Falscher Zählerstand in der Schlussrechnung

FlexStrom AG
Berlin

Wir haben zum 1.4.2010 unseren Stromanbieter Flexstrom zum Anbieter Eprimo gewechselt. Die Schlussrechnung von Flexstrom kam nun nach rund sechs Monaten (erstellt am 4.10.2010). Zum Wechsel wurde uns von Flexstrom eine Karte zugeschickt zwecks selbständiger Ablesung des Zählerstandes. Dieser zeigte am 31.03.2010 19.000 kw/h an. Dieses haben wir der Flexstrom-AG so auch mitgeteilt.

Nun steht auf der Schlussrechnung jedoch der Zählerstand 19330,0 laut EVU Ablesung. Auf der Jahresabrechnung von Eprimo ist wiederum richtigerweise der Zählerstand (1.4.2010) mit 19000 kw/h angegeben. Somit müssen wir nun 330 kw/h doppelt bezahlen.

Wir haben uns bereits telefonisch mit Flexstrom in Verbindung gesetzt. Dort sagte man uns, dass die Selbstablesung mit 19000 kw/h zwar vermerkt wurde, gleichzeitig jedoch angeblich eine Netzbetreiberablesung von 19330 kw/h erfolgte und Flexstrom somit gesetzlich an diesen Wert gebunden sei.

Fakt ist, dass eine Netzbetreiberablesung bei uns nicht stattgefunden hat und der Endstand frei erfunden ist, von wem auch immer (Flexstrom oder Netzbetreiber). Die besagten 330 kw/h wurden zum ohnehin vorliegenden Mehrverbrauch berechnet und von uns bereits bezahlt (da wir diesen Missstand leider erst nach der Überweisung festgestellt haben).

Wir fordern nun eine korrigierte Schlussrechnung und die Rückerstattung von 88,77 € (ergibt sich aus 330 kW/h x 26,90 ct je kWh).

Bestell-/Kundennummer: Vertragsnummer 900000734439

Meine Forderung an FlexStrom:

Korrigierte Schlussrechnung und Rückerstattung von 88,77 €

Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 244 Tagen und 22 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Rückfrage bei RWE ergab übrigens auch, dass eine Hausablesung nicht stattgefunden hat. Eine Nachricht seitens der RWE wird an Flexstrom gesendet. Das nenne ich mal Kundenservice! Die korrigierte Schlussrechnung + Rückerstattung von Flexstrom folgt nun hoffentlich unverzüglich!

Flexstrom hat immer noch nicht reagiert. Ich warte nach wie vor auf eine korrigierte Schlussrechnung, sowie auf die Erstattung meiner Kosten.

Nach erneuten telefonischen Gesprächen wurde mir nun endlich bestätigt, dass eine Nachricht von der RWE am 28.10. eingegangen ist. Am 8.11. wurde eine neue Schlussrechnung erstellt. Allerdings warte ich nach wie vor auf die Rückerstattung! Wenn man zu wenig oder gar nicht zahlt, bekommt man sofort eine Mahnung. Aber wehe, man bekommt Geld zurück, da kann man warten, bis man schwarz wird...

Nach erneutem telefonischem Kontakt am 22.11. wurde mir bestätigt, dass ein Guthaben vorhanden ist, noch nicht überwiesen wurde (super Erkenntnis). Ein paar Tage später wurde ich schriftlich aufgefordert, meine Kontoverbindung anzugeben, zwecks Überweisung dieses Guthabens. Am 29.11. habe ich meine Bankverbindung an Flexstrom abgeschickt. Heute (7.12.) ist das Geld immer noch nicht auf dem Konto eingegangen. Ich habe heute nochmal eine Zahlungsaufforderung per E-Mail verschickt.

Unglaublich, aber wahr - Flexstrom hat heute das Guthaben erstattet! Allerdings erst nach zwei erneuten Anrufen und einer schriftlichen Anfrage von mir. ENDLICH!