Pötschke Ambiente - ein Fall für sich.

Kaarst

Am 18. Juli 2010 wollte ich bei der o. a. Firma drei Produkte aus einem dem regulären Katalog beigefügten Sonderkatalog mit herabgesetzten Preisen per Internet bestellen.

Auf der Seite der o. a. Firma wurden jedoch bei den Produkten die regulären Preise aufgeführt, so dass ich die begonnene Internetbestellung löschte und nun per "normalem" Mail die Waren orderte (genauestens aufgeführt mit den reduzierten Preisen). Mit dem Hinweis, dass es nicht korrekt ist, im Internet die regulären Preise anzugeben. Man könnte später seitens der Firma auslegen, die Bestellung sei schließlich zu diesen angezeigten und nicht den reduzierten (aus dem Katalog) Preisen erfolgt.

Daraufhin erhielt ich am 24.07. (!) folgendes Mail: "Für die verzögerte Bearbeitung bitte ich um Entschuldigung. Ihre Bestellung habe ich dankend erhalten. Da Sie die Artikel aus einem Sonderangebot bestellen, müssen diese in meinem Online Shop in den Online Bestellschein eingegeben werden. "

Dieses beantwortete ich umgehend folgendermaßen: "Bitte lesen Sie in meinem untenstehenden Mail den jetzt rot gekennzeichneten Satz noch einmal. Wenn ich auf Ihrer Seite etwas eintrage und mir wird der reguläre Preis genannt, ich dann diese Bestellung abschicke, könnte mir später ausgelegt werden, dass ich schließlich zu dem regulären Preis bestellt habe - da nirgendwo ersichtlich ist, dass es sich um den reduzierten Preis handelt."

Am 25.07. erhielt ich folgendes Mail: "Vielen Dank für Ihre Bestellung vom 24.07.2010. Wir haben folgende Angaben zu Ihrer Bestellung notiert:" (Hier wurde nun mitgeteilt, dass ein Produkt schon nicht mehr lieferbar sei, ein anderes wurde korrekt aufgeführt und das dritte falsch, indem nur ein Teil (es handelte sich bei der Bestellung um zwei Teile, also um ein Set) aufgeführt wurde.)

Daraufhin stornierte ich per Re-Mail postwendend die gesamte Bestellung (am 25.07.) mit ausführlicher Begründung.

Ergebnis: Am 02.08. (!) erhielt ich folgende Mail: "Wir haben heute eine Lieferung für Sie versandfertig gemacht und dem Paketdienst Hermes zur Auslieferung an folgende Anschrift übergeben..." Heute, am 05.08., erfolgte die Zustellung durch Hermes.

In der Zwischenzeit hatte sich in meinem Bekanntenkreis diese "Geschichte" rumgesprochen. Ich selbst hatte kein Interesse mehr an den richtig bestellten und falsch gelieferten Produkten, jedoch jemand aus meinem Bekanntenkreis wollte diese Teile haben. Daher nahm ich das Paket an.

Hier erwartete mich dann die nächste "Überraschung": Es lag ein Bogen dabei, der die Rechnung, einen Reserve-Bestellschein (rückseitig mit Möglichkeit, Rücksendegründe anzugeben) sowie den Zahlschein enthielt. Ein Rücksendeaufkleber, wie er normalerweise jedem Warenpaket automatisch beigefügt ist, lag nicht bei.

Dafür aber wird mehrfach (!) Folgendes bemerkt: "Rücksendungen sollten Sie zur Vermeidung unnötiger Kosten bitte nur in Abstimmung mit unserem Kundendienst vornehmen"!

Kein beiliegender Rücksendeaufkleber und der o. a. Hinweis - den Rest darf man sich zusammenreimen.

Ich möchte sagen: LEIDER wollte jemand aus meinem Bekanntenkreis die Ware haben, ich selbst hätte das Ganze postwendend zurückgeschickt - auch ohne Rücksendeaufkleber etc. Für mich heißt diese Geschichte jedoch, dass sie keine "Unendliche" wird, sondern dass ich ähnliche Produkte überall kaufen werde, jedoch nicht mehr bei dieser Firma.

Zu dem gesamten Vorgang liegen mir die diversen Mails zum Beweis vor.

Meine Forderung an Pötschke Ambiente:

1. Liefern, was man bestellt hat. 2. Bei reduzierter Ware diese auch im Internet mit reduziertem Preis angeben! (mich interessiert es aber nicht mehr)

Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 317 Tagen und 11 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst.

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