Falscher Kündigungstermin TelDaFax Absicht?

Troisdorf

Neukundenvertrag TelDaFax wurde am 08.09.2010 bestätigt. Kurze Zeit später werden die 640.- € Abschlagszahlung abgebucht.

Vorversorger-Vertrag läuft bis 30.11.2010 (acht Wochen Kündigungsfrist = 30.09.2010).

TelDaFax kündigt am 27.09.2010, aber nicht zum 30.11.2010, wie gewünscht, sondern zum 31.10.2010!

TelDaFax erhält am 30.09.2010 die Ablehnung der Kündigung vom Vorversorger (der verständlicherweise im Recht ist).

Seltsamerweise versucht TelDaFax jetzt am 27.10.2010 zum 30.11.2010 beim Vorlieferanten zu kündigen.

Wozu? TelDaFax sollte wissen, dass Sie den Termin verpasst haben, um ordnungsgemäß zu kündigen, sollten die Kündigungsfristen Ihres größten Mit-Wettbewerbers kennen und wegen nicht möglicher Stromlieferung die Abschlagszahlung unverzüglich zurück überweisen. Das wäre in Ordnung.

05.11.2010 Mahnung vom Vorversorger. Die sechs Wochen Lastschriftstorno für TelDaFax-Lastschrift sind natürlich vorüber (Dank Hinhaltetaktik).

1. Nachfrage bei der TelDaFax-Hotline: "Wir haben fristgerecht gekündigt" (obwohl bekannt war, wo der Fehler lag, keine konkreten Infos an Kunden).

Erst nach intensiver 3.-Hotline-Nachfrage erfahre ich den kompletten Hintergrund.

Geld habe ich bis dato keines zurück erhalten, trotz Zusage der Hotline.

Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Bitte melden, evtl. besteht Vedacht, dass ohne Gegenleistung (Stromlieferung) die kurzfristige Liquidität des Unternehmens gestärkt werden soll (siehe auch Spiegel TV Bericht von Wirtschaftsermittler Klaus-Dieter Matschke), da ich schon einige Neukunden mit selbem Phänomen gefunden habe. Je mehr Fälle ich sammeln kann, je besser für die weiteren Ermittlungen.

Meine Forderung an TelDaFax:

Sofortige Rückzahlung der Abschlagszahlung

Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 220 Tagen und 19 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Haben Sie denn auch das Datum angegeben, dass die Kündigung zu dem Datum eingereicht werden soll? Ich habe auch mal bei einem Stromanbieter gearbeitet und das war oftmals das Problem. Der Kunde gab kein Datum an und somit wird zum nächsten Zeitpunkt gekündigt.

Wieso sollte das Unternehmen Liquidität benötigen bei dem hohen Betrag, der wohl durch russische Unternehmen dort nun reinfließt. : )

Hallo,
klar sind die Daten vorab genau angebeben gewesen.
Starttermin Vorversorger 01.12.2006 acht Wochen Kündigungszeit sollte für jeden eigentlich klar sein. Die Pressemeldung des russischen Unternehmens soll doch sicher nur dafür sorgen, weiter Kunden anzulocken und offene Forderungen von Bestandskunden oder Neukunden auf die lange Bank zu schieben.

Gruß

Hartmut

Bei mir war eine Rückbuchung der Vorauszahlung noch möglich, da zumindest bei meiner Bank die sechs Wochen Frist erst ab Rechnungsabschluss zum Monatsende läuft. Mein Bankeinzug von TelDafax war am 03.09.10, meine Bank buchte am 09.11.10 den Betrag zurück. Meine Stromlieferung sollte auch ab 01.11.10 beginnen. Die Wechselprozess-Ampel steht noch immer auf Rot. Angeblich gibt es Probleme mit der Kündigung beim Vorversorger und das bei einer problemlosen vierwöchigen Kündigungsfrist. Wie sie schon sagten, alles nur Hinhaltetaktik, damit TelDaFax mit dem Geld arbeiten kann.

Woher soll die Firma wissen, wann Ihr Vertrag endet? Selber Schuld sage ich nur.

Herr Wittmann,
vielen Dank für die Info.
Ich denke, auch Sie werden den Wechselantrag so rechtzeitig eingereicht haben, dass es unter normalen Umständen leicht hätte möglich sein müssten, den Kündigungsantrag beim Vorversorger rechtzeitig einzureichen.
Wenn ein Wechselantrag auf den "letzten Drücker" kommt, hätte ich absolutes Verständnis für Probleme. Die Häufung der nicht erfolgreichen Umstellungen spricht aber eine andere Sprache.
Ich könnte mir vorstellen, dass in relative kurzem Zeitraum die Konten von TDF "leergeräumt" werden, wenn die Spitze des Umstellungsbooms (Abbuchungen) erreicht ist.
Jeder weiß, dass es keinen Strom für 15 Cent geben kann.
Drohungen mit Anwalt e. t. c. nützen sowieso nichts, da TDF ohnehin weiß, dass max. 5 % der Androhungen wahr gemacht werden.
Mahnbescheid hingegen ist eine sehr günstige Methode, mal sehen, ob ich darüber noch was ausrichten kann, nach Ablauf der Fristsetzung.
Denke, dass das Boot bei Ablauf meiner letzten Fristsetzung 30.11.10 aber bereits gesunken ist, es wird langsam eng für TDF.
Ich glaube nicht, dass ich mich täusche. Schade, dass sich Rudi Völler für solch eine Werbekampagne hergibt.
Schlimm für die vielen (sicherlich netten Mitarbeiter/innen) an den Telefonhotlines, die sich tagtäglich beschimpfen lassen müssen. Die können nur wirklich nichts für die Vorgehensweise des TDF Managements.
Gruß
Hartmut

