Keine Hilfe bei der Hotline

StarDSL GmbH
Hamburg

Da ich im Januar 2009 umgezogen bin, habe ich mich wegen mangelnder Alternativen für den DSL Anschluß von StarDSL entschieden.

Da ich meine Rechner beruflich für HomeOffice Tätigkeiten sowie im Nebengewerbe (Vermietung eines direkt am Wohnort befindlichen Ferienhauses) benötige, entschied ich mich für die Premium Variante mit einem Download von 1024 Kbit und der Miete der entsprechenden Hardeware und einer Laufzeit von zwei Jahren. Das Ende muss also der 31.01.2011 sein.

Da das Unternehmen StarDSL zwischenzeitlich auf Volumentarife und eine höhere Leistung umstellen konnte, wechselte ich in Absprache eines MA (Name ist mir bekannt) zum 1.12.2009 in den Tarif High Speed Fun - Volumen - Laufzeit ein Jahr.

Meine Mail an das Unternehmen liegt mit der Bitte der Bestätigung vor, die niemals erfolgte. Die angeblichen Geschwindigkeiten wurden bis heute nicht erreicht und ständige Abbrüche gehören bis heute zur Tagesordnung.

Dann wurde mir Ende Januar der Zugang abgeschaltet. Auf der Hotline sagte man mir, dass ich mein Volumen überschritten habe. Allerdings kann mir StarDSL dies bis heute nicht nachweisen, da man keinen Einzelverbindungsnachweis der versendeten Daten erstellen kann. Dazu ist das Unternehmen jedoch rechtlich verpflichtet. Auf eine Antwort zu der entsprechenden Email vom 29. Januar 2010 warte ich immer noch.

Am 23. Februar 2010 bat ich in einer weiteren Email um Stellungnahme des Verbindungsnachweises und bemängelte die wieder mal sehr schlechte Permonfance. Auch hier warte ich bis heute auf eine Antwort. Ende Februar dann der gleiche Fall. Keine Zugriffe auf das Internet und wieder mal Anrufe bei der Hotline. Dort hieß es dann, es könne nicht an der Überschreitung liegen, da StarDSL eine Hinweisseite schalten würde vor Ablauf des Volumen. Auch diese habe ich nie gesehen.

Ein neuer Hotline MA gab sich Mühe mir Auskunft zu geben, war aber leider damit total überfordert. Dann bekam ich meinen ersten RR und habe einem vermutlich höher gestellten MA (der gleiche Name wie am Anfang) ebenfalls meine Forderungen mitgeteilt.

Am 4. März 2010 habe ich wieder eine Mail an StarDSL geschrieben und meine Einzugsermächtigung mit sofortiger Wirkung zurückgezogen, meine Datenverbräuche wieder mal angefordert, da ich diese auch steuerlich geltend machen kann, eine sofortige außerordentliche Kündigung des Vertrages und eine Bestätigung angefordert. Eine Antwort habe ich auch hier bis heute nicht erhalten.

Am 5. März 2010 war die Perfomance wieder mal sehr schlecht und so musste ich paralell einen weitern Anbieter wählen. Dieser bietet DSL über Richtfunk an und kostet mich nun zusätzlich eine monatliche Gebühr von 52 Euro.

Daher habe ich wieder eine Mail an StarDSL geschrieben und gefordert, mein Volumenpaket auf das kleinste zu reduzieren und mir dies bis zum 10. März zu bestätigen. Auch auf diese Mail habe ich noch keine Antwort. Auf Forderungen den Verbraucherschutz oder ggfs. einen Anwalt einzuschalten, erfolgte ebenfalls keine Reaktion.

Nun zahle ich bei zwei Anbietern meine Gebühren und sage gerne, dass DSL über Richtfunk perfekt funktioniert. Eine dort ebenfalls gebuchte 4000 Kbit Leitung ist im direkten Vergleich mit der 4000 Kbit Leitung von Star DSL. Ein Unterschied wie ein alter Käfer zu einem gebrauchten Porsche. Im Moment betreibe ich mit der Richtfunk Einheit drei Rechner gleichzeitig und hatte noch keinen einzigen Ausfall.

Da ich nicht mehr weiter weiß, nun ein Versuch über die ReclaBox.

Meine Forderung an StarDSL:

Einzelverbindung, Löschung der Bankdaten, Umstellung des Paketes und außerordentliche Kündigung

Firmen-Antwort ausstehend seit 16 Jahren, 100 Tagen und 8 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Wenn ich etwas kündige, dann bestimmt nicht per Mail und Telefon, sondern nur per Einschreiben mit Rückschein. Die Schriftform wird auch von Stardsl in den AGBs, Punk 3.4., gefordert.
Wenn ich die AGB richtig verstehe, müssen Sie auch bis zum Ende der Laufzeit (zwei Monate vorher kündigen!) bei Stardsl bleiben, sofern kein ernsthafter Kündigungsgrund vorliegt.
Geschwindigkeitseinbußen und Verindungsabbrüche werden in den AGBs ausdrücklich erwähnt und sind somit kein Kündigungsgrund.
Das ist eben der Nachteil, wenn man sich solange an einen Provider bindet.

Ihr Kommentar klingt genau so, wie man sich Service in Deutschland vorstellt. Man verweist einfach auf die AGB. Es geht nicht um die Kündigung (diese ist übrigens ebenfalls per Fax und per Post erfolgt), sondern um die Art, wie mit einem zahlenden Kunden umgegangen wird. Mittlerweile liegen StarDsl fünf Emails und ein Fax vor und die Reaktion ist einfach null. Ich warte seit 29. Januar auf einen Lösungsvorschlag.
Mich würde mal interessieren, wie Sie damit umgehen würden, wenn es sich um Ihr Auto oder Ihren Strom oder Wasseranbieter handeln würde und Sie keine Infos bekommen würden.

Hoffe, Sie kommen nie auch mal in so eine Situation

Liebe Grüße Klaus Becker

Also, ich kann gegen die Kompetenz und Hilfsbereitschaft des Supports nix sagen. Die Herren waren stets freundlich und auch sehr bemüht.

Hinsichtlich der Performance hat man immer Einbußen. Nicht umsonst heisst es immer bis zu...

Nach RR durch StarDSL bekomme ich vorraussichtlich in zwei Wochen den EGN, die Perfomance wird getestet, mein Vertrag auf Überweisung gesetzt, die Kündigung aktzeptiert und wegen der Nichtnutzbarkeit zwei volle Monatsbeträge gutgeschrieben. Damit sind sicher beide Seiten zufrieden.