Einige Airlines stellen in ihrer Bordküche Wasserflaschen für ihre Passagiere bereit, aus denen sie sich bei längeren Flugreisen selbst bedienen können.
Als ich mir Wasser aus einer in der Bordküche stehenden Wasserflasche der Condor-Airline zur Einnahme eines Medikamentes eingoß, kam ein Steward und vorwurfsvoll redend, wurde er handgreiflich und schubste mich raus.
Nun habe ich natürlich Verständnis dafür, daß einige Airlines das nicht mögen. Muß man aber sofort rabiat werden?
Meine Beschwerde bei Condor wurde relativiert und außerdem hätte der Steward das abgestritten. Daraufhin erbat ich den Namen des Stewards, um evtl. rechtlich vorzugehen. Die Airline lehnte das ab. Kann ich den Namen einfordern?
Meine Forderung an Condor Flugdienst:
Eine persönliche Entschuldigung des Stewards
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Weswegen wollen Sie ihn denn gerichtlich belangen? Wegen Schupsen? Sorry, Sie als Passagier haben in der Boardküche nix verloren. Seien Sie froh, daß Sie im Terrorzeitalter nicht mit Handschellen abgeführt wurden.
Hätten Sie freundlich nach einem Getränk gefragt, wäre Ihnen der Schupser erpart geblieben. Das ist schließlich kein Selbstbedienungsladen.
Sie haben doch schon alles mit der Airline geklärt.
Was erhoffen Sie sich dann noch von dieser "Beschwerde"? Eine Entschuldigung werden Sie auf diesem Weg auch nicht bekommen. Wofür auch, denn den Ärger haben Sie sich selbst eingebrockt.
Selbst, wenn es ein derart schlimmer Regelverstoß wäre, kann man handgreiflich so nicht vorgehen. Weder ein Polizist noch ein Lehrer noch ein Bundeswehrausbilder kann sich das leisten. Eine Entschuldigung ist das mindeste, was man in einem zivilisierten Land verlangen kann.
Kommt immer drauf an, was man unter "schubsen" versteht, vielleicht war es auch nur ein freundliches "Am Arm fassen", nachdem Worte nichts gebracht hatten. ;-)
Nein, es war ziemlich unverschämt. Ich bin selbst Vielflieger und weiß, wie freundlich im allgemeinen die Stewards/Stewardessen sind.
Ich fliege auch sehr oft, aber ich würde mich nie erdreisten, mich ungefragt an der Boardküche zu schaffen zu machen.
Hatte auch schon mal Bekanntschaft mit einem unhöflichen Steward. Eigentlich darf es das nicht geben. Sie werden in Freundlichkeit geschult. Vielleicht hat meiner die Fluggesellschaft gewechselt. Er war damals bei Hapag Lloyd. So etwas hatte ich bis dato noch nie erlebt und danach auch nicht wieder. Kann man nur sagen: Beruf verfehlt.
Das handhabt jede Fluglinie anders, wie Sie selbst schreiben. Also kann man vorher ja wohl fragen, ob man sich da bedienen kann. Übrigens, ich fliege auch oft durch die Weltgeschichte, und wenn ich "ausserplanmässig" durstig werde, frage ich den/die Steward/Stewardess, ob er/sie mir ein Glas Wasser bringen kann. Bislang hat mir das noch niemand verweigert. Und dafür brauche ich noch nicht mal aufzustehen.
Anzeige wegen tätlicher Beleidigung. Dann muß die Airline den Namen des Beschuldigten nennen.
Ein Steward, der zu einer Dame handgreiflich wird, ist nicht tragbar!
Wo ist das Problem? Das unerlaubte? Eingießen von Wasser aus der Bordküche oder der tätliche Übergriff eines Dienstleiters? Es ist bestimmt nicht im Sinne der Airline, wenn Stewards ausflippen.