Hallo,
zur weiteren Info: Habe jetzt eine Antwortmail von reklamation@teldafax.de erhalten, (info@teldafax.de antwortet ohnehin nach zehn Tagen, es würde noch länger dauern) => "Das Strompaket werden wir Ihnen schnellstmöglich zurückzahlen. Wir bitten um etwas Geduld."
Meine letzte Fristsetzung läuft trotzdem weiter und das Mahnverfahren wird eingeleitet, da es für mich nicht nachvollziehbar ist, warum Lastschriften sofort ausgeführt werden können, Rückbuchungen aber "etwas" Geduld benötigen. Ich halte Euch weiter auf dem Laufenden. Weiterhin die Bitte, meldet Euch bei mir, wenn Ihr auch geschädigte Neukunden seid, bei denen der Vertrag seltsamerweise nicht zustande gekommen ist.
Gruß
Hartmut

Hallo, wo liegt denn das Problem? Eine nicht fristgerechte Kündigung wird zu dem Zeitpunkt wirksam, zu dem man hätte kündigen können, also bei Ihnen zum 30.11.10.

Manche haben sogar drei Monate oder nur vier Wochen. Man darf auch nicht vergessen, dass viele erst nach Ablauf der Widerrufsfrist tätig werden. Also, ich denke, hier liegt das Problem eindeutig beim Verbraucher!

Zur Kündigung: TelDaFax hat den Auftrag erhalten, die Kündigung in meinem Namen durchzuführen (i. d. R. wird die Kündigung vom neuen Energieanbieter beim Vorversorger durchgeführt). Da Flexstrom natürlich Bestandsverträge mit hohen Energiepreisen (nach vier Jahren höher als bei WFG lokaler Grundversorge) behalten möchte, TeDaFax eigentlich gar kein Interesse zu haben scheint, neue Verträge tatsächlich wirksam werden zu lassen (viel zu niedrige Preise), läuft das Spiel quasi Hand in Hand.
TelDaFax kündigt statt zum 30.11.10 einfach zum 30.10.10. Flexstrom lehnt ab, Kündigungstermin zu früh. TelDaFax reagiert vier Wochen nicht. Dann kündigt TelDaFax Ende Oktober für Ende November. Flexstrom lehnt ab, da keine acht Wochen.
Ich sehe es eigentlich auch so, dass Flexstrom hätte die erste Kündigung mit dem Vermerk zurücksenden müssen, Kündigung wird für Ende November vorgemerkt. Das wollen aber beide Parteien eigentlich nicht, evtl wird in solchen Fällen sogar zusammengearbeitet, da Flexstrom doch auch einmal angekündigt hat, TelDaFax übernehmen zu wollen.
Welcher Verbraucher wird sich in einem solchen Fall gleich mit zwei Anbietern anlegen? Sicher niemand, wenn die Zeit bis zur weiteren Versorgung drängt.
Ich rate jedem, bei Wechsel auf jeden Fall auch selbst zu kündigen, und zwar so, dass möglichst der Nachlieferant zuerst kündigt, die eigene Kündigung zum letztmöglichen Kündigungstermin eingeht. So umgeht man allen Stress.
Für mich zukünftig nur noch Stadtwerke oder lokale Grundversorger, da bezahle ich lieber etwas mehr, habe aber eine Sicherheit.

Gruß

Hartmut

Zahlung ist angekündigt, aber nicht erfolgt.

Problem hat sich mittlerweile wie folgt gelöst: Da seitens TELDAFAX nur Versprechungen, Vertröstungen e. t. c. gab, habe ich meine Bank gebeten, die bereits überwiesene Summe der Lastschrift zurückzubuchen.
Das geht auch noch nach acht oder zehn Wochen (zwar nicht so einfach wie normale Lastschriftrückgabe innerhalb sechs Wochen, aber nach Unterschrift e. t. c. tausendmal einfacher als einen Kontakt zu TelDaFax). D. h. ich habe das Problem mittlerweile zusammen mit meiner Bank gelöst. Bei weiteren Versuchen über Teldafax wäre sicherlich nichts herausgekommen.

Gruß

Hartmut