Heute habe ich zwei Pakete zur Post in Neunkirchen-Seelscheid 53819, Ohlenhohnstr gebracht. Auf ein "Hallo" von mir wurde nicht geantwortet. Ich legte erst ein Paket auf die Waage (den Klebezettel habe ich oben auf das Paket gelegt), anschließend das zweite. Summe: 23,90 €.
Meine Freundin holte schon das Geld raus, da fragte ich, warum denn das so teuer ist? Die Pakete wiegen doch nicht viel, es müssten 13,90 € sein. Daraufhin antwortete die Dame pampig: "Weil ich das aufkleben musste, kostet das 10 € mehr. 23,90 € bitte!". Ich erwiderte, dass sie uns das hätte früher sagen sollen, dann hätten wir das drauf geklebt. Ich war nicht bereit, die 23.90 € zu bezahlen. Schließlich sagte sie: "Ja, das war nur Spaß." In welchem Karnevalsverein sind wir, dass mich eine Dame am Schalter der Post versucht, übers Ohr zu hauen, und anschließend sagt, es wäre "Spaß"?
Sie holte ihren Mann (der wohl auch dort arbeitet). Dieser hat sich ein Paket von den zweien genauer angeschaut, und schließlich vor den Augen meiner Freundin aufgehoben und aus etwa 1,50m auf den Boden fallen lassen. Auf die Frage, was das denn bitte soll, antwortete der Mann in einem lauten Ton: "Das muss einen Sturz aus 1,20m aushalten, so sind die Vorschriften. Das war ein Test."
Also, das war das größte! Wie kann ein Postmitarbeiter einfach ein Paket nehmen und es mutwillig fallen lassen? Ich sagte ihm, wenn er das noch einmal macht, ich zur Polizei gehe und eine Anzeige mache. Daraufhin drohte uns er: "Ihre Adresse haben wir ja."
Ich finde es eine absolute Unverschämtheit! Das man sich so was als Kunde bieten lassen muss. Meine Freundin ist Zeuge und kann dies bestätigen. Da meine Freundin jetzt Angst hat, werden wir jetzt zur Polizei gehen und eine Anzeige wegen Sachbeschädigung und Drohung machen.
Meine Forderung an Deutsche Post:
Erstattung des Schadens, Konsequenzen für beide Mitarbeiter
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Und was passierte, nachdem Sie wach wurden?
Das ist so passiert, wie ich es geschrieben habe, Sie müssen es nicht glauben. Warum sollte ich lügen? Ich habe sogar noch die Beläge von heute Nachmittag.
@Thomas K.
Zur Info: Die Ware muss so verpackt sein, dass sie einen Sturz aus 1,50 Meter schadlos übersteht.
Haben sie das zu Hause getestet? Ich glaube eher nicht. So können sie doch noch froh sein, dass der nette Herr am Postschalter den Test für sie durchgeführt hat. Hätten sie zerbrechliches Gut im Karton gehabt, dann wäre die Ware zwar kaputt, aber sie hätten sich anschließend die Reklamation sparen können.
@ rb 4713258
Fahren Sie ihren Neuwagen vor dem Kauf erst gegen die Wand, um zu schauen, ob der den crashtest besteht und der Airbag funktioniert? Zur Info: ein Neuwagen muss mit 15 kmh gegen eine Wand fahren können, ohne dass sich die Insassen verletzen (frei erfunden von mir natürlich: -).
@alle anderen
Wieso sollte es nicht so geschehen sein? Alles möglich heutzutage. Und wenn Beschwerden schon hier nicht erst genommen werden, wo denn dann? Bin gespannt, wie es weiter geht in diesem Fall. Die Post kann sich doch äußern dazu, oder nicht?
@ Thomas K.
Genauso (mit demselben Wortlaut) hat sich Hermes bei mir zu Wort gemeldet, nachdem ich ein Paket erhielt, dessen Inhalt (ein Porzellan) halb zerbrochen bei mir ankam. Mit dieser Begründung hat Hermes einen Schadensersatz des Porzellans abgewimmelt.
Ich frage mich, wo wir heute leben?
@ alle oberen Kommentatoren:
Sarkasmus ist die Zuflucht schwacher Geister (für die Schlaumeier unter Ihnen: Ja, ich mag mich wiederholen, aber wenn´s passt, dann passt es).
Ich habe auf diesem Portal manchmal das Gefühl, dass es hier nur so vor gierigen Geiern wimmelt, die nur darauf warten, manche Beschwerden hier sofort runter zu machen. Hm, vielleicht Methode und die Firmen-Lobbyisten sprechen hier zu uns. Denken Sie mal alle darüber nach!
Ich kenne zufällig die Post in Neunkirchen und glaube dieser Beschwerde.
Nun, es wird sich ja herausstellen, was tatsächlich gelaufen ist.