Also, noch eimal: Das "Problem" liegt darin, dass manche Fluggäste meinen, sich alles erlauben zu können und, nachdem sie seitens des Bordpersonals verbal gebeten wurden, ihren Platz wieder einzunehmen, dies partout nicht begreifen wollen. Und hier hat jeder Steward/jede Stewardess das Recht, diesen uneinsichtigen Passagier an seinen Platz zu bringen. Ein "Ausflippen" findet ausschließlich seitens diverser Passagiere statt, die nicht begreifen, dass sie sich nicht alles erlauben können.
Ich wundere mich, was "Vielflieger" = Steward mir alles unterstellt. Als der Steward mich sah, redete er mich vorwurfsvoll an und wurde handgreiflich tätig, ohne daß ich überhaupt was sagte. Später stritt er alles ab. Er derart rabiater Typ gehört zumindest ermahnt.
Werte Frau Straten, würden Sie meine Zeilen richtig lesen, müsste Ihnen auffallen, dass ich im Allgemeinen geschrieben und nicht Sie persönlich angeschrieben habe. Wenn Sie (und damit meine ich jetzt Sie persönlich) sich so mir nichts dir nichts in die Küche begeben und sich an einer Wasserflasche bedienen, hat egal wer auch immer vom Kabinenpersonal das Recht, Sie daran zu hindern. Und gerade in der heutigen Zeit hat das Personal erst Recht dafür zu sorgen, dass nichts passiert. Dass man sich "selbstbedienen" kann, ist mir persönlich auch noch nirgendwo untergekommen, dafür sind ja schließlich die Stewardessen/Stewards da. Und wenn nun plötzlich jemand in die Küche marschiert, wird wohl jedes halbwegs aufmerksame Personal "dazwischengehen", woher soll es denn wissen, dass Sie "nur" Wasser holen und nicht irgendetwas "anstellen" wollten?
Sie haben in Ihrer sog. Beschwerde selbst gesagt, dass einige Airlines "das nicht mögen". Warum um alles in der Welt machen Sie dann nicht den Mund auf und fragen, bevor Sie in die Küche marschieren?
Lieber Vielflieger, es geht doch nicht um "manche Fluggäste". Auch Sie relativieren. Ich sehe ein, daß ich einen Fehler machte. Das bedeuted nicht, daß ich deswegen tätlich belästigt werden kann. Der Steward hat Glück, bei einer US-Airline könnte das Anfassen einer Frau durchaus als "sexual harassment" gedeutet werden.
Auha, was hat der böse Steward Ihnen denn bloß angetan? Schildern Sie doch mal ausführlich die so schreckliche 'tätliche Belästigung'.
Meine Güte, haken Sie's ab als Lehre und fragen beim nächsten Mal, wie es sich gehört. Oder aber gehen Sie gleich vors Verfassungsgericht. Sachen gibt´s...
Der Fall wurde gelöst in dem Sinne, daß der Steward den Fall abstreitet. Sicherlich wird die Firma den Steward beobachten. Vielen Dank für Ihre Bemühung. F. Straten
Hallo, ich bin Flugbegleiterin bei der Condor und ich muss, sehr spät, ich weiß, die Dame einfach recht geben. Der Kollege hat kein Recht sie anzufassen. scharfe Wörte reichen vollkommen. Ich bin schockiert zu lesen, dass viele hier das anfassen ok finden. Und außerdem, gibt es bei SEHR viele Kollegen, dass die Getränke einfach nach draußen zum selbst bedienung geschoben werden, während dessen kann man sich die nächste Service Vorbereitung widmen kann. Erlaubt ist es von der Firma nicht, aber es wird durchaus gemacht.
Also die Dame hat kein Verbrechen begangen, sogar die Leute die aufs Klo rauchen passiert denn nichts. Ich will Wetten, das der Kollege ganz andere reagiert hätte, wenn er ein grosse, strake Mann vor sich gefunden hätte. Einfach nur traurig. Und die Sache ist auch, hätte die Dame der Kollege nur kurz angeschoben, wäre sie wahrscheinlich im Knast gelandet! Soviel zu Thema Gerechtigkeit.