Flexstrom geht mit seinen vermeintlich günstigen Tarifen werben, bestätigt aber in der Praxis seinen ohnehin beschädigten Ruf als kundenUNfreundliches Unternehmen. Nach Zusendung einer erhöhten neuen Abschlagsrechnung im Oktober 2010 wies ich Flexstrom in einer e-Mail darauf hin, dass ich vor einer Entscheidung über die Verlängerung des Vertrags meine aktuellen Verbrauchsdaten einsehen möchte. Unter meinen Vertragsdaten im online-Kundenbereich waren diese nicht einsehbar. Die aktuellen Verbrauchsdaten wurden mir allerdings nicht mitgeteilt. Als ich daraufhin bei Verifox einen neuen Anbieter buchte, verweigerte Flexstrom die Kündigung "Leider hat uns Ihr jetziger Stromversorger FlexStrom AG darüber informiert, dass Ihr jetziger Vertrag nicht so kurzfristig, wie von Ihnen gewünscht, gekündigt werden kann.". Mich würde interessieren, ob meine ggü. Flextrom (via Verifox) ausgesprochene außerordentliche Kündigung angesichts der Tariferhöhung nicht rechtens ist und ich trotz einer Mahnung von Seiten von Flexstrom zur Vorab-Überweisung des Abschlagsbetrags in Höhe von EUR 1.285,52 die Kündigung durchsetzen kann.
Meine Forderung an FlexStrom:
Rücknahme der Verweigerung einer Kündigung
Antwort auf die Beschwerde vom 12.11.2010
Sehr geehrte/r ReclaBoxler-1943457,
gerne prüfen wir Ihr Anliegen für Sie. Schicken Sie uns bitte eine kurze Mail mit Anliegen und Vertragsnummer an online-relations (AT) FlexStrom.de
Freundliche Grüße
Ihr
Team Online-Relations
FlexStrom Aktiengesellschaft
kommentare und trackbacks 2
Das ist typisch für die bisherige Strategie von Flexstrom: genau das ("eine kurze Mail mit Anliegen und Vertragsnummer") habe ich parallel zu dieser Beschwerde bereits vor vier Tagen (12.11.2010, 19:45 Uhr) auch direkt an Flexstrom geschickt - und bislang lediglich eine automatisierte, nichtssagende Eingangsbestätigung erhalten. Hier drängt sich der Verdacht auf, dass für Öffentlichkeitszwecke Verbindlichkeit geheuchelt, de facto aber die (anscheinend für Flexstrom typische) und von vielen beklagte Intransparenz und Hinhaltetaktik betrieben wird.
Die Beschwerde als "gelöst" zu bezeichnen, wäre zu viel gesagt, denn das würde Zufriedenheit auf beiden Seiten voraussetzen. Davon kann meinerseits keine Rede sein. Flexstrom hat nach Übermittlung der Beschwerde, die ich auch an den Leiter der Presseabteilung kopiert habe, ein neues, merklich günstigeres Angebot gemacht (insofern hat die Veröffentlichung Wirkungen gezeigt). Eine Kündigung wurde allerdings verweigert. Ich habe diesem Angebot widerwillig zugestimmt - und gleichzeitig meine Kündigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt eingereicht. In der Summe hat sich das in diesem Forum manifestierte Image von Flexstrom bestätigt - kundenunfreundlich, Bewegung nur nach Mobilisierung von Öffentlichkeit, zunehmend die Lethargie seiner Kunden für deftige Preiserhöhungen ausnutzend. Meine Empfehlung an alle Flexstrom-Nutzer wäre, nach jeder bewussten Vertragsverlängerung sofort eine Kündigung auszusprechen - zusammen mit dem Hinweis, dass Flexstrom rechtzeitig vor Vertragsablauf ggf. ein neues Angebot machen kann. Meine Vermutung wäre, dass dann auf jeden Fall ein günstigeres Angebot zu erwarten ist, als bei einer stillschweigenden Verlängerung.