bei denen klappt, ist das abbuchen der monatlichen Stromgebühren.
Ich habe gekündigt wegen Umzugs und warte seit zehn Wochen auf meine Abschlussrechnung und Rückerstattung meines Guthabens. An der Hotline wird man immer wieder vertröstet und abgewimmelt.
Ich werde die Sache jetzt an meinen Rechtsanwalt abgeben und einen Brief an die Bundesnetzagentur und Verbraucherzentrale Berlin schreiben und denen von diesen Machenschaften berichten!
Keinerlei Reaktion bislang. Stiftung Warentest, die ich separat informiert habe, hat bereits auf eine Kopie meiner Beschwerde reagiert und wird auf den Fall zurückkommen.
Die Beschwerde wurde noch nicht gelöst, keinerlei Reaktion von Teldafax bisher, trotz weiterer Kontaktversuche per Telefon und Email. Aber eine neue Entwicklung: Ich selbst bereite eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Bonn vor und ein TV-Magazin ist in den Vorarbeiten für einen Beitrag zu den Teldafax-Machenschaften. Dazu werden noch betroffene Kunden gesucht, die sich gerne an die WISO-Redaktion wenden können: wiso@zdf.de. Aber auch die Redaktion "Markt" des WDR sowie "Stiftung Warentest" sind sicher an Meldungen interessiert!