17.04.2010 | 17:08 Uhr | 4291 Views
Mein Sohn hat einen Handyvertrag mit Telco und dieser wurde von Drillisch Telekom übernommen.
Diesen Monat hat zum ersten Mal überhaupt die Abbuchung von seinem Konto nicht geklappt und Drillisch hat sofort die Karte gesperrt. Jetzt kam ein Schreiben über die fristlose Kündigung des Vertrags und eine Schadensersatzforderung über 79.- Euro.
Was ist das denn für ein Geschäftsgebahren?
Meine Forderung an Drillisch Telecom:
Fortsetzung des Vertrags
Firmen-Antwort ausstehend seit 16 Jahren, 65 Tagen und 4 Stunden.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 14
Aha, sehr ausführlich erklärt... Warum hat die Abbuchung nicht geklappt? Keine Deckung? Und eine "Schadensersatzforderung?", eine Rechnung wäre ja noch nachvollziehbar (+ evtl. Verzugszinsen, Mahngebühren usw.), aber Schadensersatz? Da fehlen aber noch ein paar Infos, um das zu verstehen...
Ausserdem erlauben die AGB ausdrücklich eine außerordentliche Kündigung bei Verzug von zwei aufeinanderfolgenden Monatsraten oder einem Betrag über 75,- €! Siehe Punkt XV der AGB!
Trifft eines von beiden hier zu? Wenn ja, ist es vielleicht nicht kundenfreundlich, aber eben vertragskonform.
@ Kein Jeck
Was mich noch mehr wundert, ist, dass Herr B. von der Drillisch Telekom abrät, möchte aber, dass der Vertrag fortgesetzt wird. Hä? Wieso das denn?
@ Kein Jeck,
Weil er telefonieren will, auch wenn es nicht sein Freund ist?
1. Es wurde nur einmal zurückgebucht (42.- € wegen fehlender Deckung).
2. Möchte mein Sohn gerne die Nummer behalten und deswegen den Vertrag fortsetzen.
3. Sollte man schon vor einer Kündigung eine Zahlungsaufforderung schicken. Wenn ich all meinen Kunden sofort kündigen würde, bloß weil einmal eine Einzugsermächtigung nicht geklappt hat, dann wäre ich längst insolvent, da ich keine Kunden mehr hätte.
4. Die Schadensersatzforderung ist nicht nachvollziehbar und erweckt den Anschein, daß Drillisch einfach nur Kunden mit wenig Umsatz los werden will.
Die melden sich einfach nicht. Keine Reaktion auf Einschreiben.
Keinerlei Reaktion der Drillisch Telekom.
Wenn eine Rechnung nicht bezahlt wird, kann man sich kaum darüber aufregen, wenn das Handy gesperrt wird, im Gegenteil, kommt es zum Prozess, wird das Gericht die Firma fragen, warum sie nicht für Schadensbegrenzung sorgte.
Sich dann noch darüber aufzuregen, dass die Firma sich nicht meldet, wenn man selbst in der Bringschuld ist und dann auf einmal gekündigt wird, sorry, aber das geht gar nicht.
Jetzt wollen die weitere 114,97 Euro für nichts. ES ist so eine Unverschämtheit, was die Drillisch Telekom macht.
Diese Firma hat es nicht nötig, auf Beschwerden zu reagieren.
Da hat die Drillisch es anscheinend sehr nötig! Hat schon mal jemand gehört, dass nach erfolgter Kündigung und Ablauf des Handyvetrages auch die alte Karte zurück gesendet werden muß, da sonst nochmals 29 Euro an Gebühren zu zahlen sind? Dies dürfte wohl einzigartig in der deutschen Telekombranche sein.
Oder wollen die sie nur fachgerecht entsorgen? In diesem Sinne, auch alles Kleingedruckte dieser Umweltbewußten Firma lesen.
Habe meinen Handyvertrag bei Drillisch sieben Jahre, in diesen sieben Jahren kam es nicht ein Mal vor, dass ich meine Rechnung nicht gezahlt habe. Wegen eines Zahlendrehers in dem Überweisungsträger wurde zurückgebucht und mir mit einer billigen SMS mitgeteilt, dass mein Handy gesperrt ist, SOFORT und das wegen eines lächerlichen Betrags von 18,76 Euro! Eine absolute Dreistigkeit, dass man nicht einmal die Möglichkeit bekommt, auszugleichen. Ich kenne es so, dass man erst einmal verwarnt wird. Nun werde ich kündigen, denn so was muss ich mir nach so einer langen Zeit ohne Zahlprobleme meinerseits nicht in dieser Art bieten lassen! Die Hotline eine Zumutung, Wartezeiten bis? Mitarbeiter, ich spare es mir, mich dazu zu äußern. Jedenfalls, wer hier streitsüchtig ist und mit jeder Menge Unverschämtheiten zurecht kommt, der ist hier genau richtig!