Sollte es so gewesen sein, wie der Beschwerdeführer beschrieben hat, werden die Postbeschäftigten gewaltigen Ärger mit ihrem Arbeitgeber bekommen.
Trifft aber die Schilderung nicht ganz so zu, sollte sich der Beschwerdeführer sehr warm anziehen. Mit seinen Aussagen hätte er dann einige Straftatbestände erfüllt.
Ich glaube schon, dass sich die Sache so oder ähnlich zugetragen haben wird. Mir ist vor Jahreswechsel mit DHL auch was unangenehmes passiert, was ich so nicht für möglich gehalten hätte: in DEUTSCHLAND!
Am 20.12.2010 wollte ich gegen 17.30Uhr zwei Pakete in meiner Filiale aufgeben.
Von meinem Wohnort fahre ich 3km zu dieser Filiale. Die Pakete wurden gewogen, eins mit rund 15kg und eins mit rund 16kg. Beide sollten innerhalb Deutschland versendet werden, eins davon per Nachnahme.
Ich sollte für beide Pakete 32,80€ bezahlen, hatte mir aber vorab einen niedrigeren Preis errechnet. Auf dem Einlieferungsbelegen musste ich feststellen, dass die Verkäuferin jeweils ein Paketgewicht von 21kg angegeben hatte. Darauf sprach ich sie an und mit wurde gesagt, dass keine 20kg Paketmarken mehr da wären und die Verkäuferin mich mit meinem zwei Paketen nicht zur nächsten Filiale schicken wollte. Außerdem wären es doch nur 2€ mehr!
Das stimmt wohl und macht bei zwei Paketen 4€ aus. Zumal die Post in den letzten Jahren das 20kg Paket zwei Mal erhöht hat, von 9,90 auf 10,90 und aktuell auf 11,90€.
Ich dachte, ich höre nicht richtig! Wie schon gesagt, fahre ich ca. 3km von meinem Wohnort in diese Filiale.
Nachdem ich nicht bereit war, die teureren Paketscheine bis 31kg für meine 15kg und 16kg Pakete zu zahlen, wurden die Aufkleber von den Paketen wieder abgekratzt, die Pakete im PC storniert und nach zehn Minuten (hinter mir hatte sich eine Schlange gebildet) bekam ich mein Geld zurück.
Dann habe ich die zwei Pakete in meinen PKW geladen und bin in die nächste Filiale gefahren. Dort war die Hölle los, die Kunden standen mit Paketen und Briefen bis zum Eingang des Marktes. Nach längerem Warten wurde ich trotz Stress der Verkäufer freundlich bedient. Zum Glück hatte die Filiale vorgesorgt und genügend Paketscheine!
Das kann doch nicht sein, dass 1.: in der Woche vor Weihnachten nicht darauf geachtet wird, genügend Paketscheine parat zu haben.
Und 2.: den Kunden vorab nicht zu informieren, dass keine Scheine da sind, sondern einfach den teureren Versandschein zu nehmen.
Ich möchte nicht wissen, wie viele 21kg Pakete an diesem Tag in diese Filiale eingeliefert wurden, die gar keine waren. Das grenzt schon an Betrug.
Den Sachverhalt habe ich DHL so mitgeteilt, daraufhin habe ich eine nichts sagende Standartantwortmail erhalten. Auf wiederholte Nachfrage habe ich die Antwort bekommen, dass der Fall an die zuständige Postniederlassung weitergeleitet wurde.
Von dort habe ich nie wieder was gehört, ich denke nicht, dass es für die Verkäuferin zu irgendwelchen Konsequenzen wegen des Verkaufs falscher Paketscheine kommt.
Ich meide diese Filiale seit dieser Zeit. DHL hat mir nach ca. vier Wochen nun einen Gratisversandschein für ein 10kg Paket gesendet (na ja, für ein 31,5kg - Paket hat es diesmal leider nicht gereicht.)
Lg Chris.
Die deutsche Post hat sich nun bei mir per Brief gemeldet. Sie haben sich entschuldigt und Briefmarken mitgeschickt.
Liebe Leute, bevor man meckert, sollte man sich auch sicher sein, was man sagt!
Die Deutsche Post betreibt seit Jahren keine eigenen Schalter mehr.
Ein "Postschalter" (die mit dem Posthorn, DHL-Emblem) ist immer ein Servicepartner (z.B. ein Schreibwarenladen, Edeka, Lotto-Geschäft usw.).
Diese Postschalter (und dessen Personal!) stehen in der Verantwortung des Ladeninhabers. Bitte also nicht pauschal über die Post meckern.
Wer Hilfe braucht beim Versand von vielen Paketen (zB eBay, Kleingewerbe, Versandhandel), sollte mal nach dem Cityvertrieb von DHL suchen.
Viele Grüße