Keine Abrechnung seit dem 27.08.2010

Berlin

Ich habe am 27.08.2010 meinen Zählerstand an Vattenfall gemeldet. Seitdem warten wir auf unsere Abrechnung bzw. auf die Neueistufung des Monatsabschlags. Auf Mails wird mir nur geantwortet: "Das Abrechnungssystem wird umgestellt".

Nun kann ich mir nicht vorstellen, dass ein so großes Unternehmen wie Vattenvall Monate braucht, um ihr Abrechnungssystem umzustellen.

Um so später der Monatsabschlag festgelegt wird, um so höher wird dieser Monat für Monat. Dies finde ich einen sehr kundenunfreundliche Arbeitsweise.

Ich muß mir bei so einer Arbeitsweise überlegen, ob ich den Stromanbieter wechsle, aber das scheint Vattenfall auch egal zu sein!

Bestell-/Kundennummer: Vertragskonto 210052687575 GeschpartNr.1013735588

Meine Forderung an Vattenfall:

Sofortige Neueistufung des Monatsabschlages bzw. die Abrechnung

Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 226 Tagen und 14 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Hallo.

Gleiches Problem hier. Die Jahresrechnung sollte eigentlich Mitte September kommen, so wie im letzten Jahr. Mein Abschlag wird sich nicht ändern, ich kenne meinen Verbrauch sehr genau, aber ich bekomme, wenn ich mich nicht verrechnet habe, Geld von Vattenfall zurück. Klar, da eilt es dann ja nicht so.

Ich werde, sobald ich die Jahresrechnung habe, den Anbieter wechseln.

Auf meine Beschwerde hin hat sich Vattenfall immerhin telefonisch bei mir gemeldet und sich entschuldigt. Das ist gut! Weniger gut hingegen die Tatsache, dass, sollte ich aufgrund einer "Systemumstellung" den Abschlag mal drei Monate später bezahlen, Vattenfall ganz sicher nicht so verständnisvoll sein wird, wie sie es von Ihren Kunden erwarten.

Hier noch ein Auszug aus "ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN der Vattenfall Europe Sales GmbH für Haushalts- und Gewerbekunden in Hamburg Stand: 1. Juli 2010":

"§ 12 Abrechnung
(1) Der Elektrizitätsverbrauch wird nach Wahl des Lieferanten monatlich oder in anderen Zeitab- schnitten, die jedoch zwölf Monate nicht wesentlich überschreiten dürfen, abgerechnet."

Ab wann ist ein Zeitabschnitt "wesentlich überschritten"? Und: welche Sanktionsmaßnahmen habe ich als Kunde in so einem Falle? Das ist mir hier nicht klar. Evtl. kann ich Vattenfall eine Frist setzen und falls diese nicht eingehalten wird, kündigen. Das wäre in meinem Fall aber witzlos, da ich sowieso monatlich kündigen kann (und werde).

Fazit: Preise werden erhöht (Anfang 2010), Kundencenter geschlossen (HH) und nun funktioniert nicht einmal die Abrechnung ordentlich. Ich bin unzufrieden.

Nachtrag zu meinem _Kommentar_ (nicht zur Beschwerde): Die Jahresrechnung ist heute eingetroffen und ist soweit korrekt.

Ich habe am 10.11.2010 meine Endabrechnung und die neu eingestuften Monatsabschläge bekommen. Das Geld für die Endabrechnung soll mir aufs Konto überwiesen werden. Mal sehen, wie lange das dauert.

Da ich meine Jahresabrechnung von Vattenfall zum 26.10.2010 erwartete und sie bis zum heutigen Tag nicht online gestellt wurde, habe ich ja wohl noch ein wenig Zeit bis zur endgültigen Rechnungsstellung - wenn ich die Terminverschiebungen von Frau Schulze und Herrn Mustermann berücksichtige - oder?

Das selbe auch hier, 22.09. Zählerstand gemeldet, bis jetzt noch keine Abrechnung, jedoch schon mal die Ankündigung, dass sie die Preise erhöhen, fürs nächste Jahr. Vielen Dank!

Ha, es kommt noch besser: Am 10.10. 2010 Zählerstand gemeldet. Heute am 9.4. 2011 war die Rechnung im Briefkasten (Datum 7.4.). Auf den ersten Blick: Hurra, 500 Euro Rückzahlung. Nach einer Sekunde: Skepsis und die ist berechtigt.

Berechnet wurde nämlich der Verbrauch bis Zählerablesung Oktober 2010 - soweit so klar. Gegen gerechnet wurden aber alle Zahlungseingänge bis März 2011. Logisch, dass sich so trotz gleichen Verbrauchs eine saftiges Guthaben ergibt. Gleichzeitig wurde ich aufgefordert, meine zukünftigen Vorauszahlungen fast zu verdoppeln.

Also ran ans Telefon (Kundenhotline ist nicht kostenlos) und erst mal gefragt, warum ich im Oktober aufgefordert werde, den Zähler abzulesen, wenn erst im April (ein halbes Jahr später) die Rechnung bekomme. Die lapidare Antwort: "Naja, wir haben schon viele Kunden, da kann das schon mal dauern." Danke für diese sehr kompetente Auskunft! Ich glaube eher, dass die meisten Kunden lieber ein paar Euro mehr pro Monat zahlen, um am Ende des Jahres keine saftige Nachzahlung zu riskieren. Mit dem Geld kann Vattenfall ja schön ein halbes Jahr arbeiten. Zinsen bekomme ich als Kunden jedenfalls nicht für mein angeblich zu viel eingezahltes Geld.
Warum mir Vattenfall erst das angebliche Guthaben zurückzahlt, welches ich dann als höhere Abschläge in den nächsten Monaten wieder zurückzahlen müsse, wollte ich wissen. Darauf kam die ebenfalls fachlich sehr kompetente Antwort: "Die Abschläge dienen ja zur Deckung ihres Verbrauchs. Das ist, damit sie am Ende nicht so viel nachzahlen müssen." Aha!

Naja, dann ist Vattenfall sicher nicht böse, dass sie ab sofort eine Kundin weniger haben: Das erhöht vielleicht die Chance, dass andere Kunden ihre Rechnungen zeitnäher erhalten, als bislang üblich.