Ich habe mir die Mühe gemacht und mehrere der Beschwerden gelesen. Kann dies alles nur bestätigen. Das Geschäftsgebaren der Drillisch Telekom ist unter aller Würde.
Meinem Sohn wurde telefonisch ein Vertrag angeboten, per Post eine Sim-Karte zugeschickt, deren Empfang er schriftlich bestätigen musste. Diese Unterschrift war gleichzeitig die Bestätigung seines "Vertrages". Eine Kündigung wurde von der Drillisch Telekom nicht akzeptiert. So hat mein Sohn jetzt zwei Jahre lang Gebühren gezahlt, für nichts! Leistungen hat er keine in Anspruch genommen.
Die Verbraucherzentrale ist der Drillisch Telekom gegenüber auch machtlos. Haben wir versucht! Aber auch auf Schreiben der Anwälte der Verbraucherzentrale reagiert die Drillisch Telekom nicht. Wir haben jetzt vorsorglich den Vertrag nochmals termingerecht gekündigt. Per EInschreiben mit Rückschein, damit Drillisch nicht sagen kann, die Kündigung sei nicht angekommen.
Ich verstehe überhaupt nicht, wie die noch eine Lizenz haben können. Vielleicht sollten alle Betroffenen mal zum Verbraucherschutz gehen. Aus einer "telefonieren Sie 2 Jahre ohne Kosten" Anzeige einer Fa. Eteleon in der Comp.-Bild hat Drillisch über eine komische Zwischenfirma Telco eine monatliche Rechnung gemacht von 18 - 20 Euro; abgesehen von Abschlussgebühren/ Mahngebühren durch Anwälte/ Handysperrung ohne Information und anderes. Ich sage nur, alle diese Gelderschleicher auflösen und zurück zur Telecom. Da weiß man wenigstens, wer das Geld kriegt. Hier weiß man nichts und das ist Absicht.
Drillisch Telecom-mehr als nur ein rotes Tuch für mich!
Die versenden Abstruse Rechnungen kann ich Euch sagen! Ende 07 kam mutmaßlich ein Mobilfunkvertrag auf Grund eines Haustügeschäftes mit von mir nicht unterschribenem Antrag auf diesen zustande (5000 MB + Telefonflat für ca 39uro/Monat). Die erste Rechnung nach 14 Tagen Nutzung: über 800 Euro! Wahnsinn! Ich habe mündlich versucht das beim vermitteldem Vertreiber für Drillisch (damals Telco) zu klären. Erfolglos. Dann erst telefonisch direkt bei Telco, dann schriftlich per Email, dann nur noch schriftlich auf dem Postweg. Die stellen sich total doof. Zwischenzeitzlich haben die mir dann meinen Anschluß deaktiviert, weil ich nicht bereit war die Summe von mittlerweile über 4000 Euro zu bezahlen. Es kam heraus dass die mir einen falschen Tarif untergejubelt hatten. Aber keineswegs ein rechtzeitiges Einsehen in ihren Fehler. Das konnte absolut nicht Rechtens sein, ich also zur Verbraucherzentrale, bei der mir man riet, mich auf die nicht erfolgte Widerrufsbelehrung zu berufen. Also widerrif ich. Es folgte Stille. Bis kurz vor Ablauf der Jahresfrist. Wieder Mahnungen, Rechtsanwaltsschreiben, Schreiben von Inkassobüros, Drohunhngen es kann teuer für mich werden. Ich reagierte jedesmal auf diese Schreiben worauf wiederum fast ein Jahr Funkstille herrschte. Dieses Spiel ging 4 Jahre so, bis die doch tatsächlich ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet haben. Dem habe ich ebenfalls widersprochen. Demnächst habe ich einen Gerichtstermin. Wenn das zu meinen Ungunsten ausgehen sollte, ist mein Glaube daran, dass unbescholtene Bürger zu ihrem Recht kommen endgültig dahin.