Zum 01.06.2008 habe ich einen Stromvertrag mit Teldafax geschlossen. Laufzeit 24 Monate, kündbar sechs Wochen vor Ende des Vertragsverhältnisses.
Ende März 2010 habe ich mich dann entschieden, den Vertragspartner zu wechseln. Neuer Anbieter ESWE. Über ESWE habe ich einen neuen Stromvertrag bekommen. Beginn 01.06.2010. ESWE übernimmt (wie üblich) die Kündigung des alten Versorgers und stellt uns den Strom entsprechend zur Verfügung.
Am 01.04.2010 habe ich bereits die schriftliche Betsätigung von ESWE bekommen, dass wir als neuer Kunde registriert sind und die Kündiggung gegenüber Teldafax veranlasst wurde.
Am 28.05.2010 kam dann von Teldafax Post: Bitte, die Zählerstände ablesen und uns zukommen lassen, aber nichts von einer Kündigungsbestätigung.
Einen Tag später (29.05.2010) erhielten wir dann ein Schreiben von ESWE, dass Teldafax unsere Kündigung nicht akzeptiert und unser Vertrag noch bis zum 31.05.2011 laufen würde.
Ich verstehe die Welt nicht mehr. Wie kommen wir jetzt aus diesem Vertrag raus, obwohl wir alles richtig gemacht haben?
Meine Vermutung: Die erste Stromablesung hat von der Rechungsstellung bishin zur Erstattung von Guthaben rund drei Monate gedauert. Und auch erst nach mehreren Telefonaten, Mails, etc.
Falls Teldafax ihren Posteingang nicht in der notwendigen Frist bearbeitet, kann doch ein Kunde darunter nicht leider, oder? Eigentlich ist es peinlich darüber zu schreiben, über Dinge, die selbst in der Servicewüste Deutschland normal sein sollten, unter Vertragspartnern, die sich beide an bekannte Spielregeln halten sollten.
Meine Forderung an TelDaFax:
Annahme der Kündigung zum 31. 05. 2010
Antwort auf die Beschwerde vom 31.05.2010
Hallo Andreas D.,
danke für Ihre Rückmeldung. Wir möchten Ihnen gerne unsere Unterstützung anbieten. Bitte wenden Sie sich direkt an unseren Kundenservice unter reklamation@teldafax.de und denken Sie an die Angabe Ihrer Kundennummer, ansonsten können wir Sie leider nicht zuordnen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr TelDaFax Kundenservice
kommentare und trackbacks 5
Hallo, dieses Unternehmen kennt keine Spielregeln. Versuchen Sie es mit einer Beschwerde bei der Bundesnetzagentur. Hat in meinem Fall geholfen.
Siehe E-Maileingang vom 31.05.2010 um 13.13 Uhr!
Hallo, ich muss den Optimismus vom Kommentar eins ein wenig dämpfen. Habe mich in meinen Fall (ID-32060 vom 31.5.10) ebenfalls an die Bundesnetzagentur gewandt. Von dort teilte man mir mit, dass sie nur für die Netzbetreiber zuständig sind. In meinem Fall geht es um Probleme zwischen Stromlieferanten und Haushaltkunden. Ich möge mich doch an die Verbraucherzentrale oder an einen Rechtsanwalt wenden. Ein "super" Rat. Wo es bei mir ja nur um 25 € geht.
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst.
Kündigung angeblich zu spät eingereicht, vom "neuen" Anbieter.