"...vielen Dank für Ihren Auftrag zur Stromversorgung (Sommer-Paket XL 5500 kwh) vom 19. August 2010".
Dieses Schreiben vom 23. August 2010, verbunden mit einer sofortigen Abbuchung meiner Vorauszahlung von 880 €, ist alles, was ich bisher TelDaFax gehört habe.
Bei Anruf der Hotline, welche ab 7:00 Uhr besetzt sein müsste, meldet sich bis 8:00 Uhr nur der Anrufbeantworter und kassiert erst mal 20 Cent, bei tausenden von Anrufen bestimmt eine sehr gute Einnahmequelle.
Dass ist aber noch nicht alles. Kommt man wirklich einmal durch, bekommt man nach einigen Minuten in der Warteschleife den Hinweis, dass zur Zeit kein Mitarbeiter frei wäre und man es später nochmal versuchen sollte. Glauben Sie mir, so geht es schon seit Wochen.
Die Ampel im Wechselprozess-Anzeiger steht bei "Kündigung beim Vorlieferanten" auf Rot, d. h., der Vorlieferant, in meinem Fall Vattenfall, hat die Kündigung abgelehnt, was aber angesichts einer vierwöchigen Kündigungsfrist nicht sein kann. Nachdem ich bei Vattenfall am 02.11.10 diesbezüglich nachfragte, sagte man mir, das von TelDaFax bisher keine Kündigung vorliege.
Dass stinkt alles zu Himmel. Heute ließ sich die Seite zum Kundenportal nicht mehr aufrufen. Ich fürchte fast, die Kacke ist schon am Dampfen. Die Stromlieferung hatte mir TelDaFax zum 01.11.10 zugesichert.
Meine Forderung an TelDaFax:
Endlich mit der Stromlieferung beginnen.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Vorschlag: widerrufen Sie den Vertrag, weil die laut Vertrag versprochenen Leistungen nicht erbracht werden, natürlich mit Fristsetzung, es darf nicht willkürlich geschehen. Anschließend informieren Sie sich bei der Bank, ob Sie den Betrag auch nach dieser Zeit zurück buchen können, im Allgemeinen hat man sechs Wochen Zeit, es gibt aber auch Ausnahmen.
Guten Tag liebes Reclateam, leider hat auf meine Beschwerde bisher Niemand reagiert. Auf Anraten eines Users habe ich meinen Vertrag mit sofortiger Wirkung, allerdings ohne Fristsetzung, am 9.11.10. wegen deren unmöglichen Geschäftsgebaren widerrufen. Hierzu erhielt ich am nächsten Tag lediglich die übliche Mitteilung, dass wegen des hohen Mails-Aufkommens eine Antwort erst in ca. zehn Tagen möglich ist. Nach einem Anruf bei meiner Bank buchte diese den Vorauszahlungsbetrag von 880 € zurück auf mein Konto. Laut Rechnungsdatum waren die sechs Wochen Rückbuchungsmöglichkeit bereits überschritten. Was ich nicht wusste, zählt bei einer Bank immer das Monatsende als Rechnungsabschluss und hatte, so gesehen, noch mal Glück. TelDaFax wird demnächst bestimmt auf mich zukommen und mir drohen. Dann muss mir wahrscheinlich ein Anwalt weiterhelfen. Wie ich nebenbei erfuhr, sieht auch mein Grundversorger die TelDaFax nicht gerne als Anbieter. Selbst wenn TelDaFax sofort mit der Stromlieferung beginnen würde, ich würde ablehnen und vorerst bei meinem alten Lieferanten bleiben. Falls ich von TelDaFax eine Antwort auf die ReclaBox Beschwerde erhalte, teile ich Ihnen dass sofort mit. Mit freunlichen Grüssen Eugen Wittmann
Nach meinem Vertragswiderruf am 09.11.10 erhielt ich am 15.11.10 von Teldafax die Mitteilung, dass mein Widerruf nicht akzeptiert werde, da dieser nicht innerhalb der 14 Tage Frist erfolgte. Außerdem habe ich durch meine Rückbuchung meinen Anspruch auf das georderte Strompaket XL verloren. Künftig werden bei mir Abschlagszahlungen vorgenommen. Als voraussichtlicher Liefertermin wurde der 01.12.10 genannt. Bestehende Schwierigkeiten mit dem Netzbetreiber seien mittlerweile ausgeräumt. Dass das aber so nicht ist, sehe ich am Wechselprozessanzeiger. Hier stehen die Ampeln meines Vorlieferanten sowie die meines Netzbetreibers am 28.11.10 noch immer auf Rot. Anscheinend erfolgte bisher keine Freigabe der Leitungen an Teldafax. Setze nun Teldafax eine letzte Frist mit 01.01.11 als Lieferbeginn. frei.