Zum 01.05.2009 habe ich bei FlexStrom das Paket 1200 Single Frühlingsaktion abgeschlossen und den Paketpreis überwiesen. Bestandteil dieses Vertrags war ein Aktionsbonus von 80 €, der nach dem Jahr ausgezahlt werden sollte.
Am 30.04.2010 las ich an meinem Stromzähler einen Verbrauch (vom 01.05.2009 - 30.04.2010) von 1.188 kWh ab. Somit lag dieser unter dem abgeschlossenen Paket von 1.200 kWh. Ende Oktober erhielt ich nun die Abschlussrechnung, die den oben genannten Verbrauch auflistet und eine Nachzahlung von 61,20 € fordert, die kurz danach bereits von meinem Konto abgebucht wurde.
In der Abschlussrechnung ist eine Umstellung meines Tarifs in den FlexStrom 1200er Single Rabatt ab dem 31.08.2009 erfasst, durch den sich alle Preise erhöht haben - vor allem jedoch die Grundgebühr von 1,99 € auf 7,99 €.
Auf Nachfrage wurde mir von FlexStrom in einer Email erklärt, dass sich der Tarif (vor allem die Grundgebühr) aufgrund "der rasanten Entwicklung an der Strombörse" erhöht hat (FlexStrom jedoch "noch weiterhin besonders günstige Konditionen" bietet). Die Preiserhöhung wäre mir per Post mitgeteilt worden.
Ich habe jedoch nie einen solchen Brief erhalten. In meiner verfassten Email an FlexStrom wurde auf den geforderten Aktionsbonus in keiner Weise eingegangen.
Bestell-/Kundennummer: 900001089284
Meine Forderung an FlexStrom:
Rücküberweisung der Nachzahlung in Höhe von 61,20 € und Auszahlung des Aktionsbonus von 80 €
Antwort auf die Beschwerde vom 11.11.2010
Sehr geehrte Frau Jagusch,
gerne prüfen wir Ihr Anliegen für Sie.
Freundliche Grüße
Ihr
Team Online-Relations
FlexStrom Aktiengesellschaft
kommentare und trackbacks 3
FlexStrom meldete sich am 16.11. und bat um Vertragsdetails zur genauen Prüfung, da die Schlussrechnung nach deren Unterlagen korrekt ist.
FlexStrom hat eine neue Abschlussrechnung geschickt, in der die 61,20€ nicht mehr verlangt werden (sie zeigen Kulanz, da es sein kann, dass ich den Brief nicht erhalten habe). Geld ist noch nicht eingegangen. Wegen des Bonus wurde eine andere Abteilung informiert.
Mittlerweile hat Flexstrom nach drei Beschwerdeschreiben und Androhung eines Mahnverfahrens die zu Unrecht eingezogenen 61,20 Euro zurück überwiesen. Der Streit um die 80 Euro Bonus geht weiter. Auf alle Mails antwortet Flexstrom stets freundlich, dass sie keinen Anspruch auf einen Bonus erkennen können, und bleiben stur. Dieser verbohrten Firma auf Dummenfang wird man wohl nur mit harten juristischen Mitteln Herr. Die Sache ist z.Z. beim Anwalt. Für solche Sachen hat man ja eine Rechtsschutzversicherung. Ich habe keine Lust mehr, mich weiter zu ärgern. MfG