Ich möchte noch ein paar Jahre leben, darum werde ich nie wieder zu A.T.U gehen.
Warum ich das schreibe - am Sonnabend, den 17.04.2010, habe ich meinen Wagen zu A.T.U gebracht, um meine Winterreifen gegen Sommerreifen zu tauschen, was die Firma A.T.U auch machte. Ich holte meinen Wagen ab und fuhr ihn in die Garage (ca.2 Km).
Heute, am 25.04.2010, bin ich mit dem Wagen ca. 80 Km gefahren und dank aufmerksamer Autofahrer ist zum Glück nichts passiert. Was sollte passieren? Ich hatte von meinen hinteren Rädern mittlerweile drei Schrauben verloren.
Bei der Überprüfung stellten wir fest, dass die Schrauben der Hinterräder alle lose waren. Die Arbeiten wurden von der Firma A.T.U in der Poppenbütteler Str. ausgeführt. Dafür habe ich auch noch Geld bezahlt, dass ich mir das Genick breche, nein, danke.
Ich möchte mit dieser Firma nichts aber auch gar nichts mehr zu tun haben.
Meine Forderung an A.T.U Auto-Teile-Unger:
Stellungnahme zu meinem Fall
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 11
Schon mal davon gehört, dass man nach 50 km den festen Sitz der Schrauben überprüfen muss?
Steht wahrscheinlich sogar auf der Rechnung drauf.
Jeder Kraftfahrer hat vor antritt einer Fahrt, sich von der Verkehrstüchtigkeit seines KFZ's zu vergewissern.
Auch ein Kapitän wird sich von der Seetüchtikeit seines Schiffes schon vorher Überzeugen und nicht auf hoher See die Werft anklagen können, alles Klar?
Leute Leute, man soll nach 50 km den festen Sitz der Schrauben überprüfen und nicht die Anwesenheit aller Räder, wenn nach 80 Km schon Schrauben fehlen, wurde hier sehr mangelhaft gearbeitet. Kein Mensch überprüft nach der Werkstatt mit ´nem Drehmomentschlüssel den Sitz der Schrauben... Und da bissl dranrum fingern bringt wohl auch nix, wenn denn auch noch Radkappen drauf sind. Rein rechtlich darf man guten Gewissens davon ausgehen, dass mein Auto fahrbereit übergeben wird.
@ Pokan Hull
Überprüfen Sie jeden Morgen vor jeder Fahrt, nach jedem Tankstop, nach jedem Einkauf im Supermarkt, ob alle Schrauben der Räder mit dem nörigen Drehmoment festgezogen sind? Könnte ja jemand gelockert haben, als Sie nicht da waren? Überprüfen Sie genauso oft die Beleuchtungsanlage, die Bremsscheiben und Beläge? Bei manchen möchte ich echt mal Mäuschen spielen...
Man sollte die Kirche im Dorf lassen! Wenn Räder gewechselt wurden, ist das Kontrollieren nach ca. 50 Km sehr wohl im Eigeninteresse. Nach jedem Tankstopp natürlich nicht, es sei denn, man tankt irgendwo, wo die Anwohner vor lauter Langeweile nichts anderes zu tun haben...
Und ja, ich kontrolliere meine Beleuchtung täglich! Das geht ganz einfach, sobald Sie hinter einem Bus oder LKW oder Kleinlaster fahren, mal auf die Spiegelung im vorausgfahrenden Fahrzeug achten. ;) Geht auch, wenn ein grosses Fahrzeug hinter einem ist...
Wenn das mehr machen würden, gebe es nicht so viele Einäugige. Und gaaaanz toll finde ich immer die Leute, die einmal im Jahr einen Anhänger dran machen, dann rechts blinken, man fährt vorbei und bremst, weil das Zugfahrzeug links blinkt. Das wird nichts kontrolliert! Beim alten Anhängerstecker ist das eben möglich. :(
Es steht sogar auf der Rechnung, dass die Schrauben nachgezogen werden müssen...
Mir ist das gleiche passiert, bei Opel Maussner in Celle, alle vier Reifen hatten nicht eine Schraube am Rad, die noch richtig festgezogen waren, war echt gesckockt, da ich noch vorher mit ueber 220 mit Tochter im Auto ueber die Autobahn bin. Habe jetzt einen Opel aus anderem Haus, die legen mir sogar ein TuF Zertifikate ueber die Drehmomente vor.
So ein Bloedsinn, die Kommentare nach 50 km oder vor jeder angetretennen Fahrt die Reifen zu checken, habe ich noch nie gemacht, aber fuer Maussner Kunden, aufgepasst.
Leider hat sich bis heute von der Firma keiner bei mir gemeldet. Ich würde mich aber jetzt auch nicht mehr mit diesen Leuten unterhalten wollen.
Jede Firma sagt Ihnen, dass bei einem Reifenwechsel nach ca. 50 km der feste Sitz der Muttern zu prüfen ist. Nicht täglich! Das haben Sie, aus welchen Gründen auch immer, unterlassen.
Jede Firma schreibt das vor, damit Sie nicht in Regress genommen werden kann. Ist sauber gearbeitet (Drehmomentanzug der Schrauben korrekt), brauchte man nicht zu prüfen. Aber irren ist eine häufig anzutreffende menschliche Schwäche. Wird der Monteur kurz abgelenkt und ist nicht konzentriert bei der Sache, ist das Malheur doch schon passiert. Hier überprüft nirgends ein zweiter Monteur seinen Kollegen. Auch habe ich schon gesehen, dass sich auf den Druckluftschrauber verlassen wird. Das ist Murks, hier gehört zum Schluss und damit Prüfung, der richtig eingestellte Drehmomentschlüssel.
Die Firma A.T.U. hat sich bis heute nicht bei mir gemeldet, das haben die wohl nicht nötig, die haben anscheinend genug Kunden, dass die sich das erlauben können.
NACH ca. 50 km sind die Schrauben nachzuziehen, soweit ok.
Nach dem Wechseln ist der BF 2 km in die Garage gefahren.
Dann eine 80 km-Fahrt. Also mittendrin die Fahrt unterbrechen? Haben Sie einen Drehmoment immer im Auto?
Es spricht schon vieles dafür, dass die Schrauben von vorneherein maximal "handfest" angezogen waren.