Habe vor einiger Zeit eine Bestellung bei Dell getätigt. Wegen einiger zu klärender Einzelheiten nicht online, sondern telefonisch. Herausgesuchter Online-Preis: 439 Euro. Dell Berater vespricht, auf Basis der zugesandten Konfiguration (per Screenshot zugesendet) ein Angebot zu schicken und ... meldet sich nicht mehr.
3 Nachfragen und 4 Tage später übernahm ein anderer Mitarbeiter den Fall, stellte fest, dass das Notebook nicht mehr verfügbar ist und stellte ein Alternativangebot zusammen: 754 Euro. Lieferzeit nicht, wie versprochen 12 Tage, sondern 32 Tage.
Bisherige Versuche, den Vorgesetzten der beiden Herren zu einem telefonischen Rückruf zu bewegen: mindestens 5. Der Herr Holec lässt sich verleugnen und ruft nicht zurück.
In diversen Informationsquellen taucht auf, Dell habe von der schlechten PR durch Internet-Blogs gelernt und würde seit Jahren sofort auf die leiseste Kritik reagieren. Ich halte das für ein schlichtes Märchen. Der Service von Dell und vor allem die Problembearbeitung ist unter aller Kanone. Hat jemand einen Vorschlag, wie ich das herausgesuchte System zum Preis von 439 Euro bekommen kann? Oder wenigstens mal eine (finanzielle) Wiedergutmachungsgeste von Dell?
Meine Forderung an Dell:
Beschaffung des herausgesuchten Systems oder Angebot eines mindestens gleichwertigen zum Preis von 439 Euro
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 1
Nach längerer Diskussion stellt sich das Dell Beschwerdemanagement auf den Standpunkt, ich hätte ja online bestellen können, nachdem sich der Sales Mitarbeiter nicht gemeldet hat. Die Frage, auf welche Weise eine Online Bestellung das Problem gelöst hätte (denn das Notebook war ja nicht mehr verfügbar), lässt Dell unbeantwortet. Dell bleibt bei einem knapp doppelt so teuren Alternativangebot, obwohl die Schlamperei ausschließlich bei Dell liegt.